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Telefonmarketing profitiert möglicherweise von BGH-Urteil

(PM) , 09.10.2006 - Kaltakquiseanrufe bei Business-Kunden sind mglicherweise knftig nicht mehr wettbewerbswidrig. So interpretiert der Wettbewerbsexperte Dr. Stephan Pauly das jngste Urteil des Bundesgerichtshofes ber Anrufe von Headhuntern am Arbeitsplatz. Das Urteil des Bundesgerichtshofes ber Anrufe von Headhuntern am Arbeitsplatz hat mglicherweise auch Auswirkungen auf das Telefonmarketing im B-to-B-Bereich. Dieser Ansicht ist nach einem Bericht des Brancheninformationsdienstes. "Der Versandhausberater" der Wettbewerbsexperte Dr. Stephan Pauly. Seiner Auffassung nach "knnen infolge dieses Urteils Anrufe bei gewerbetreibenden nicht wettbewerbswidrig sein, wenn erstmalig Produkte vorgestellt werden, fr die es konkrete Anhaltspunkte eines Interesses beim Angerufenen gibt." Der BGH habe mit seinem Headhunter-Urteil (Az.: I ZR 73/02) die Interessen von Wettbewerbern und Werbetreibenden als ebenfalls schutzwrdig bercksichtigt, indem er ein vollstndiges Verbot der telefonischen Kontaktaufnahme am Arbeitsplatz als nicht gerechtfertigt abgelehnt habe. Bei der Entscheidung des BGH ging es darum, ob Headhunter einen ersten telefonischen Kontakt mit einem Arbeitnehmer an dessen Arbeitsplatz herstellen drfen. Das Gericht definierte solche Anrufe als wettbewerbsrechtlich zulssig, bei dem ein Mitarbeiter erstmalig auf sein Interesse an einer neuen Stelle angesprochen und diese kurz beschrieben wird. Ein eventuell weiteres Gesprch msse dann aber auerhalb des Unternehmens stattfinden.
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