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Trendpapier „Banksteuerung mit Business Analytics“: Banken brauchen integrierte Steuerungssysteme

Lünendonk-Studie ermittelt Defizite im Bereich Gesamtbanksteuerung
(PM) Heidelberg, 30.05.2011 - Die Finanzkrise hat die Schwchen vieler Finanzdienstleister hinsichtlich Risikosteuerung und Reporting offenbart. Eine aktuelle Lnendonk-Studie macht deutlich, wie sich solche Lcken mithilfe integrierter Steuerungssysteme schlieen lassen. Die Marktforscher sehen in analytischen Steuerungsinstrumenten ein wirksames Mittel, um die in der Krise offensichtlich gewordenen Schwachstellen zu bekmpfen.

Schluss mit Silodenken

Der Vorteil einer integrierten, analytischen Banksteuerung besteht dabei insbesondere in einer vorausschauenden Betrachtung der gesamten Unternehmensentwicklung auf Basis aktueller Kennzahlen. Die Bank wei also immer genau, wo sie derzeit steht, und wie sich Geschft und Markt nach aktuellem Stand in Zukunft entwickeln werden. Verndern sich zentrale Parameter, die unmittelbar oder mittelbar Einfluss auf das Geschft haben, dann erfahren die jeweils verantwortlichen Manager davon ber Frhwarnsysteme oder Management-Cockpits innerhalb krzester Zeit. Und schlielich hilft ein solches System dann auch bei der Entscheidung, wie auf die vernderte Situation zu reagieren ist, wie sich neue Chancen nutzen und Risiken reduzieren oder absichern lassen. Dieses Wissen gibt heute den Ausschlag fr Erfolg oder Misserfolg.

Wechselwirkungen erkennen

Auf dem Weg zu einer Gesamtbanksteuerung haben viele Institute allerdings noch eine Reihe von Hindernissen zu berwinden, so Uwe Jrgens, Mitglied der Geschftsleitung bei SAS Deutschland: „Business-Analytics-Technologie hat sich in Banken weltweit bereits hundertfach bewhrt. Entscheidend fr den Erfolg ist aber genauso, dass ein Finanzdienstleister bereit ist, eingefahrene Wege zu verlassen – und zwar in der Unternehmenskultur ebenso wie bei der IT-Infrastruktur. Nur wenn er sich von Datensilos und Abteilungsdenken verabschiedet, knnen etwa Instrumente zur aktiven Risikosteuerung zuverlssig funktionieren.”

Hinter alledem steht besonders ein Gedanke: Eine Bank lsst sich nur dann sicher und vorausschauend steuern, wenn smtliche Wechselwirkungen innerhalb ihres Geschfts bekannt sind und bercksichtigt werden – und wenn das Management alle Einflussfaktoren auf das Geschft im Blick hat. Die Lnendonk-Studie spricht an dieser Stelle von vier entscheidenden Blickwinkeln des Top-Managements: Finanzen, Kunden, Aktivitten und berlebensfhigkeit. Sie bilden den Kern einer integrierten Banksteuerung – und es gilt, sie zusammenhngend zu betrachten. Fr diese Sicht auf das Bankgeschft ist eine ganze Reihe sehr verschiedenartiger Faktoren laufend zu messen, zu analysieren und in Beziehung zueinander zu setzen. Das sind etwa Zinsentwicklung, Liquiditt und Bilanzprognosen fr die Finanzperspektive oder Kundenwertanalyse, Kundenzufriedenheit und Cross-Selling-Potenziale fr den Kundenblickwinkel.

Die Sicht auf die Aktivitten erfordert beispielsweise Kennzahlen zu den Geschftsprozessen und aus dem Qualittsmanagement, whrend die berlebensfhigkeit der Bank unter anderem vom Risikostatus, von der Qualifikation und Struktur der Belegschaft oder von der Lernfhigkeit der Organisation abhngt. Moderne analytische Systeme machen es mglich, all diese Erfolgsfaktoren zusammenhngend zu betrachten und entsprechende Schlsse daraus zu ziehen. Dabei ersetzen solche Lsungen die Erfahrung und das Gespr der Menschen im Entscheidungsprozess keinesfalls. Sie sorgen im Gegenteil fr die verlsslichen und validen Grundlagen, die jede kompetente Entscheidung unbedingt erfordert. Damit fhren sie zu einer Abkehr von einem berma an – nicht von Fakten gesttzter – Intuition und schaffen Raum fr rational begrndetes Urteilsvermgen.

Nach vorne steuern

Was analytische Lsungen fr integrierte Banksteuerung dabei vor allem leisten, ist eine Business-Navigation, deren Blick nach vorn gerichtet ist. In der Vergangenheit wurden Management-Cockpits berwiegend historisch betrieben. Die Steuerung fand also nicht nur fr die verschiedenen Geschftsbereiche getrennt, sondern quasi „mit Blick in den Rckspiegel“ statt. Moderne Business-Analytics-Lsungen hingegen erlauben zuverlssige Prognosen auf das zu erwartende Geschft. Das Management gewinnt so wertvolle Gestaltungs-, Optimierungs- und Innovationsspielrume und nicht zuletzt ein groes Ma an Souvernitt. Diese Mglichkeit der Vorausschau ist gerade in Zeiten, da insbesondere die Banken immer wieder und immer fter mit neuen Bedingungen umgehen und auf unbekanntem Terrain manvrieren mssen, absolut unverzichtbar.

Mehr Informationen zur integrierten Banksteuerung mit SAS gibt es hier: www.sas.de/banksteuerung.
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