VOLLTEXTSUCHE
Pressearchiv
SAS Institute GmbH
Pressemitteilung

Umfrage von SAS und EIU zeigt Handlungsbedarf beim Risikomanagement

Komplexität, mangelnde interne Kommunikation und gesteigerte Anforderungen an das Reporting behindern die Entwicklung von effektiven Risikokulturen
(PM) Heidelberg, 27.06.2011 - Trotz aller Lehren, die Finanzinstitute aus den vergangenen Krisen gezogen haben, besteht weiterhin ein Ungleichgewicht zwischen den aktuellen Anforderungen an das Risikomanagement und der praktischen Umsetzung. Dies stellt eine gemeinsame Umfrage von SAS und der Economist Intelligence Unit (EIU) fest. Die Ergebnisse wurden auf der diesjhrigen SAS Business-Konferenz „Premier Business Leadership Series“ in Antwerpen vorgestellt.

Insgesamt wurden im Februar und Mrz 2011 weltweit etwa 315 Risikoverantwortliche in Banken, Kapitalmarktunternehmen und Versicherungen aller Gren mit einem Vermgenswert von weniger als 100 Millionen bis zu einer Billion US-Dollar dazu befragt, ob die vorhandenen Risikomanagement- und Reportingsysteme noch im Einklang mit den heutigen Anforderungen und den aktuellen unternehmerischen Erwartungen stehen. In Reaktion auf die Finanzkrise haben zwar einige Finanzinstitute Manahmen in die Wege geleitet, um Defizite beim Risikomanagement in den Griff zu bekommen. Mittlerweile liegen jedoch erneut eher Wachstum und Profitabilitt im Fokus – und bremsen die Entwicklung einer effektiven Risikokultur mit definierten Risikostrategien.

Angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung und steigender Umstze im Finanzsektor nimmt bei vielen Unternehmen die Risikobereitschaft zu, wenn sich damit Wachstum und hhere Gewinne erzielen lassen. Bei der Umfrage gaben drei Fnftel an, heute mit deutlich komplexeren Risikostrukturen kmpfen zu mssen als in der Vergangenheit. Zwei Drittel der Befragten glauben, externe Risiken seien eine grere Herausforderung als interne. Und nur 52 Prozent sind davon berzeugt, dass ihre Risikomanagementprozesse geeignet sind, um die Komplexitt und Volatilitt aufzufangen. Im vergangenen Jahr kam eine vergleichbare Umfrage, die das Vertrauen in die eigenen Risikomanagementsysteme untersuchte, zu einem hnlichen Ergebnis. Das mag ein Hinweis darauf sein, dass der Impuls zur Modernisierung und Strkung des Risikomanagements seinen Hhepunkt bereits berschritten hat. Der Anteil der Unternehmen mit steigenden Investitionen im Risikomanagement sinkt in Umfragen seit Jahren.

Silodenken ist laut Umfrage ein massiver Hemmschuh von Risikomanagementprozessen. Die Problematik ist zwar bekannt – dennoch ist das Risikomanagement in vielen Unternehmen noch immer nicht bergreifend mit allen Unternehmensbereichen verknpft. Hauptgrund: mangelnde Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen. Viele Befragte sehen hier die Hauptbarriere fr ein effektives Risikomanagement. Im vergangenen Jahr wurden als Hrde Nummer eins noch knftige Regulierungen genannt.

Eine weitere Erkenntnis der Umfrage: Entscheider in Finanzinstituten wissen heute mehr ber Risikomanagement und haben hhere Erwartungen an das Risikoreporting. Das ist bei zwei von fnf Befragten so, bei Privatkundenbanken etwas mehr als bei anderen. Nur eine Minderheit von Unternehmen hat vor, das Risikoreporting zu modernisieren und so stets fr aktuelle, konsistente Reports zu sorgen, die auch neu auftretende Risiken abbilden knnen. „Um einen festen Platz in der Unternehmenssteuerung zu finden – was absolut notwendig ist – muss das Risikomanagement sich von einer Art technischer Support-Funktion zu einem strategischen Prozess entwickeln“, so Frank Hansen, Manager Competence Center Risk Management, SAS Deutschland. „Dafr notwendig ist eine gelebte und umfassende Risikokultur, untersttzt von einem integrierten Risk-Framework, das eine ganzheitliche und auch spezialisierte Sicht auf Risiken fr alle Geschftsebenen zulsst."

Die vollstndigen Ergebnisse der Umfrage finden sich unter www.sas.com/reg/wp/corp/32620 .

circa 3.700 Zeichen
PRESSEKONTAKT
SAS Institute GmbH
Herr Thomas Maier
In der Neckarhelle
69118 Heidelberg
+49-6221-415-0
E-Mail senden
Homepage
PRESSEKONTAKT
Dr. Haffa & Partner
Herr Sebastian Pauls
Burgauerstr. 117
81929 München
+49-89-993191-0
E-Mail senden
ZUM AUTOR
�BER SAS INSTITUTE GMBH

SAS ist mit 3 Milliarden US-Dollar Umsatz einer der größten Softwarehersteller der Welt. In Deutschland hat SAS im letzten Jahr 128,8 Millionen Euro Umsatz erzielt. Damit ist SAS der größte Anbieter von ...
Hinweis
Dieses Pressefach wird betreut von
Dr. Haffa & Partner GmbH
Dr. Haffa & Partner wurde 1986 von Dr. Annegret Haffa und Dr. Horst Hfflin gegrndet. Die heute 16 Mitarbeiter starke Mnchner Kommunikationsagentur ist auf PR und Marketing fr Hightech- und IT-Unternehmen ... zum PR-Dienstleistereintrag
PRESSEFACH
SAS Institute GmbH
In der Neckarhelle
69118 Heidelberg
zum Pressefach
Anzeige
PRESSEARCHIV
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG