VOLLTEXTSUCHE
Pressearchiv
BI Business Intelligence GmbH
Pressemitteilung

Usability – das kaufentscheidende Argument und trotzdem ein oft vernachlässigter Schwerpunkt bei der Softwareentwicklung

(PM) , 31.05.2007 - ...Im Interview mit Herrn Tobias Gru, Applications Developer, Schwerpunkt Usability bei der BI Business Intelligence GmbH Herr Gru, werfen wir einen Blick zurck: Wie beurteilen Sie die Entwicklung auf dem Enterprise Portal Markt in den letzten Jahren? In meinen Augen war der Markt vor allem durch ein immenses Aufkommen neuer Technologien geprgt. Es gab neue Kommunikationsmglichkeiten und Lsungsanstze fr altbekannte Probleme und immer wieder wurden diese in bestehende Enterprise Portale integriert, um unter allen Umstnden „Up to Date“ zu bleiben. Die Frage, die wir uns aber letztendlich stellen mssen, lauten jedoch: Welchen Mehrwert hat es am Ende fr unsere Kunden? Verbessert die Vielzahl der Technologien und Mglichkeiten wirklich noch die B2C bzw. B2B Relationship unserer Kunden oder sind Enterprise Portale nicht inzwischen zu unwartbaren und vor allem unbedienbaren Allroundlsungen geworden, bei denen 80 Prozent der Nutzer 20 Prozent der Funktionen bentigen? Ich denke, wir haben durch die Technologievielfalt und den selbst auferlegten Zwang immer „Up To Date“ zu sein, die Bedrfnisse unserer Kunden aus den Augen verloren. Sie behaupten, Kundennhe sollte wieder mehr in den Fokus gerckt werden. Wie uert sich dies in Ihrer Portaltechnologie? Wenn Sie mit einem Softwaresystem interagieren, dann sollte diese Interaktion vor allem einfach und intuitiv ablaufen. Software die voraussetzt, dass der Anwender zuvor ein 100-seitiges Handbuch durcharbeitet verliert ihren Existenzanspruch. Die Informationstechnologie ist doch mit dem Anspruch angetreten, dem Menschen das Arbeiten zu erleichtern und nicht neue Arbeit zu schaffen. Deshalb muss der Fokus in der Softwareentwicklung viel strker auf den Bereich gerckt werden, mit welchem der Anwender in Kontakt kommt: Die grafische Benutzeroberflche. Natrlich sollte die Back-end-Anbindung nicht vernachlssigt werden, aber der Hauptteil der Interaktion zwischen Mensch und System findet ber die grafische Benutzeroberflche statt. Es sollte jede neue Funktionalitt dahingehend hinterfragt werden, ob der Anwender diese auch wirklich bentigt. Und genau diesen Schritt sind wir mit TrilithTM in den letzten Jahren gegangen: Wir haben aufgerumt, nicht nur funktional sondern auch an der Oberflche. Wir haben viel Zeit fr Anwendergesprche und entsprechendes Customer Experience Management verwendet und die dabei gesammelten Erfahrungen bildeten die Hauptgrundlage fr unsere weiteren Schritte in der Portalentwicklung. BI hat in der neuen Version von Trilith™, den Schwerpunkt demnach auf die Bedienoberflche gelegt. Welche Erfahrung haben Sie bei den Kundengesprchen gesammelt und welche Konsequenz haben Sie fr Ihre Oberflche gezogen? Wir haben zum Beispiel durch Gesprche mit unseren Kunden festgestellt, dass fr die Bedienung des Portals hufige Dialogwechsel notwendig sind. Dialogwechsel bergen das Problem, dass sich der Anwender immer wieder mit einem neu auftauchenden Dialog auseinandersetzen muss und darauf einen bestimmten Teil seiner Konzentration verwendet. Dabei spielt es keine Rolle, ob er den Dialog zum ersten oder zum zehnten Mal sieht. Dialogwechsel beanspruchen die Konzentration und das fhrt zu einem erhhten Fehleraufkommen auf Seite des Anwenders. Deshalb gehren Dialogwechsel bei uns der Vergangenheit an: Alle ntigen Elemente werden genau in dem Dialog erstellt, in dem sie auch bentigt werden, ohne den Anwender durch eine Vielzahl von Bedienelementen, zu berfordern. Auch Fehlermanagement war fr unsere Kunden und somit auch fr uns ein groes Thema: Wir sind in der neuen Version von Trilith™, dazu bergegangen jeden Fehler dem Anwender zu erklren und ihm konkrete Lsungsstrategien an die Hand zu geben, wie er diesen beseitigt. In diesem Zuge haben wir auch unser Hilfesystem erweitert, so dass dem Anwender jetzt auch eine ausfhrlich kontextsensitive Hilfe zur Verfgung steht. Die klrt fr jedes Eingabeelement, warum das System die Eingabe bentigt und wo mgliche Fehlerquellen liegen. Auerdem war der Begriff innere Konsistenz ein groes Anliegen sowohl grafisch als auch funktional: Wir haben, einmal gemachte Bedienerfahrung auf neue Dialoge bertragbar gemacht. Die Verwendung von Icons spielt dabei eine groe Rolle, da es dem menschlichen Gehirn sehr leicht fllt, Ideen und Konzepte an grafische Elemente zu knpfen. Wir haben die Mauswege der Anwender bei der Verwendung der Oberflche analysiert und versucht, diese zu optimieren. Bereits fr diesen kleinen Teil an Verbesserung war das Kundenfeedback unentbehrlich. Sie arbeiten seit 2 Jahren an dem Thema, welche Fehler oder welche Erfahrungen haben Sie besonders geprgt? Die Kunden- und Anwendergesprche und die dabei zutage getretenen Schwchen der alten Oberflche waren schon sehr prgend. Da entstehen Fehler, die bei der Entwicklung kaum zu erahnen sind, was wiederum das Customer Experience Management so bedeutsam macht. Vorrausetzung ist natrlich, dass Unternehmen und ihr Management bereit sind, die Schwchen ihrer Produkte im tglichen Gebrauch wahrzunehmen und zu analysieren. Ich denke, genau in diesem Punkt existiert eine gewisse Angst, dass dabei nicht nur positives zutage treten knnte. Auch die Auswirkung von Oberflchendesign auf Benutzererfahrung war neu fr mich. Objekte bei denen besonderer Wert auf anspruchsvolles Oberflchendesign gelegt wird, suggerieren mehreren Studien zufolge eine einfachere Bedienbarkeit. Im Falle von Weboberflchen spielt somit Grafikdesign eine bedeutende Rolle, einen Punkt, den auch wir in der Vergangenheit vernachlssigt haben. Doch auch das hat sich mit der neuen Version von TrilithTM gendert. Am Ende steht die wichtige Erkenntnis, dass sich Software an die Bedrfnisse des Anwenders anpasst und nicht umgekehrt. Knnen Sie uns einen Ausblick geben, was wir in Zukunft bei Trilith™ erwarten drfen? Woran arbeiten Sie? Noch mehr Orientierung am Anwender und somit noch grere Fortschritte im Bereich Usability. Der Einsatz des neuen Release und damit der neuen Funktionen werden zeigen, welche neuen Herausforderungen im praktischen Einsatz der neuen Oberflche zutage treten. Davon abgesehen arbeiten wir an einem Wiederherstellungssystem, welches ermglicht auch grobe Fehler im Umgang mit TrilithTM wieder rckgngig zu machen. Auch das Thema exploratives Lernen steht bei uns weit oben auf der Tagesordnung. Neue Anwender sollen bei der Bedienung unseres Portals alle ntigen Ideen und Konzepte ganz nebenbei vermittelt bekommen und diese auch gleich ausprobieren und anwenden knnen, ohne bei wahrscheinlich auftretenden Fehlern, Schden zu verursachen. Das groe Ziel ist es, durch Learning by Doing theoretisch vollstndig auf ein beiliegendes Handbuch verzichten zu knnen. Ein hoher Anspruch, den wir aber mit Sicherheit erfllen werden. Mit dem Web Application Framework Trilith™ bietet die Firma BI Business Intelligence GmbH Unternehmen ein „Betriebssystem“ fr die Einbindung und zentrale Administration verschiedener Web-Applikationen, die unterschiedliche Zielgruppen bedienen. Weitere Informationen zu Trilith™ finden Sie unter www.trilith.de
DRUCKEN| VERSENDEN | RSS-FEED |
SOCIAL WEB
PRESSEFACH
BI Business Intelligence GmbH
Simildenstrae 20
04277 Leipzig
zum Pressefach
Anzeige
PRESSEARCHIV
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG