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Aktuelle Studie: Facebook-Fanpages von Banken und Sparkassen – Kundenerwartungen und Status quo

Soziale Medien sind aus dem Leben vieler Internetnutzer nicht mehr wegzudenken. Besonders beliebt ist das soziale Netzwerk Facebook, welches weltweit über eine Milliarde Nutzer verzeichnet.
(PM) Regensburg, 10.04.2013 - Neben der privaten Nutzung bietet Facebook auch den Unternehmen die Mglichkeit an, eigene Facebook-Seiten, sogenannte Fanpages, zu konzipieren. Bereits 93 % der Banken und Sparkassen betreiben eine Facebook-Fanpage oder planen deren Einsatz. Jedoch nur 16 % der befragten Facebook-Nutzer sind Fans eines Kreditinstituts. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von ibi research, welche die Anforderungen der Kunden anhand einer Befragung von Kunden und den Status quo in der Ausgestaltung der Fanpages analysiert.

Bei der Betrachtung der Ergebnisse zeigt sich, dass die Frequenz, mit der Banken und Sparkassen Beitrge bereitstellen, den Kunden zu niedrig ist. Ausnahmslos werden bei jedem der mglichen Themen aus Kundensicht zu selten Beitrge verffentlicht.

Als gutes Beispiel dienen allgemeine Nachrichten zu Finanzen. 21 % der Facebook-Fans einer Bank mchten, dass ihre Bank tglich neue Angebote zu diesem Themenfeld bereitstellt, jeweils 23 % wollen mehrmals oder zumindest einmal pro Woche ber Ereignisse am Finanzmarkt informiert werden. Jedoch platzieren nur 1 % der befragten Banken und Sparkassen tglich neue Beitrge zu diesem Thema. 14 % der befragten Kreditinstitute stellen sogar keinerlei Posts zu diesem Thema zur Verfgung, obwohl nur 8 % der Fans und 11 % der Nicht-Fans der Meinung sind, derlei Themen nicht auf der Fanpage sehen zu wollen.

Sicherheitshinweise zum Online-Banking sind sowohl bei Fans als auch bei Nicht-Fans erwnscht. Je 17 % erwarten Informationen zu Betrugsversuchen oder Hinweise zum sicheren Umgang mit PIN und TAN tglich oder mehrmals pro Woche von ihrer Bank zu bekommen. Zu den Themen Gewinnspiele und Aktionen zum Mitmachen, Informationen und Kampagnen zu Finanzprodukten sowie Hinweise zu Arbeitsmglichkeiten bei der Bank wnschen sich jeweils ber 40 % der Befragten zumindest einmal pro Woche entsprechende Angebote.

Inhalte, die von Banken und Sparkassen deutlich intensiver behandelt werden sollten, sind Themen zum Bereich Brse und Wertpapier. Whrend 46 % der Banken und Sparkassen auf Meldungen zu diesem Komplex auf der Fanpage gnzlich verzichten, sind nur 18 % der Fans entsprechenden Informationen gegenber abgeneigt.

Die Befragung zeigt, dass sowohl Fans als auch Nicht-Fans durchaus an Bank und Finanzthemen interessiert sind. Allerdings mssen Kreditinstitute vor allem die aktuelle Bedeutung von sozialen Medien und insbesondere von Facebook-Fanpages im Vergleich zu anderen Aktivitten an der Kundenschnittstelle sorgfltig auf den Prfstand stellen. Bevor unkoordinierte, zeit- und kapazittenraubende Aktivitten gestartet werden, sind vor dem Engagement in Social Media zunchst die Erwartungen und Befrchtungen des Kunden zu evaluieren. Nur dann knnen die innewohnenden Chancen und Risiken letztlich abgewogen, die optimale Social-Media- sowie eine notwendige Deeskalation-Strategie im Vorfeld berlegt und die richtigen Themen in der richtigen Frequenz platziert werden.
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