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Pressemitteilung

Karriere.at Umfrage: Jeder dritte Arbeitnehmer fühlt sich im Job unterfordert

Viele Unternehmen sehen Burnout-Vorsorge als Privatsache der Mitarbeiter
(PM) Linz, 09.05.2012 - Sind sterreichs Arbeitnehmer im Job ber- oder unterfordert? Diese Frage stellte karriere.at (www.karriere.at), sterreichs reichweitenstrkste Online-Jobbrse, seinen Usern. Ergebnis: Jeder dritte Arbeitnehmer fhlt sich in seinem Job unterfordert. Fast ebenso viele Umfrage-Teilnehmer (29 Prozent) werden von ihren Aufgaben jedoch „extrem“ in Beschlag genommen und erleben Stress am Arbeitsplatz. Die Jobbrse zeigt weiter auf, dass Arbeitgeber unterschiedlich mit dieser Belastung der Mitarbeiter umgehen: Whrend viele Unternehmen Stress und Burnout in Mitarbeitergesprchen thematisieren oder aktiv vorsorgen, sieht jeder zweite Unternehmensvertreter „Anti-Stress-Vorsorge“ als Privatsache.

Die Jobbrse karriere.at fragte 586 Arbeitnehmer per Online-Umfrage nach ihrem Belastungsgrad im Job: Exakt 34 Prozent gaben an, im Job unterfordert zu sein. Jeder sechste Umfrage-Teilnehmer (16 Prozent) fhlt sich in seinen Aufgaben genau richtig belastet und wertet Stress als positiv. Etwas mehr als ein Fnftel (21 Prozent) beantwortet die Stress-Frage mit „Geht so. Mehr soll es nicht mehr werden.“ 29 Prozent der Arbeitnehmer sehen sich hart an den Leistungsgrenzen: Sie mssten alle Kraft in den Job investieren.

Stress im Job: 22 Prozent der Unternehmen sorgen aktiv vor

Auf Seiten der Unternehmen sind die Themen Stress und Burnout zwar Thema, aktive Vorsorge gibt es allerdings nur in rund jedem fnften Unternehmen (22 Prozent). Denn fast jeder zweite befragte Firmenvertreter (47 Prozent) ist der Meinung, dass Anti-Stress-Vorsorge Privatsache der betroffenen Mitarbeiter sei. Neun Prozent der 162 Fhrungskrfte, HR-Manager und Unternehmer sind berzeugt, dass die Arbeitsbelastung ihrer Mitarbeiter nicht zu hoch sei. Immerhin 22 Prozent der Teilnehmer thematisieren die Arbeitsbelastung einzelner Arbeitnehmer in Mitarbeitergesprchen.

„Herausforderung fr Fhrungskrfte“

„Die richtige Mischung im Belastungslevel der Mitarbeiter zu finden ist eine der grten Herausforderungen fr verantwortungsbewusste Fhrungskrfte“, kommentiert Jrgen Smid, Geschftsfhrer des sterreichischen Jobportals karriere.at, die Ergebnisse der Online-Umfrage. Um das Stressniveau der einzelnen Mitarbeiter zu ergrnden, gehe fr Fhrungskrfte kein Weg an persnlichen Gesprchen vorbei, ist Smid berzeugt: „In Mitarbeitergesprchen sollte nicht nur Raum fr die Beurteilung der Leistungen von Arbeitnehmern sein, sondern auch fr das Besprechen von allgemeinen Arbeitsbedingungen. Es sollte im Interesse jeder Unternehmensfhrung liegen, dass Mitarbeiter einerseits ausgelastet aber auf Dauer nicht berlastet sind, da beide Extreme letztlich zu erhhter Fluktuation fhren.“

Das Umfrageergebnis im Detail:

Wie stark fordert Sie Ihr Job? (586 Arbeitnehmer)

- Zu wenig. Ich bin unterfordert. 34 Prozent
- Genau richtig. Stress empfinde ich positiv. 16 Prozent
- Geht so. Mehr soll es nicht mehr werden. 21 Prozent
- Extrem. Mein Job braucht all meine Kraft. 29 Prozent

Stress & Burnout: Thema in Ihrem Unternehmen? (162 Arbeitgeber)

- Anti-Stress-Vorsorge ist Privatsache. 47 Prozent
- Arbeitsbelastung der Mitarbeiter ist nicht zu hoch. 9 Prozent
- Dafr gibt es Mitarbeitergesprche. 22 Prozent
- Ja, wir sorgen aktiv vor. 22 Prozent
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