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PrintoLUX GmbH
Pressemitteilung

Technologie des Kennzeichnungsdrucks im Wandel

Digitaldruckverfahren PrintoLUX® verzichtet auf UV-Tinte ++ Bei der Herstellung industrietauglicher Kennzeichnungen ist die Ablösung der Generation herkömmlicher Verfahren durch modernere Verfahren in vollem Gange.
(PM) Frankenthal, 16.07.2014 - Beim UV-Druckverfahren werden UV-Strahler und UV-reaktive Tinten eingesetzt. Diese Tinten setzen sich aus Acrylatmonomeren, Oligomeren und Fotoinitiatoren zusammen, was im Zusammenwirken unter UV-Licht fr eine Bindung und Aushrtung sorgt. Wirken UV-Strahlen auf die Fotoinitiatoren ein, wird in den Farben eine Polymerisation ausgelst. Dies fhrt zu einer schnellen Aushrtung der Tinten auf dem Trgermaterial. Der Aufdruck dringt nicht in das Material ein, sondern liegt wie ein Film auf dessen Oberflche. In gehrtetem Zustand gelten UV-Farben hinsichtlich ihrer Beeintrchtigung auf die Gesundheit der Anwender als unkritisch.

Missverstndlicherweise wird von UV-Tinten oft angenommen, dass sie eine besonders hohe Bestndigkeit gegenber UV-Licht aufweisen. Das Gegenteil ist der Fall. Diese Tinten werden zwar unter UV-Licht ausgehrtet, erweisen sich aber bei dauerhaftem Einsatz im Freien hinsichtlich des Druckbildes eher unbestndig.

Einiges bleibt fragwrdig

Eine von der PrintoLUX-GmbH in den Monaten Mrz bis Mai 2014 vorgenommene Recherche zum Thema „gesundheitliche Risiken beim Einsatz von UV-Tinten“ stellt fest, dass „erstaunlich wenige kritische Stellungnahmen zu diesem Thema vorliegen“. Als hilfreiche Informationsschrift wurde in diesem Zusammenhang die Broschre „UV-Trocknung“ von der Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) ermittelt. Die Schrift fhrt Grundlagen zur UV-Trocknung ebenso aus wie spezifische Gefhrdungen der UV-Trocknung und Schutzmanahmen. Solche Gefhrdungen entstehen, wenn man beim Umgang mit UV-Druckfarben mit nicht oder nicht vollstndig ausgehrteten Druckfarben in Verbindung kommt. Dies kann bei Makulatur und Entsorgung ebenso der Fall sein wie bei Pflege- und Wartungsarbeiten an den Drucksystemen, die mit UV-Druckfarben befllt oder entleert werden. Als Schutzmanahmen werden entsprechende Brillen- und Arbeitshandschuhe empfohlen.

Auerdem gibt es nicht ganz ausgerumte Bedenken hinsichtlich der Belastung der Atemluft durch Spaltprodukte, die bei der Fotoinitiation entstehen.

Langzeitstudie dringend angefragt

Dipl. –Ing. Thomas Gerhardt ist Geschftsfhrer des Sachverstndigenbros ToJET GmbH in Berlin. Er hat 2008 in der Fachzeitschrift Large Format (Ausgabe 6/08) unter dem Titel „UV-Tinten durchleuchtet“ eine kritische Abhandlung zu UV-Tinten verffentlicht. Sechs Jahre spter erlutert er auf Anfrage, dass der UV-Druck durch seine vielfltigen Anwendungsmglichkeiten eine interessante Option sei, hinsichtlich des gesundheitlichen Risikos, das sich damit verbinde, aber bis heute fragwrdig bleibe. Ein erhhtes Risiko bestehe seiner Beobachtung nach vor allem dann, wenn diese Tinten in saugfhige, groporige Trgermaterialien eindringen, ohne ausgehrtet zu sein. Die gewnschten Druckergebnisse (Tinten liegen wie ein Film auf dem Trgermaterial) wrden dann verfehlt, und gesundheitliche Risiken seien in erhhtem Mae vorhanden.

Wie andere Experten, vermisst auch Gerhardt „Langzeitstudien, die sich mit diesem Thema beschftigen“. Unisono empfehlen alle Experten beim Umgang mit UV-hrtenden Tinten das Tragen von Schutzbrillen und Schutzkleidung sowie besondere Achtsamkeit gegenber Tinten und Tintenresten im flssigen Zustand.

Ohne Abstriche fr die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden

Fr PrintoLUX bedeuten die Unwgbarkeiten, die sich mit UV-hrtenden Tinten verbinden, ein klares Abstand-Nehmen, das Geschftsfhrer Hermann Oberhollenzer wie folgt begrndet: „Hinsichtlich der Leistungsfhigkeit knnten UV-Tinten fr uns interessant sein, aber wegen der nicht restlos ausgerumten Gesundheitsrisiken halten wir uns davon ferm.“ Das Unternehmen PrintoLUX achte ohne Abstriche auf die gesundheitliche Unversehrtheit seiner Mitarbeiter und Kunden. Als Maxime gilt: „Die Arbeit mit dem Kennzeichnungsdruck von PrintoLUX muss fr die Gesundheit in jeder Hinsicht gefahrenfrei sein. Da sich unser Verfahren durch ein unkompliziertes Handling auszeichnet, mssen auf Kundenseite keine Fachkrfte eingesetzt werden. PrintoLUX kann auch in Lehrlingswerksttten (Freudenberg) zum Einsatz kommen und sogar von eingeschrnkt leistungsfhigen Mitarbeitern (z.B. Lebenshilfe/Caritas) bedient werden. Da vor diesem Hintergrund bei Anwendungen nicht immer vom Einhalten ntiger Schutzmanahmen ausgegangen werden kann, verzichten wir mit Bedacht auf UV-Tinten.“ – So Oberhollenzer abschlieend.
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PrintoLUX® GmbH
Herr Hermann Oberhollenzer
Dürkheimer Straße 130
67227 Frankenthal
+49-6233-6000 900
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�BER DIE PRINTOLUX-IDEE

PrintoLUX® hat ein Verfahren entwickelt und patentiert, mit dem PrintoLUX®-zertifizierte Materialien aus Metall und Kunststoff in industrietauglicher Beständigkeit aktuell im maximalen Format 320 mm x 540 mm bei einer Höhe von bis ...
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