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Pressemitteilung

Appell: Mit einer anderen Ernährungsweise Vitamin- und Mineralstoffmangel verhindern Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln

(PM) , 06.02.2007 - Praktisch alle Menschen in Deutschland leiden unter einem mehr oder weniger ausgeprgten Vitamin- und Mineralstoffmangel, zeigt der Ernhrungsbericht der Deutschen Gesellschaft fr Ernhrung (DGE), stellt Sven-David Mller-Nothmann vom Zentrum fr Ernhrungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) in Kln bedauernd fest. Ernhrungsexperten und Mediziner haben jetzt die Aufgabe, die Bevlkerung zur gesnderen Ernhrungsweise anzuleiten, und auch die Politik und das Bildungswesen mssen die Fehlernhrungsproblematik in Deutschland verstrkt aufgreifen und das Bewusstsein der Menschen frdern. Es ist erschreckend, dass laut Ernhrungsbericht fast jeder in Deutschland von einem oder mehreren Vitaminen und Mineralstoffen zu wenig aufnimmt. Besonders hufig unzureichend ist die Zufuhr an Folsure Biotin Pantothensure Vitamin D Kalzium Jod Fluorid Zink Hufige Anzeichen fr eine Unterversorgung mit diesen Mikronhrstoffen sind nach Aussagen von Sven-David Mller-Nothmann brchige Fingerngel, Osteoporose, Zahnkaries, Kropf, Abwehrschwche, Zeugungs- und Empfngnisprobleme, Fehlgeburten, Haarausfall, Mdigkeit, Erschpfungszustnde sowie hormonelle und metabolische Strungen. Aber wer leidet in Deutschland nicht unter diesen Problemen, hinterfragt der Autor des Buches „Vitamin-Ampel“ Mller-Nothmann, und trotzdem denkt kaum jemand darber nach, was er wann und in welcher Menge isst. Scheinbar fehlt das Bewusstsein fr die Notwendigkeit einer gesundheitsfrderlichen Ernhrungsweise. Auerdem nehmen gerade mal 30 Prozent der Bevlkerung tglich Nahrungsergnzungsmittel ein. Dabei steht Vitamin C immer noch an der ersten Stelle, obwohl hierzulande praktisch niemand an einem Mangel daran leidet und Studien nicht einwandfrei nachweisen knnen, dass eine hohe Vitamin C-Dosis tatschlich Erkltungskrankheiten verhindern kann. Eine optimale Vitamin- und Mineralstoffversorgung ist nur zu gewhrleisten, wenn gesunde Lebensmittel und Nahrungsergnzungsmittel gleichermaen an Bedeutung gewinnen. Leider geistert immer noch die Vorstellung durch die Bevlkerung, dass Gemse und Obst heute weniger Mikronhrstoffe enthalten als vor hundert Jahren. Das ist natrlich nicht so, im Gegenteil, betont Sven-David Mller-Nothmann, der sich bei seiner Aussage auf eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien beruft. Warum heute Ernhrungsfachleute immer noch behaupten, dass es mglich ist, den Vitamin- und Mineralstoffbedarf allein durch eine gesundheitsfrderliche Kost zu decken, kann ich nicht nachvollziehen, betont Mller-Nothmann, der darauf verweist, dass die Menschen so einfach nicht essen. Gerade mal zwei Prozent der Bevlkerung nehmen ausreichend Gemse und Obst auf. Aber auf Prparate allein zu setzen, empfiehlt Sven-David Mller-Nothmann nicht, denn diese Produkte heien ja Nahrungsergnzungs- und nicht Nahrungsersatzmittel. Eine Mr ist brigens auch, dass solche Produkte zu berdosierungen fhren. In Wirklichkeit sind Nahrungsergnzungsmittel so dosiert, dass sie bei ordnungsgemer Einnahme niemals zu Schden fhren knnen. Andere Aussagen sind schlicht und ergreifend falsch und unwissenschaftlich, mokiert sich Mller-Nothmann ber anders lautende Aussagen von so genannten Verbraucherschtzern. Dramatisch ist, dass die Menschen in Deutschland zu wenig Kalzium und Vitamin D aufnehmen. Damit ist Osteoporose praktisch vorprogrammiert, betont Sven-David Mller-Nothmann. Fr die meisten Vitamine und Mineralstoffe bestehen im Organismus keine Speichermglichkeiten, so dass tglich eine ausreichende Zufuhr notwendig ist. Andernfalls drohen rasch Mangelerscheinungen. Nur wer sich tglich gesundheitsbewusst und ausgewogen ernhrt, kann mit einer optimalen Versorgung rechnen. Die kurzzeitige Einnahme von Nahrungsergnzungsmitteln ist unsinnig, da der Krper die enthaltenen Substanzen in der Regel nicht speichern kann. Daher sollten Gesundheitsbewusste solche Produkte mglichst lebensbegleitend einnehmen. Eine Vitaminkur hingegen ist kaum effektiv, stellt Mller-Nothmann klar. Eine unzureichende Zinkversorgung fhrt zu Abwehrschwche und kann sich bei Diabetikern auch in einer schlechten Blutzuckereinstellung ausdrcken. Praktisch alle Menschen in Deutschland gehren zu einer oder sogar mehreren Risikogruppen fr eine Mikronhrstoffunterversorgung. Und trotzdem verhalten sich viele Ernhrungsorganisationen so, als sei bei Vitaminen und Mineralstoffen alles in Butter, stellt Sven-David Mller-Nothmann kritisch heraus. Nahrungsergnzungsmittel sowie andere Angebotsformen von Vitamin- und Mineralstoffprodukten sollten aber durch Studien nachweisen knnen, dass der Krper sie berhaupt aufnehmen kann. Die Bioverfgbarkeit spielt eine besondere Rolle, und daher sind zeitverzgerte Prparate, die der Verbraucher am Zusatz „Depot“ erkennt, grundstzlich vorzuziehen. Eine chronologische Steuerung der Vitamin- und Mineralstoff-Freisetzung ist wirklich sinnvoll. Mit so genannten Depotprparaten erhlt der Organismus einfach eine bessere Versorgung, betont Mller-Nothmann. Viele Menschen sind vor den Regalen in Drogerien und Apotheken einfach berfordert und wissen nicht, welches Produkt sie bevorzugen sollen. Grundstzlich empfehlenswert sind Multiprparate, die von allen lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen eine relativ niedrige Dosis enthalten. Damit macht niemand etwas falsch, aber die Gesundheit gewinnt, macht Sven-David Mller-Nothmann deutlich. Die Mediziner in Deutschland unterschtzen leider noch immer die therapeutischen Mglichkeiten, die Mikronhrstoffe haben. Eine hochdosierte Magnesiumzufuhr kann beispielsweise vielen Migrnepatienten Schmerzbefreiung bringen, klrt Mller-Nothmann auf. Auerdem entlarvt Sven-David Mller-Nothmann noch eine der Lieblingsgeschichten von Ernhrungswissenschaftlern, die behaupten, dass viele Menschen Vitamine und Mineralstoffe als Alibi fr eine ungesunde Ernhrungsweise einnehmen. Eine von Gottfried Ulbricht vom Deutschen Institut fr Ernhrungsforschung (DIFE) publizierte Studie beweist genau das Gegenteil. Menschen, die sich gesundheitsfrderlich ernhren, haben eine Affinitt zu Nahrungsergnzungsmitteln, whrend Menschen, die sich ungesund ernhren, auch solche Produkte nicht einnehmen. Besonders gut sind die Bioverfgbarkeit und damit auch die Effektivitt bei Konzentraten, die wie Tomatenmark oder Fruchtpasten aus Lebensmitteln stammen. Ich kann Menschen, die an unspezifischen Beschwerden, die auf eine Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen hinweisen, leiden, nur empfehlen, den Speiseplan umzustellen und zustzlich regelmig Nahrungsergnzungsmittel einzunehmen. Wie wahrscheinlich alle anderen Ernhrungsexperten auch ergnze ich tglich meine Mikronhrstoffzufuhr durch Prparate, teilt Sven-David Mller-Nothmann mit. Wieso Ernhrungswissenschaftler und Ernhrungsverbnde wider besseres Wissen immer noch davor warnen, kann ich nicht nachvollziehen, so Mller-Nothmann abschlieend. Buchtipp: Vitamin-Ampel, Sven-David Mller-Nothmann, Knaur Verlag, 3-426-64364-8, 8,95 Euro. Das Zentrum fr Ernhrungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK) mit Sitz in Kln widmet sich insbesondere der individuellen Ernhrungsberatung und betreibt wissenschaftlich begrndete publikumsorientierte Presse- und ffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernhrung, Prvention und Ditetik. Der bekannte Medizinpublizist Sven-David Mller-Nothmann leitet das ZEK. Zentrum fr Ernhrungskommunikation und Gesundheitspublizistik (ZEK), Sven-David Mller-Nothmann, Gotenring 37, 50679 Kln-Deutz, 0177-2353525, www.svendavidmueller.de, info@svendavidmueller.de
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