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TV-Inspektion bei Neubauabnahme und Altbausanierung – eine notwendige Endeckungsreise in die Unterwelt mit Rohrkamera

(PM) , 22.04.2009 - Viele Bauherren kennen das Problem: Bei Neubauten und Altbausanierungsmanahmen gibt es regelmig Probleme mit dem Entwsserungssystem. Es ist sozusagen das vernachlssigte Stiefkind.

Entweder sind Abflussleitungen undicht oder nicht richtig angeschlossen. Aber auch Fremdmaterial kann sich in den Abflussleitungen befinden.

Die Untersuchung der Abflussleitungen mit einer Rohrkamera (TV-Inspektion) kann man auch als Endeckungsreise in die Unterwelt bezeichnen. Sie ist eine berprfungsmanahme, die klaren Aufschluss ber den optischen Innenzustand von Entwsserungssystemen liefert. Zudem erfolgt eine berprfung des Rohrleitungsverlaufs, wenn darber keine detaillierten Informationen in Form eines Entwsserungsplans vorliegen.

Bau- und Installationsmngel, eingetretene sowie absehbare Schden und Strungen knnen dadurch i.d.R. sicher diagnostiziert werden.

Beispiele:

• Abflusshindernisse wie Wurzeleinwuchs, Inkrustationen, Bauschutt, einragende Rohrstutzen und Dichtungen,
• Rohrschden wie Risse, Brche, Korrosionen,
• Leitungslageabweichungen wie Muffenverstze, Unterbgen („Wasserscke“)

Aus diesen Grnden ist eine TV-Inspektion als Instrument der modernen Rohruntersuchung nicht mehr wegzudenken. Eine TV-Inspektion ist eine relativ kostengnstige berprfungsmanahme, die mgliche Regressansprche vermeiden kann.

In diesem Zusammenhang ist es erwhnenswert, dass bei Rohrbrchen ein Versicherungsfall vorliegt. Das schliet ein, dass die Kosten der TV-Inspektion und dem dazugehrigen Dokumentationsmaterial von der Gebudeversicherung getragen werden. Hier gilt grundstzlich: Keine Dokumentation – keine Versicherungsleistung!

Zu diesem Thema hat Abfluss-AS bereits einen Artikel mit dem Titel „Rohrbruch & Gebudeversicherung - Wer trgt eigentlich die Kosten bei Rohrbrchen und Dichtheitsprfung?“ verffentlicht.

Es gibt recht unterschiedliche Anlsse, die eine TV-Inspektion nahelegen bzw. erforderlich machen, z.B.:

• Immobilien-Eigentmerwechsel (um bse berraschungen nach dem Kauf zu vermeiden)
• Neubauabnahme: Kontrolle von neu verlegten Abflussleitungen
• Zustandskontrolle: Erfassung des baulichen Zustandes von Abflussleitungen
• Vorabklrungen fr Sanierungsvorhaben und Umbauten in Zusammenarbeit mit Planungsbros
• Aufzeichnen des exakten Leitungsverlaufs bei fehlenden Bestandsplnen
• Festlegen von Manahmen und Prioritten, auch als Grundlage fr Kostenberechnung
• berwachung von Abflussrohrreinigungs- und Frsarbeiten
• Gesetzliche Vorgaben

Verpflichtung zur Eigenkontrolle: Jeder Betreiber einer Abfluss- und Kanalanlage ist nach geltenden Bestimmungen von Wasserhaushaltsgesetz (WHG) bzw. Eigenkontrollverordnung (EKVO) verpflichtet, die Dichtheit seines Entwsserungssystems sicherzustellen und nachzuweisen.

In vielen Fllen kann gegenwrtig noch ein solcher Dichtheitsnachweis bereits durch eine TV-Inspektion als erbracht gelten (Abstimmung mit der Kommune erforderlich). Sollte jedoch bei der TV-Inspektion bereits erkannt werden, dass z. B. Grundwasser in die Abflussleitungen eindringt, kann auf die Dichtheitsprfung verzichtet werden. Stattdessen sollten Grundleitungen gleich repariert werden, um Kosten zu sparen.

Bauherren, Ingenieure und Installateure haben durch eine TV-Inspektion die Mglichkeit entweder vor der eigentlichen Baumanahme oder im Rahmen der Bauabnahme das Entwsserungssystem zu kontrollieren, um so evtl. Schden oder Abflusshindernisse festzustellen.

ber alle technischen und rechtlichen Fragen in diesem Zusammenhang informiert die Abfluss-AS-Allianz auf ihrer Homepage (www.abfluss-as-allianz.de), gerne auch telefonisch.
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