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UMTS-Markt: Eine Milliarde Kunden bis 2010 - Auch Deutschland legt zu

(PM) , 18.09.2006 - Milton Keynes/Dsseldorf, www.ne-na.de - Einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstitutes Strategic Analytics (SA) www.strategyanalytics.net zufolge wird die weltweite Zahl der UMTS-Mobilfunk-Kunden im Jahr 2010 die Schallmauer von einer Mrd. berschritten haben. Nachdem bereits bis vergangenen Juni 100 Millionen Kunden registriert wurden, gehen die Studienautoren nun von einer Phase anhaltenden Wachstums aus. Bis Ende des Jahrzehnts soll der Umsatzanteil von UMTS-Kunden am Gesamtumsatz des weltweiten Handymarkt darber hinaus von derzeit rund zehn Prozent auf mehr als 50 Prozent gesteigert werden, obwohl deren Anzahl bis zu diesem Zeitpunkt nur auf ein Drittel der Gesamtkundenzahl anwachsen wird. „Die 3G-Technologie hat immer noch Kritiker, aber sie trgt einen immer wichtigeren Anteil zum Wireless-Markt bei. Selbst in Wachstumsmrkten wird diese Technologie bis Ende des Jahrzehnts mehr als ein Viertel der Service-Umstze ausmachen", so SA-Analyst David Kerr. 2005 fielen die durchschnittlichen Umstze zwar am bisher strksten innerhalb der vergangenen vier Jahre, in Zukunft sollen die UMTS-Dienste jedoch einen wesentlichen Beitrag zur Anhebung des Umsatzes pro Kunde ausmachen, so die Studienautoren. Aufgeteilt nach Lndern zeigt die Studie die wesentlichen Wachstumsmrkte vor allem in der Asien-Pazifik-Region. Whrend in den USA vor allem Verzon Wireless www.verizonwireless.com und Spring Nextel www.sprint.com die Verbreitung der UMTS-Technologie bereits vorantreiben, warten viele Lnder noch auf deren Einfhrung. Im kommenden Jahr werden sowohl in China als auch in Indien UMTS-Dienste verfgbar sein. Brasilien, Pakistan und Russland sollen in den nchsten Jahren folgen. Demnach soll das Kundenwachstum ab 2009 jhrlich bei rund einer viertel Mrd. liegen. Als die 100 Millionen-Marke im Juni dieses Jahres berschritten wurde, hatte Westeuropa Japan bereits den ersten Platz als 3G-Fhrer des ersten Halbjahres 2006 abgerungen. Auch fr das kommende Jahr sagen die SA-Analysten dem Markt ein starkes Wachstum voraus. In Deutschland erzielen die Mobilfunknetzbetreiber heute bereits rund 20 Prozent ihrer Umstze mit Datendiensten, die allerdings fr Unternehmen noch eine untergeordnete Rolle spielen. Nach Einschtzung von Ericsson www.ericsson.com/de werde sich das rasch ndern: „Dem Angebot fr spezielle Sprachkommunikationslsungen fr Unternehmen, wie etwa Mobile Centrex und Hosted PBX, die an die Stelle einer im Unternehmen installierten Telefonanlage treten, folgen mobile Datenlsungen. Mobile Office Anwendungen, mobiles Video-Conferencing, Remote Access zu Corporate Networks sind mehr und mehr Anwendungen, die in die Geschftsprozess von Unternehmen aktiv einbezogen werden. Die Konturen zwischen lokal beim Anwender installierten Funktionen und den Leistungen aus den Operatornetzen verwischen, da die Unternehmen ihre Kommunikationslsungen ohnehin standortbergreifend realisieren mchten“, erlutert Ralf Srtenich, Sales Development Manager bei Ericsson Deutschland. Der Trend zu All-IP werde alle Netze erfassen und damit auch die UMTS- und HSDPA-Nutzung durch die Unternehmen massiv verstrken. „Centrex-Dienste und gehostete Lsungen stehen nach unserer Beobachtung vor dem Marktdurchbruch. Die Strategie von Ericsson, Telekommunikationsanwendungen unabhngig von der Netztopologie anwendbar zu machen, erfordert bandbreitige Mobilfunkdienste. Nur der 3G Standard kann aus unserer Sicht die Grundlage der gewnschten Mobilitt sein. Wir sehen das auch daran, dass Mobiltelefon fr Business Anwendungen nunmehr praktisch ausnahmslos mit 3G ausgerstet werden", sagt Mehdi Schrder, Vice President Enterprise Sales bei Ericsson.
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