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Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein GmbH
Pressemitteilung

Wissen praktisch angewandt

(PM) Kiel, 11.04.2012 - Wie finanziert man eine Firma, wer sind direkte Mitbewerber und wo kann man Produkte am besten verkaufen? Mit diesen und anderen Fragen am Beispiel von simulierten Existenzgrndungen haben sich Studierende an der Berufsakademie der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in einem speziellen Studienmodul beschftigt. Vom Kapitalbedarf ber die Preisstrategie bis zu den Werbeaktivitten haben sie alles geplant, was zum Start eines eigenen Unternehmens wichtig ist. Allerdings nicht um selbst zu grnden – sondern um die Sichtweise der „anderen Seite“ kennenzulernen.

Motorboote, die klassisch designt aber mit modernen Technologien ausgestattet sind – mit dieser Fallstudie wollten beispielsweise vier BWL-Studenten punkten. Um herauszufinden, was ihren Kunden wirklich wichtig ist und wie sie sich von anderen Anbietern abheben knnen, haben sie selbst Marktforschung betrieben. Dazu fragten sie die Mitglieder eines Wasserportvereins unter anderem, wo diese sich beim Neukauf informieren und auf welche Eigenschaften sie bei Booten Wert legen. Mit diesem Wissen konnten die vier beispielsweise die Marketingstrategie des Geschftskonzepts gezielt planen. Ein mobiler Sspeisenstand stellte eine zweite Gruppe vor ganz andere Herausforderungen: Im Tourismusland Schleswig-Holstein sind die Gstezahlen saison- und wetterabhngig. Wie kann man trotzdem die Zahlungsfhigkeit sicherstellen und den Personaleinsatz planen? Die sechs Studierenden entwickelten ein Konzept, in dem nicht nur die Zahlen stimmten, sondern auch Details wie eine eigene Facebookseite und ein Bonuskartensystem zur Kundenbindung mit einbezogen wurden.

Die Prsentationen bildeten den Abschluss des Moduls Unternehmensgrndung. Dort sammelten die Studierenden, die parallel zu ihrem Studium eine Ausbildung in einem Unternehmen absolvieren, zunchst Ideen fr die eigene Firma. Zudem beschftigten sie sich intensiv mit Teilbereichen des Grndungskonzepts, wie der Personalplanung oder dem Marketing. Danach hatten sie neun Wochen Zeit, um das gesamte Konzept auszuarbeiten und die so genannten Businessplne zu schreiben. Die fertigen Geschftskonzepte stellten sie ihren Kommilitonen und ihrer Dozentin vor, um diese von den Vorhaben zu berzeugen.

Die Firmen werden die Studierenden zwar nicht grnden, dafr haben sie durch das Projekt viel mehr gelernt als nur Theorie. „Sie erhielten einen Einblick in die Ablufe einer Unternehmensgrndung und setzen sich gleichzeitig ausfhrlich mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhngen auseinander“, erklrt ihre Professorin Sylke zur Jacobsmhlen. Durch die Erfahrungen des Perspektivenwechsels knnen so beispielsweise Bankbeschftigte im spteren Berufsleben Existenzgrnder praxisnah beraten, deren Konzepte bewerten und mgliche Schwierigkeiten bei einer Grndung erkennen.

Weitere Informationen zum dualen Studium an der Berufsakademie der Wirtschaftsakademie sind bei Petra Krause-Fuchs unter Tel. (04 31) 30 16 – 117, per E-Mail an petra.krause-fuchs@wak-sh.de sowie im Internet unter www.dual-studieren-sh.de zu erhalten.
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