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US-Amerikaner, Deutsche und die interkulturelle Kommunikation

(PM) Miami, 09.06.2011 - Manchmal sind Deutsche zu direkt. Das empfinden zumindest viele US-Amerikaner so und reagieren bisweilen auf ein direktes, fr sie schroff klingendes „nein“ des Deutschen etwas brskiert. Interkulturelle Kommunikation ist zwischen Deutschen und US-Amerikanern nicht immer ganz einfach, auch oder manchmal gerade, weil die kulturellen Unterschiede nicht so offensichtlich sind wie etwa die zwischen Deutschland und asiatischen Lndern wie China oder Indien. Und so haben Menschen wie Max Karagoz, der mit seinem Unternehmen ALTON LLC (www.us-corporation.org) deutsche Unternehmer in den USA untersttzt, manchmal neben den Formalitten fr die Grndung einer LLC oder Corporation noch andere Aufgaben. Als Deutscher, der seit vielen Jahren in Florida lebt, kennt er die Mentalitten hier wie da. Und so knnen Tipps von ihm helfen, die eine oder andere Irritation angehender Jungunternehmer im Land der unbegrenzten Mglichkeiten zu vermeiden.

Wie „ticken“ eigentlich US-Amerikaner?

Kommunikationstrainings gehren nicht zum Portfolio der Leistungen, die Max Karagoz mit seinem Unternehmen Alton LLC anbietet. Vielmehr begleitet er Unternehmensgrndungen. ALTON LLC regelt also alle anfallenden Formalitten, wenn Kunden eine US-amerikanische Limited Liability Company (LLC) oder eine Corporation grnden. Das Unternehmen untersttzt seine Kunden darber hinaus auf Wunsch bei Visa-Fragen, bei der Suche nach passenden MitarbeiterInnen und auch nach Immobilien fr die gewerbliche oder private Nutzung. „Zustzlich kommt es immer wieder vor, dass mich meine Kunden auch fragen, wie US-Amerikaner eigentlich so ticken“, sagt Max Karagoz.

Kulturelle Regeln vernichten keine Individuen

Pauschale Antworten auf solche Fragen kann dann auch Max Karagoz nicht geben, weil es sie nur bedingt gibt. In nahezu jedem Land auerhalb Deutschlands gibt es Regeln der privaten und der geschftlichen Kommunikation, die sich von denen in Deutschland unterscheiden. Aber solche Regeln sind nicht in Stein gemeielt. Wenn viele US-Amerikaner das aus deutscher Sicht klare und positiv besetzte „nein“ als zu strikt, zu schroff bewerten, bedeutet das noch lange nicht, dass jeder US-Amerikaner das in gleichem Mae so sieht. Noch wichtiger, als die Kultur und nicht festgeschriebene Regeln eines Landes whrend eines Gesprchs zu beachten, ist es daher, auf den jeweils konkreten Gesprchspartner einzugehen. Er ist und bleibt ein Individuum, unabhngig davon, in welcher Kultur er gro wurde. Dennoch gibt die Kultur eines Landes Regeln vor, die man kennen sollte, weil sie selbst auf diejenigen im Land Einfluss haben, die sich ihnen widersetzen.

Manchmal sind Deutsche etwas langatmig (aus US-Sicht)

„Manch ein Deutscher hat bei Meetings mit US-Amerikanern Probleme, weil er sein Projekt gerne von A bis Z prsentieren mchte, whrend die US-Amerikaner gedanklich bereits abschweifen und lieber sofort auf den Punkt kommen“, sagt Max Karagoz. Oft wirken Prsentationen Deutscher, die in ihrem Heimatland als angemessen gelten, daher in den USA eher langatmig. Das kann natrlich zum Problem werden und im schlimmsten Fall dazu fhren, dass ein Geschftsabschluss nicht zustande kommt. Bei privaten Geselligkeiten sind Themen wie Politik und andere Themen, die zu kontroversen Diskussionen fhren knnten, hufig ein Tabu. Hier herrscht „Smalltalk“ vor, den manch ein Deutscher als oberflchig beurteilt, der aber fr US-Amerikaner unter anderem ein Weg ist, ihr Netzwerk aus Kontakten zu strken.

Tipps am Anfang knnen nicht schaden - im Gegenteil!

Max Karagoz kann mit Tipps dazu beitragen, dass sich Kommunikationsfehler in der Anfangsphase unternehmerischer Ttigkeit in den USA deutlich reduzieren. Fr viele Unternehmer reicht das bereits aus. Schlielich ist die Kommunikation mit US-Amerikanern auch fr eher unbedarfte Deutsche trotz kultureller Unterschiede kein Minenfeld, auf dem allzu schnell nicht wieder gutzumachende Schden entstehen. Kleinere Fehler werden verziehen. „Wer allerdings als Neuunternehmer hufig Verhandlungen mit US-amerikanischen Lieferanten, Geschftskunden und -partnern fhren muss, sollte doch einmal ber ein professionelles interkulturelles Training nachdenken“, urteilt Max Karagoz. Da ALTON LLC dem Unternehmer viele wichtige, aber zeitraubende Arbeiten rund um die Unternehmensgrndung abnimmt, bleibt ihm Zeit, sich auf den Aufbau eines guten Netzwerks aus wertvollen Kontakten zu konzentrieren. Ein wenig interkulturelle Kompetenz kann da nicht schaden. Schlielich entscheiden wertvolle Kontakte nicht selten ber Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens.
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