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Talente, verzweifelt gesucht!

(PM) , 29.05.2008 - Mittelstand hat gegenber Konzernen bei der Anwerbung von Spitzenkrften oft das Nachsehen

Bonn/Dsseldorf – Mittelstndler werben oft vergeblich um Talente. Wenn sie Fachkrfte fr das mittlere und obere Management suchen, haben sie gegenber Konzernen hufig das Nachsehen, so die Financial Times Deutschland (FTD) www.ftd.de unter Berufung auf die Studie „Talente fr den Mittelstand“ der Beratungsgesellschaft Deloitte www.deloitte.com. Auch VDI-Direktor Willi Fuchs besttigt: „Der Mittelstand hat beim Werben um die Topabsolventen der Unis fast immer das Nachsehen.“ Dabei bieten Familienunternehmen laut FTD genau das, was Absolventen in erster Linie suchen: „abwechslungsreiche Teamarbeit, internationale Einsatzmglichkeiten, einen guten Ruf, Aufstiegschancen, Innovationskultur, ein gutes Arbeitsklima und meist auch eine attraktive Bezahlung.“

Herkmmliche Rekrutierungswege scheinen wenig Erfolg versprechend zu sein. Die FTD verweist auf die Stdte Schwbisch Hall und Crailsheim sowie den Landkreis Schwbisch Hall und die Arbeitagentur, die in einer gemeinsamen Aktion qualifiziertes Fachpersonal fr ein bestimmtes Unternehmen suchten. Doch die Bilanz einer zwlfseitigen Zeitungsbeilage mit einer Gesamtauflage von 250.000 Exemplaren sowie der Prsenz auf Messen und Jobbrsen in NRW, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen fiel „sehr ernchternd“ aus.

Auerdem gibt es oft das Problem, dass Personalmanager in einer Flut umpassender Bewerbungen ertrinken, wenn sie eine Anzeige geschaltet haben.„Wir geben mit concludis www.concludis.de den Personalverantwortlichen ein Instrument an die Hand, mit dem Rekrutierungsprozesse professioneller, kostengnstiger und ergebnisorientierter gestaltet werden knnen“, verspricht der Klner Personalexperte Marc Emde von KCP-Executives www.kcp-executives.de.

Hierbei handelt es sich um ein webbasiertes Rekrutierungsportal mit angeschlossenem Online-Assessment, das branchenbergreifend fr Mitarbeiter sowie Fach- und Fhrungskrfte entwickelt wurde. Die Vorteile fr die Unternehmen seien eindeutig, so Emde: „Mit concludis entfllt der komplette administrative Prozess, wie die Eingangsprfung, Archivierung oder Rcksendung der Bewerbungsunterlagen. Alle Bewerberdaten stehen jederzeit in einer strukturierten Datenbank zur Verfgung. Unternehmen ergnzen sukzessive ihren Stamm an Interessenten, auf den auch noch nach Jahren zurckgegriffen werden kann. Ein Bewerber, dem heute kein adquates Angebot gemacht werden kann, ist vielleicht drei Jahre spter sehr wertvoll fr ein Unternehmen.“

Der Personalexperte Emde nimmt vor allem den Mittelstand in den Blick. „berall ist der Ruf nach mehr Innovation und Wirtschaftlichkeit in den Personalabteilungen zu hren. Die Themen Informationstechnologie und webbasierte Tools werden bislang vernachlssigt. Man klammert sich noch zu stark an die herkmmlichen Instrumente“, sagt der Personalexperte. Personalabteilungen mssten dringend wirtschaftlicher werden und die webgesttzte Rekrutierung verfeinern.

Im Vorfeld der Fachmesse drupa www.drupa.de machte jetzt Oliver Curdt, Chef des Landesverbandes Druck und Medien (VDM) NRW www.vdmnrw.de, gegenber der Rheinischen Post www.rp-online.de darauf aufmerksam, dass es zu wenig Drucker gebe. Dabei werde es eine Welt ohne Printprodukte niemals geben: „Im Gegenteil: Seit das Internet den Alltag im Bro und privat verndert hat, wird mehr gedruckt als je zuvor. In der Druck-Branche zeichnet sich bereits ein Fachkrfte-Mangel ab.“ Zu wenig junge Leute wissen, dass allein ein Viertel aller bundesweiten Betriebe der Branche in NRW sitzen. Damit ist das Bundesland der wichtigste Standort in diesem Segment. Auderm sind allein 40 Zeitungsverlage in NRW beheimatet.
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