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Pressemitteilung

karriere.at Umfrage: Home-Office - Der Streit um das Arbeiten von zuhause

Arbeitnehmer befürworten flexibles Arbeiten, Arbeitgeber stehen dem kritisch gegenüber
(PM) Linz, 18.03.2014 - Die Themen Home-Office sowie flexibles Arbeiten dominieren aktuell die Gesprche am Arbeitsmarkt. Gerade junge Arbeitnehmer wollen immer hufiger zeit- und ortsunabhngig arbeiten. Doch wie stehen die Arbeitergeber dazu? karriere.at (www.karriere.at), sterreichs grte Jobbrse, hat nachgefragt und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeber per Online-Voting befragt. Das Ergebnis: Den berzeugten Arbeitnehmern stehen zum Teil sehr skeptische Arbeitgeber gegenber.

„Home Office: Wie stehen Sie dazu?“, so lautete die Frage auf Arbeitnehmerseite. Die Ergebnisse spiegeln den aktuellen Trend eindeutig wider. Die groe Mehrheit (63 Prozent) der 644 Befragten sieht das flexible Arbeiten von zuhause als „super Sache“, das Mehr an Flexibilitt mache produktiver. Weitere 22 Prozent sehen es als eher positiv, vorausgesetzt die Kollegen haben dadurch keine Nachteile. Kritischer sehen dies allerdings acht Prozent: „Home-Office-Krfte erfahren Wichtiges meist spter“. Fr sieben Prozent macht diese Arbeitsform die Zusammenarbeit nur komplizierter.

Viele Arbeitgeber lassen Home-Office nicht oder nur eingeschrnkt zu

Die Arbeitgeberseite steht dem Thema nicht uneingeschrnkt positiv gegenber. Weniger als ein Viertel der Befragten meint, dass Unternehmen davon profitieren. Knapp die Hlfte der Arbeitgebervertreter knpft ihre Zustimmung an eine Bedingung, erachtet das Arbeiten von zuhause als gut, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Weitere 21 Prozent stimmen Home-Office nur dann zu, wenn diese Krfte zu Meetings erscheinen. Fnf Prozent der Arbeitgeber lehnt Home-Office im Unternehmen ab. Diese Zurckhaltung auf Arbeitgeberseite bildet die Realitt gut ab - viele Arbeitnehmer wrden gerne flexibler arbeiten, der Arbeitgeber lsst es jedoch nicht oder nur stark eingeschrnkt zu.

Streit ist vorprogrammiert

Die Umfrageergebnisse lassen zwei Rckschlsse zu: Einerseits lieen sich die wenigen Arbeitnehmer, die Home-Office kritisch gegenber stehen, durch bessere Organisation und Kommunikation dafr begeistern. Andererseits stehen Arbeitgeber dem Thema mit vielen Vorbehalten gegenber. Sie knnen sich scheinbar aus ihrer aktuellen Situation heraus wenig bis kaum vorstellen, dass ein Arbeiten ohne stndiger Anwesenheit im Unternehmen produktiv ist. Hier stellt sich die Frage des Vertrauens und Fhrungsstils. Ist dieser modern und vor allem zielorientiert, stellt Home-Office in der Regel kein Problem dar.

Arbeitgeber mssen auf die Wnsche der Bewerber eingehen

„Ob Home-Office Sinn macht, muss natrlich von Einzelfall zu Einzelfall unterschieden werden. Arbeitgeber tun sich oft schwer damit, individuelle Lsungen zu finden, ohne Missgunst unter Kollegen zu erzeugen“, kommentiert karriere.at-Geschftsfhrer Jrgen Smid die Ergebnisse. Es ist auch eine Frage des Vertrauens, das die Fhrungskrfte ihren Mitarbeitern entgegen bringen mssen. Das Thema Home-Office darf jedoch nicht unterschtzt werden. „Gerade in Zeiten des Fachkrftemangels mssen Arbeitgeber noch mehr auf die Wnsche der Mitarbeiter eingehen. Zahlreiche Studien zeigen, dass die Mglichkeit zum flexiblen Arbeiten fr viele Bewerber ein entscheidendes Kriterium fr oder gegen eine Stelle ist. Zudem steigt die Produktivitt der Mitarbeiter durch moderne Arbeitsformen entgegen aller Befrchtungen sogar messbar an“, betont Smid.

So funktioniert Home-Office

Moderne Arbeitsformen - das ist zum einen zeit- und ortsunabhngiges Arbeiten, zum anderen auch die Ausstattung mit neuster Technologie fr die Kommunikation im Unternehmen. Denn wer etwa privat tglich mit Online-Chats per Skype oder Whatsapp zu tun hat, erwartet hnliche, professionelle Kommunikationsmglichkeiten auch im Job. Und diese sind unter anderem ausschlaggebend dafr, ob Home-Office funktioniert.

Grafiken zum Download:

www.karriere.at/files/static/umfrage-home-office-arbeitgeber.png
www.karriere.at/files/static/umfrage-home-office-arbeitnehmer.png

Weiterfhrender Artikel mit zustzlichen Experteninterviews sowie Statements von Betroffenen:
www.karriere.at/blog/home-office.html

Die Umfrageergebnisse im Detail:

Home-Office: Wie stehen Sie dazu? (644 Arbeitnehmer)

- Super Sache: Mehr Flexibilitt macht produktiver (63 Prozent).
- Eher positiv, wenn „fixe“ Kollegen keine Nachteile haben (22 Prozent).
- Home-Office-Krfte erfahren Wichtiges meist spt (8 Prozent).
- Negativ. Macht Arbeit nur komplizierter (7 Prozent).

Home-Office: Problem oder Segen? (189 Teilnehmer)

- Segen! Unternehmen profitieren davon (22 Prozent).
- Gut, wenn Voraussetzungen dafr gegeben sind (52 Prozent).
- Geht nur, wenn diese Krfte zu Meetings erscheinen (21 Prozent).
- Bring nur Probleme. Kein Thema (5 Prozent).
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