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Audi-Bahn statt Autobahn

(PM) , 06.03.2006 - Namen wie „Allianz-Arena“, „Veltins-Arena“ oder „AOL-Arena“ sind den werbenden Unternehmen heute Millionen wert – zur Freude von Bayern Mnchen, Schalke 04 und dem Hamburger SV. Schon bald knnte das Vermarktungs-Konzept auch auf Autobahnen, Autobahn-Kreuze oder Ausfahrten bertragen werden. Also: Audi-Bahn statt Autobahn A 9? Erste Anfragen von Unternehmen liegen schon vor. So hat das Hirschauer Elektronikunternehmen Conrad laut „Auto-Bild“ bereits eine Million Euro dafr geboten, dass die Kreuzung der Autobahnen A 6 und A 93 knftig „Conrad-Electronic-Kreuz“ heit. Weitere Unternehmen wie die Dsseldorfer Metro-Gruppe zeigen sich interessiert, Metro-Sprecher Jrgen Homeyer hlt die Vermarktungsidee fr „durchaus denkbar“. Ein Musterbeispiel knnte die Leverkusener Bayer AG sein. Warum sollte das Autobahnkreuz Leverkusen nicht nach dem weltweit bekannten Firmenlogo des Unternehmens – dem Bayer-Kreuz – benannt werden? Interessant wre die Idee auch fr einen Automobilhersteller wie Audi, etwa wenn ein Teilstck der A 9 bei Ingolstadt in Zukunft Audi-Bahn heien wrde. „Fr ko-Firmen ist das sicher nicht die optimale Marketing-Idee. Doch viele andere Unternehmen knnen damit erfolgreich werben, gerade wenn es einen Bezug zur Region gibt“, glaubt Tom Brankamp, Geschftsfhrer der Dsseldorfer Kommunikations-Agentur enterpress. „In jedem Fall sollten schleunigst die Gesetze so gelockert werden, dass diese Art der Werbung berhaupt mglich wird“, fordert Brankamp. Noch verhindert Paragraph 33 der Straenverkehrsordnung „jede Werbung und Propaganda durch Bild, Schrift, Licht und Ton“ auerhalb geschlossener Ortschaften. Doch Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hat schlielich zugesichert, dass im Zuge der Initiative Brokratieabbau alles auf den Prfstand komme. Clement dazu wrtlich: „Wir mssen die Innovations- und Investitionskrfte freisetzen, die bisher durch unntige Vorschriften erstickt werden.“ „Fragt sich nur, wann?“, so Brankamp. Fakt ist: In den USA sind gesponserte Streckenabschnitte schon seit 15 Jahren blich. Mit dem Programm „adopt-a-highway“ knnen Firmen eine Patenschaft fr einen Streckenabschnitt bernehmen und im Gegenzug am Fahrbahnrand werben. „Das sollte endlich auch in Deutschland erlaubt werden. Dieses Modell kostet den Autofahrer keinen Cent, sorgt fr einen besseren Straenzustand und es hilft, die ffentlichen Haushalte zu entlasten“, so das Fazit von Kommunikations-Fachmann Tom Brankamp. Fr Fragen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gern zur Verfgung: Tom Brankamp brankamp@enterpress.de Fon 0049 (0)211 98 96 096 enterpress Fichtenstrae 75 40233 Dsseldorf www.enterpress.de enterpress ist eine Kommunikations-Agentur mit Standorten in Dsseldorf, am Bodensee (Salem) und Ravensburg. Die Agentur ist spezialisiert auf Kommunikationslsungen fr kleine und mittelstndische Unternehmen.
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