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Pressemitteilung

Gedanken zur Anschaffung eines Hundes

(PM) , 24.06.2008 - Einen Hund zum Gefhrten zu haben ist eine wundervolle Sache! Ob er aber zu einer dauerhaften Bereicherung und zum festen Bestandteil Ihres Lebens wird, liegt einzig und allein an Ihrer Einstellung dazu.
Vor der Anschaffung eines Hundes gibt es vieles zu bedenken, denn dies ist eine Entscheidung, die etwa die nchsten 10 bis 15 Jahre Ihres Lebens verndern wird.

Lieber gut berlegt als „Hals ber Kopf“
Warum mchte ich einen Hund haben? Ist ein Hund nur gut fr mich oder bin ich auch gut fr den Hund? Dieser Frage muss man sich vor der Anschaffung eines Hundes schon ehrlich stellen - angesichts unserer schnelllebigen Wegwerfgesellschaft, in der berfllte Tierheime an der Tagesordnung sind.
Zu oft wird ein Hund aus einer Stimmung oder Laune heraus angeschafft und dann bei den ersten Schwierigkeiten aus Bequemlichkeit oder berforderung wieder abgeschoben. Deshalb ist es so wichtig, sich schon vor dem Kauf aufrichtig darber im Klaren zu sein, ob die persnliche Situation berhaupt eine verantwortungsbewusste Hundhaltung erlaubt und ob man selbst bzw. die Familie auch zu Opfern bereit ist, wenn es um Kosten oder Betreuung des vierbeinigen Familienmitglieds geht.

Ist dieser Punkt zu Gunsten eines Hundes entschieden, kann man sich konkrete Gedanken darber machen, welcher Hund in den Haushalt passt.
Soll es ein Welpe sein oder ein erwachsenes Tier? Ein Hund aus dem Tierschutz, aus privater Hand oder vom Zchter? Ein Mischling oder ein Rassehund?

Hundeanfnger oder „Alter Hase“
Wichtig ist vor allem, dass man wei, was man sich und dem Hund zumuten kann. So sollten sich Hundeanfnger eher um einen Hundetyp bemhen, der keine groen Haltungsansprche stellt und kleine Erziehungsfehler auch schon mal wegstecken kann. Hundeerfahrene Menschen hingegen knnen sich schon mehr zutrauen. Ein Hund aus dem Tierheim kann unter Umstnden eine groe Herausforderung aber auch eine interessante und dankbare Aufgabe fr Menschen mit „Hundeverstand“ sein. Zwar ist nicht jeder Tierheimhund per se traumatisiert, doch muss man in vielen Fllen – je nach Vorgeschichte – damit rechnen, dass in der Anfangszeit ein paar Schwierigkeiten zu meistern sind, denen man oftmals mit viel Geduld und Feingefhl begegnen muss. Nicht selten erfordert dies auch eine therapeutische Begleitung durch einen ausgebildeten Hundepsychologen.
Doch auch das Aufziehen eines Welpen erfordert viel persnliches Engagement, Zeit und Geduld. Ob also der Hund bei der Anschaffung erwachsen oder noch ein Welpe ist: beides erfordert jeweils auf besondere Weise Aufmerksamkeit, Zuwendung, Geduld und Einfhlungsvermgen. „Fertige Hunde“ gibt es so der so in den seltensten Fllen zu kaufen...

Zchter oder Tierschutz
Soll es eine bestimmte Hunderasse sein, dann fhrt der Weg blicherweise zum Zchter, der gerade einen Wurf der Wunschrasse aufzieht oder diesen plant. Auch wenn Letzteres der Fall ist und aktuell keine Welpen zu besichtigen sind, empfiehlt sich immer ein Besuch im Hause des Zchters zwecks Kennenlernens der Rasse anhand der vorhandenen erwachsenen Tiere. Nirgends kann man besser feststellen, ob die eigenen Vorstellungen vom „Traumhund“ auch der Realitt standhalten. Was auf Fotos und Rassebeschreibungen perfekt zu sein scheint, kann sich in natura unter Umstnden als Enttuschung herausstellen und eine Umorientierung erforderlich machen. Nicht selten fhrt der Weg auf diese Weise vom Dalmatiner ber den Mops zum Eurasier! (Die Autorin spricht hier aus Erfahrung...)
brigens: Rassehunde gibt es nicht nur beim Zchter sondern auch immer fter in Tierheimen zu finden. Haben Sie sich fr eine bestimmte Hunderasse entschieden, sollten Sie ruhig in Erwgung ziehen, im Internet Kontakte zu Tierschutzorganisationen zu knpfen. Dort gibt es fr viele in Not geratene Rassen spezielle Tierhilfsorganisationen, die Rassehunde gegen eine Schutzgebhr vermitteln.
Oftmals sind gerade solche in Not geraten Tiere besonders „dankbar“, wenn sie dann ein neues Zuhause bekommen.

Zickenalarm oder Imponiergehabe
Bei dickkpfigen oder zu Dominanz neigenden Hunderassen sind Hundeanfnger mit der Wahl einer Hndin manchmal besser beraten, da diese in der Regel einfacher zu fhren ist und anhnglicher sein kann. (Ausnahmen besttigen allerdings die Regel!)
Bei Rden ist nicht selten damit zu rechnen, dass diese mit ihren Geschlechtsgenossen um die „Damenwelt“ rivalisieren und in der Folge untereinander dann nicht immer gut vertrglich sind. Aus dem Imponiergehabe der Rden knnen dann Kommentkmpfe (Scheinkmpfe) entstehen, die aber zum Glck selten ernste Folgen haben.
brigens: auch unter Hndinnen kann aggressives Verhalten natrlich vorkommen, und wenn das der Fall ist, dann geht es leider meistens richtig zur Sache, oft mit ernsterem Ausgang als bei Rdenstreitigkeiten. Hndinnen, die sich nicht „grn“ sind, pflegen in der Regel lebenslange erbitterte Feindschaften!( Sind da nicht Parallelen zur Menschenwelt erkennbar...?)

Heie Hndin oder „Hitzkopf“
Ausschlaggebend fr die Geschlechtswahl ist fr viele Menschen aber in den meisten Fllen die Fortpflanzungsfrage. Die Lufigkeit der Hndin ist fr viele – meist uninformierte - Hundeanfnger eine Art „Schreckgespenst“. Gar nicht so wenige unwissende Leute glauben, sie mssten sich bei einer Hndin Monat fr Monat ber Blutflecken auf dem teuren Teppich rgern, dabei findet die Lufigkeit der Hndin – auch „Hitze“ genannt – durchschnittlich nur zweimal im Jahr fr je drei Wochen statt. Nur in dieser Zeit heit es aufpassen, damit sich kein unerwnschter Nachwuchs einstellt, in der brigen Zeit ist „Ruhe“. Und mit Schutzhschen fr lufige Hndinnen ist auch das Blut kein Thema!
Rdenhalter hingegen, die angeblich fein raus sind, weil sie nicht „aufpassen“ mssen, befinden sich im Irrtum: sie mssen sogar das ganze Jahr ber ein wachsames Auge auf ihren Rden werfen, denn lufige Hndinnen gibt es stets und berall und so sind Rden also im Zweifelsfall immer auf „Brautschau“ unterwegs, also mit anderen Worten: immerzu heiss!
Ob Hndin oder Rde: die Vor – und Nachteile muss jeder fr sich persnlich abwgen, eine allgemeine Empfehlung lsst sich da kaum geben.

Intakt oder kastriert
Fr viele des Pudels Kern: durch Kastration glauben viele Menschen, sich selbst und ihrem Hund einen Brendienst zu erweisen. Der Hund muss nicht dauernd darunter „leiden“, dass er nicht „darf“ und man selbst ist dieses lstige Problem dann auch los. Es gibt leider immer noch viele Fachleute, die Hundehaltern zu diesem Schritt raten, - bei Hndinnen meistens mit dem Argument, mit diesem Schritt einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit des Tieres zu leisten, indem auf diese Weise spteren Krebserkrankungen im Bereich der Fortpflanzungsorgane vorgebeugt wird. Zugegeben: ein hoher Prozentsatz von Hndinnen erkrankt im Alter an Gesuge - und Gebrmutterkrebs. Doch sollte jeder fr sich immer abwgen, ob es sich bei einer solch schwerwiegenden Entscheidung – immerhin handelt es sich bei der Kastration um eine Amputation - in Wahrheit nicht doch um einen egoistischen Akt der Bequemlichkeit handelt. (Zum Vergleich: Kennen Sie jemanden, der sich „vorbeugend“ den Blinddarm oder die Mandeln entfernen lsst, damit diese sich spter nicht entznden knnen?)
Und nicht zuletzt: Die Kastration des Hundes kann Inkontinenz oder unerwnschte Verhaltensnderungen, Fellwucherungen sowie eine bermige Gewichtszunahme zur Folge haben. Ist es das wert?

Ohne wenn und aber
Viele Entscheidungen auf dem Weg zum eigenen „Traumhund“ lassen sich leichter treffen, wenn man sich mit erfahrenen Hundehaltern, Zchtern, Tierschutzleuten oder Tierpsychologen austauscht.
Eine kompetente Beratung zu Hundehaltung und Zubehr bietet Ihnen auch die Firma Lucky-Pet: hier knnen Sie zu allen wichtigen Themen Fragen stellen und auch erfahren, welche Grundausstattung Sie brauchen, wenn ein Hund ins Haus kommt.

Lucky-Pet: Persnliche und kompetente Beratung fr Hundehalter und sinnvolle Ausstattung fr Hunde
Telefonische Beratung und Bestellung: 04539 / 8887-32 (Frau Grau)
Online-Shop: www.lucky-pet.de
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