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Pressemitteilung

Was tun, wenn die Bank sich mit schlechten Nachrichten zur Geldanlage meldet?

Mögliche Ansprüche auf Schadenersatz jetzt klären
(PM) Kiel, 21.08.2012 - Was Bankenvertriebe, Fondsgesellschaften, freie Berater und sonstige Finanzvermittler lange Zeit als „sichere Hfen“, „Betongold“ oder „Gewinngaranten“ anpriesen und an tausende Kunden verkauften, entpuppt sich oftmals als finanzielles Fiasko. Immer mehr Privatanleger bekommen in letzter Zeit deshalb Post von ihrer Hausbank. Darin meldet das Finanzinstitut, meist in unverstndlichem Fachjargon, die Verringerung der Ausschttung, gibt „Fusionen“ von Wertpapieranlagen bekannt, informiert ber sinkende Anteilspreise, kndigt die Abwicklung an oder fordert gar Nachschsse. Allesamt Hinweise auf ernsthafte Probleme, die zu groen Verlusten an investiertem Kapital fhren knnen, unter Umstnden sogar zum Totalverlust. Was also tun, wenn eine solche Nachricht der Bank im Briefkasten landet?

„Gert die eigene Anlageklasse oder -form in Schieflage, dann sollten Anleger ihre rechtlichen Mglichkeiten sofort prfen, bestenfalls bevor der drohende Anlageschaden endgltig eintritt“, rt Fachanwalt fr Bank- und Kapitalrecht Helge Petersen. „Hufig laufen Verkaufsgesprche nicht kundenorientiert; viele Anleger werden so nicht ausreichend auf Risiken hingewiesen oder gar komplett falsch beraten.“

Ob Schiffsfonds, Immobilienfonds, Private-Equity-Fonds, Medienfonds, Aktienfonds oder Zertifikate, viele Deutsche besitzen schlecht laufende oder gescheiterte Investments und wissen nicht, dass sich dagegen etwas tun lsst. Anleger sollten umgehend prfen, welche individuellen Ansprche sie geltend machen knnen. Denn unter Umstnden knnen Schadenersatzansprche gestellt und verlorenes Kapital eingeklagt werden. „Im Idealfall stellt das Urteil den Anleger genauso, als htte er die Anlage nie gezeichnet“, so Helge Petersen.

Falschberatung

Dabei kann die Faustformel gelten: je unverstndlicher das eigene Finanzprodukt, desto genauer sollte man den Inhalt des Beratungsvertrags prfen. Bei komplizierten Finanzprodukten gelten fr Banken in der Regel besonders strenge Aufklrungs- und Informationspflichten. Und nicht immer war es eine anleger- und objektgerechte Beratung, die angemessen und verstndlich ber Risiken der Anlage aufklrte. Diese Beratungsfehler und -delikte sind wichtige Ansatzpunkte einer mglichen Klage. Anleger, die vermuten, zum Zeitpunkt der Zeichnung von ihrem Berater oder Finanzinstitut nicht in die Lage versetzt worden zu sein, jederzeit eine fundierte Anlageentscheidung zu treffen, sollten umgehend einen Fachmann zurate ziehen. „In einem solchen Fall handelt es sich sehr wahrscheinlich um den Tatbestand der Falschberatung“, so Helge Petersen.

Verdeckte Provisionen

Besonders brisant sind auch verdeckte Vermittlungsprovisionen fr Berater, sogenannte „Kickbacks“. Derlei Zahlungen gelten als Vertragsverletzung, wenn der entsprechende Berater whrend des Verkaufsgesprches versumt hat, den Anleger darber zu informieren. Zudem mssen Hinweise auf die Hhe des Ausgabeaufschlags und gegebenenfalls des Rcknahmeabschlags gegeben worden sein. Anleger, die vermuten, dass ihnen bei ihrem Kauf nicht alle separaten Kosten- bzw. Provisionsbestandteile offengelegt worden waren, sollten diesen Fakt durch einen Fachanwalt prfen lassen. Hinter diesen versteckten Rckvergtungen verbirgt sich meist das Umsatzinteresse des Beraters und damit der eigentliche Grund der Anlageentscheidung – das wissen die Richter.

Verjhrung

Der wichtigste Punkt: Oben beschriebene Ansprche verjhren jeweils innerhalb von drei Jahren ab dem Zeitpunkt, zu dem der Anleger die Falschberatung erkennt. Aktuell gilt eine Frist von zehn Jahren nach Zeichnung – wer also im September 2002 eine „Schrottanlage“ kaufte, kann seine Ansprche taggenau nur bis September 2012 geltend machen. Es spielt hierbei keine Rolle, ob und wann der Anleger seine Ansprche erkennt, der Fall verjhrt automatisch. „In einzelnen Fllen besteht aber die Chance, die drohende Verjhrung zu hemmen“, so Helge Petersen.

Fazit

Die aktuelle Rechtsprechung ist eindeutig: Liegen Falschberatung oder versteckte Provisionen vor, knnen sich Anleger in der Regel verlustfrei von ihren Fehlinvestments trennen. Die Rechtsschutzversicherung zahlt in den allermeisten Fllen. „Gemeinhin sollte eine auf Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei kontaktiert werden“, so Helge Petersen. Petersen & Collegen in Kiel bietet hier beispielsweise eine kostenlose Erstprfung an, um zu klren, ob tatschlich Ansprche bestehen und wie die Verjhrungsfristen liegen.

Weitere Informationen unter www.kanzlei-helge-petersen.de
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Die Fachanwaltskanzlei Helge Petersen & Collegen, Kiel wurde 2007 gegründet und ist seit Beginn auf Fälle im Bank- und Kapitalmarktrecht- spezialisiert. Der Fachanwalt Helge Petersen verfügt über umfangreiche Erfahrungen auf ...
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