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egip-Studie: Defizite im Risikomanagement

(PM) , 07.03.2007 - Hoher Aufwand und fragmentierte Systemlandschaft tragen laut egip-Studie die Hauptschuld Sprbare Folgen des unzureichenden Risk Managements in drei von fnf Unternehmen (Starnberg, 07.03.2007) Die deutschen Unternehmen haben bei ihrem Risikomanagement einen erheblichen Nachholbedarf, da die Mehrheit der Unternehmen schon empfindliche Konsequenzen hinnehmen musste. Das ermittelte die egip Software AG in einer Erhebung unter 309 Firmen mit ber 100 Mio. Euro Umsatz. Danach zeigen sich nur 37 Prozent der befragten Unternehmen mit ihrem Risikomanagement zufrieden, alle anderen sind von guten Verhltnissen mitunter noch deutlich entfernt. So bezeichnen 40 Prozent ihre Situation als nur teilweise den Anforderungen entsprechend. Jeder vierte der mit Compliance-Aufgaben betrauten Unternehmensmanager gesteht sogar ein, dass ein deutlicher Optimierungsbedarf besteht. Die Defizite haben fr 59 Prozent der Firmen bereits sprbare Folgen gehabt. Ihren Angaben zufolge fhrte das unzureichende Risikomanagement in mehr als jedem dritten Fall zu wirtschaftlichen Schden und bei 22 Prozent zu rechtlichen Problemen. In hnlicher Grenordnung ist es zu Strungen in den Geschftsbeziehungen gekommen. Auch Beeintrchtigungen der Sicherheit werden in zahlreichen Unternehmen den Mngeln im Risikomanagement zugeschrieben. Deren Ursachen sind laut der egip-Studie recht vielfltig. Insbesondere wird von zwei Drittel der Befragten der hohe Ressourcen- und Koordinationsaufwand angefhrt. Ebenso geben 62 Prozent an, dass fragmentierte Systeme und Prozesse die Realisierung eines adquaten Risikomanagements behindern. Ebenso fehlt es mehrheitlich an angemessenen Tools zur Gestaltung entsprechender Ablufe. Ein Manko besteht in 43 Prozent der Unternehmen auch darin, dass die Anforderungen nicht hinreichend definiert sind, obwohl andererseits die Notwendigkeit des Risk Managements durchaus erkannt und strategisch mit der notwendigen Prioritt versehen wurde. „In der Praxis ist hufig nicht mehr das Ob, sondern das Wie die entscheidende Frage“, urteilt egip-Vorstand Dr. Karsten Knigstein. Auerdem sei festzustellen, dass das Risikomanagement oftmals zu komplex angegangen werde und dadurch sehr schwerfllige Projekte mit unbefriedigenden Ergebnissen entstnden. „Vorteilhafter ist zweifellos, sich zunchst auf die rechtlich besonders kritischen Prozesse wie etwa die internen Kontrollen bei der Erstellung von Finanzberichten zu konzentrieren“, empfiehlt Dr. Knigstein. Die Grafiken der Erhebung knnen unter folgender Adresse angefordert werden: duehr.denkfabrik@meetbiz.de Befragungsergebnisse: Wie bewerten Sie das Risikomanagement in Ihrem Unternehmen? - sehr gut oder weitgehend gut: 37% - nur teilweise angemessen: 40% - deutlich optimierungsbedrftig: 23% (n=309 Unternehmen ber 100 Mio. € Umsatz; Quelle: egip Software AG) Welche Konsequenzen sind aus einem unzureichenden Risikomanagement bisher entstanden? - wirtschaftliche Schden: 36% - rechtliche Probleme: 22% - Strungen in Geschftsbeziehungen: 24% - Beeintrchtigungen der Sicherheit: 33% - andere Konsequenzen: 18% - keine/kaum negative Konsequenzen: 41% (Mehrfachnennungen mglich) Was sind die grten Hrden fr ein bedarfsgerechtes Risikomanagement? - unzureichende strategische Prioritt: 28% - keine ausreichend definierten Anforderungen: 43% - fragmentierte Systeme und Prozesse: 62% - hoher Koordinations- und Ressourcenaufwand: 66% - unzureichende Tools: 59% - Anderes: 27% ber egip Software AG: Das zur Unternehmensgruppe Otto Wolff von Amerongen gehrende Softwarehaus hat sich auf Lsungen zur Prozessimplementierung spezialisiert. Mit der webbasierten ProcessEngine wird eine einzigartige Plattform mit integriertem Modellierungstool, Vorgangssteuerung und ControllingCockpit angeboten. Eingesetzt wird die ProcessEngine in allen Branchen und Unternehmensgren, so etwa im Industriebereich fr Bilanzen, Transfer-Pricing, Merger & Acquisition, Produktentwicklung oder Produktionsprozesse und IT Betriebs-Konzepte. Im Bankenumfeld steuert die Software-Lsung sowohl Kreditprozesse als auch alle komplexeren Geschftsvorgnge aus dem Basel II- oder MiFID-Umfeld. Aber auch fr die Budgetvergabeplanung und Angebotserstellung, bei komplexen Beschaffungs- und Reklamationsprozessen oder im Personalbereich findet die ProcessEngine ein ideales Einsatzgebiet. egip Software AG Petra Goseberg Gautingerstrae 10 D - 82319 Starnberg Tel.: +49 (0) 8151 – 90 28-301 Fax: +49 (0) 8151 – 90 28-333 E-Mail: petra.goseberg@egip.com Internet: www.egip.com Agentur Denkfabrik GmbH Bernhard Dhr Pastoratstrae 6 D - 50354 Hrth Tel.: +49 (0) 22 33 – 61 17-75 Fax: +49 (0) 22 33 – 61 17-71 E-Mail: duehr.denkfabrik@meetbiz.de Internet: www.agentur-denkfabrik.de
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