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News, 08.02.2019
Trend zu digitalen Verkaufsassistenten
Verbraucher erwarten zunehmende Digitalisierung im Einzelhandel
Viele Verbraucher in Deutschland sind sich einig: Digitale Assistenten und Verkaufsroboter werden im stationären Einzelhandel Alltag werden. Gleiches gilt für bargeldloses Zahlen, sogenanntes „Mobile Payment“, sowie die Möglichkeit zum stationären Einkauf rund um die Uhr, hat eine Bitkom-Umfrage ermittelt.
Die Mehrheit ist sich sicher: Handy-basiserte Bezahlverfahren (Mobile Payment) werden 2030 Standard sein (Bild: Bezahlen mit der Sparkassen-App "Mobiles Bezahlen"; Quelle: DSGV)
Die Mehrheit ist sich sicher: Handy-basiserte Bezahlverfahren (Mobile Payment) werden 2030 Standard sein (Bild: Bezahlen mit der Sparkassen-App "Mobiles Bezahlen"; Quelle: DSGV)

Die ersten Tests mit Verkaufsrobotern im Einzelhandel laufen bereits und zeigen, wohin die Reise im stationren Einzelhandel geht. Und nach Meinung vieler Verbraucher in Deutschland wird der flchendeckende Einsatz smarter Technik wie digitaler Assistenten im Einzelhandel bereits im Jahr 2030 Standard sein. Wie der Digitalverband Bitkom ermittelt hat, ist mehr als jeder dritte Internetnutzer in Deutschland davon berzeugt. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jhrigen glauben sogar vier von zehn Befragte (40 %), dass digitale Verkaufsassistenten & Co. im stationren Einzelhandel knftig ganz normal sein werden. In diesem Kontext erwartet auch ein Drittel (33 %), dass Verkaufsroboter Kunden durch den Laden fhren werden.

„Verkaufsroboter werden schon heute als Ergnzung fr menschliche Mitarbeiter in Lden getestet. Die digitalen Assistenten sollen die Verkufer entlasten und bernehmen derzeit vor allem eine freundliche Begrung und einfache Serviceanfragen“, so Bitkom-Handelsexpertin Julia Miosga. „Auerdem sorgen die Roboter bei vielen Kunden im Laden einfach fr das besondere Einkaufserlebnis.“

Bargeldloses Shopping in Geschften rund um die Uhr und digitale Self-Services

Auch ausgewiesene ffnungszeiten werden bis 2030 im Einzelhandel ein Relikt aus alten Zeiten sein. Nach berzeugung von knapp jedem Zweiten (48 %) werden dann die meisten Kaufhuser, Supermrkte, Discounter und sonstigen Einzelhandelsgeschfte rund um die Uhr fr Kunden zugnglich und gesetzlich vorgeschriebene Ladenffnungszeiten abgeschafft sein. Auch das ungewollte Ausgehen von Verbrauchsgtern wird es knftig nicht mehr geben. Vielmehr geht jeder zweite Befragte (49 %) davon aus, dass beispielsweise regelmig genutzte Gter wie Krperpflege- und Sanitrprodukte mit smarter Technik ausgestattet sein und sobald sie aufgebraucht sind, automatisch nachgeliefert werden. Noch grer ist die Einigkeit beim Ausblick auf die im Jahr 2030 vorherrschenden Bezahlverfahren. So geht die Mehrheit der Befragten (54 %) davon aus, dass im Jahr 2030 mobile Zahlungsverfahren wie die Kartenzahlung und vor allem das Bezahlen mit Smartphone mittels digitaler Geldbrse („Digital Wallet“)  durchgesetzt haben und Bargeldzahlungen im stationren Handel nicht mehr mglich sein werden. Von den 14- bis 29-jhrigen erwarten dies sogar rund sechs von zehn Befragten (58 %).

cs/Bitkom; Bild: Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV)

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