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Pressemitteilung

Universum Arbeitgeberranking 2015: Young Professionals

BMW, Google und Max-Planck-Gesellschaft sind die beliebtesten Arbeitgeber der jungen Berufstätigen
(PM) Kln, 09.11.2015 - Fr junge Berufsttige in Deutschland ist die Automobilindustrie seit Jahren die attraktivste Branche. Auch in der diesjhrigen Umfrage liegen die Autobauer vorn. Bei den jungen Ingenieuren bilden BMW, Porsche und Audi das Spitzentrio, gefolgt von Volkswagen und Daimler/Mercedes-Benz. Bei den Young Professionals mit wirtschaftswissenschaftlichem Abschluss liegt BMW vor Audi und Porsche. Google belegt Platz vier, Daimler/Mercedes-Benz den fnften Platz. Google, der weltweit attraktivste Arbeitgeber in den Universum-Umfragen, nimmt bei den jungen Informatikern auch in Deutschland den ersten Platz ein, gefolgt von Microsoft, Audi, BMW und SAP. Bei den jungen Naturwissenschaftlern liegt die Max-Planck-Gesellschaft auf dem Spitzenplatz, gefolgt von Bayer, BASF, der Fraunhofer-Gesellschaft und Roche.

Stefan Lake, Country Manager Deutschland von Universum: „Vor allem den groen Beratungsunternehmen wie PwC und EY gelingt es wieder besser, junge Talente fr sich zu begeistern. Die Berater punkten mit spannenden Projekten, und sie zeigen mit Angeboten wie Sabbaticals, dass auch bei ihnen Work-Life-Balance mglich ist. Dennoch bleibt es ein harter Kampf um Talente, denn die Konkurrenz ist gro – zum Beispiel vonseiten der Autobauer, die ebenfalls attraktive Gehlter und eine anspruchsvolle Aufgabe bieten. Deshalb mssen auch die Beratungsunternehmen weiter viel Kommunikationsarbeit leisten, um im Wettbewerb um die besten Talente zu bestehen.“

Arbeitgeberattraktivitt: Frauen und Mnnern haben unterschiedliche Prioritten

Wenn man die Young Professionals fragt, was fr sie einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht, stehen ein attraktives Grundgehalt, Anerkennung von Leistung und eine anspruchsvolle Ttigkeit ganz oben auf der Wunschliste. Ebenfalls gefragt sind Fhrungskrfte, die die berufliche Entwicklung frdern, sowie Unternehmen, die interessante Produkte und Dienstleistungen anbieten. Frauen und Mnner haben jedoch unterschiedliche Prioritten bei der Bewertung der Eigenschaften, die einen attraktiven Arbeitgeber ausmachen. Frauen sind Aspekte, die sich auf die Unternehmenskultur beziehen, etwa ein freundliches Arbeitsumfeld, wichtiger als Mnnern. Deren Wnsche kreisen dagegen strker um Gehalt und Aufstiegsmglichkeiten. So sind Mnnern ein hohes Einkommen in der Zukunft und die Mglichkeit, Fhrungsaufgaben zu bernehmen, wichtiger als den Frauen.

Frauen legen greren Wert auf Work-Life-Balance

Auch bezglich der langfristigen Karriereziele gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Whrend Work-Life-Balance fr 68 Prozent der befragten weiblichen Young Professionals ein besonders wichtiges Karriereziel ist, gilt dies nur fr 55 Prozent der Mnner. Auch das Ziel, intellektuell herausgefordert zu werden, hat fr Frauen grere Bedeutung: Es ist fr 57 Prozent der Frauen unentbehrlich, aber nur fr 45 Prozent der Mnner. Andererseits ist das Karriereziel, eine Fhrungskraft mit leitender Funktion zu sein, besonders den Mnnern wichtig: Fr 46 Prozent der Mnner, aber nur fr 28 Prozent der Frauen ist die Fhrungsverantwortung im Job eines der drei wichtigsten Karriereziele. Auch wenn man die jungen Berufsttigen fragt, was Work-Life-Balance fr sie bedeutet, zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen legen groen Wert darauf, dass sich Familien- und Karriereplanung nicht stren. Bei Mnnern dagegen sind flexible Arbeitszeiten und ausreichend Freizeit besonders hufig genannte Aspekte.

Gehalt von weiblichen Young Professionals mehr als 10 000 Euro niedriger als bei Mnnern

Beim Gehalt gibt es nach wie vor erhebliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Whrend die Frauen ein durchschnittliches Jahresgehalt von 39 422 Euro erzielen, liegt das Gehalt der Mnner bei 49 893 Euro. Die hchsten Gehlter mit durchschnittlich 50 484 Euro werden von den Informatikern erzielt, gefolgt von 49 604 Euro bei den Ingenieuren, 45 592 Euro bei den Berufsttigen mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund und 41 088 Euro bei den Nachwuchswissenschaftlern.

ber die Universum Young Professional Umfrage 2015 in Deutschland

Fr die Young Professional Umfrage 2015 in Deutschland befragte Universum von Oktober 2014 bis April 2015 insgesamt 7810 Berufsttige mit Hochschulabschluss, die 40 Jahre oder jnger sind und mindestens ein und hchstens acht Jahre Arbeitserfahrung nach Abschluss des Studiums haben. Die Young Professionals gaben Auskunft zu ihren „idealen Arbeitgebern“, den Eigenschaften, die einen Arbeitgeber aus ihrer Sicht attraktiv machen, langfristigen Karrierezielen, Jobzufriedenheit und Wechselbereitschaft sowie weiteren Themen rund um Beruf und Karriere. Die Rankings der Arbeitgeber werden getrennt nach Studienfachrichtungen erhoben. Weitere Informationen unter: universumglobal.com/rankings/germany/
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