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Pressemitteilung

Vertrauensdebatte: Wirtschaft will Politiker-Ethikkodex

Eine neue Berliner Studie der Dictyonomie zeigt: Unternehmen wollen die Einführung eines klaren Verhaltens-Regelwerks für Politiker. Vertrauen ist das höchste Gut bei Beziehungen.
(PM) Berlin, 17.07.2012 - Was muss ein Politiker tun, damit man ihm vertraut? Die Ergebnisse der aktuellen ZEIT ONLINE-Umfrage (www.zeit.de/politik/deutschland/2012-07/vertrauen-politik-demokratie) zeichnen ein erschtterndes Bild: Nur 14% der Deutschen vertrauen ihren Politikern. Unseren Volksvertreter sind in den letzten Monaten durch zahlreiche VitaminB-Affren die guten Beziehungen zu ihrem Volk abhanden gekommen. Was besonders gefhrlich ist: Nicht nur die breite Masse, auch die Eliten scheinen Ihren Reprsentanten zunehmend zu misstrauen.

Das Berliner Dictyonomie-Institut, das sich mit der Untersuchung von professionellem Beziehungsaufbau beschftigt, hat gefragt: „Was mssen Politiker tun, um das Vertrauen zurck zu gewinnen?“ Dazu wurden 100 Unternehmer und Fhrungskrfte aus der Wirtschaft in Fokusgruppen und in einer online-Untersuchung befragt.

Die Ergebnisse der Dictyonomie-Studie:

- 61% wollen einen klaren Ethikkodex fr Politiker.
- Nur 19% finden, dass unsere Politiker besser bezahlt werden mssen, damit sie keine Geflligkeiten mehr ntig haben.
- 82% meinen, Vertrauen schafft man nur durch Zuverlssigkeit.
- Nur 28% erwarten Kompetenz, um Vertrauen zu haben.
- 65% sehen Vertrauen als das wichtigste Gut in Netzwerk-Beziehungen

Alexander Wolf, Leiter des Dictyonomie-Instituts:„Unsere Studie zeigt: Die Deutschen sehnen sich nach Politikern, die alte Werte vertreten: Zuverlssigkeit und Ehrlichkeit. Die Forderung nach einem verbindlichen Ethik-Kodex, auf den sich unsere Politiker festlegen mssen, wird immer lauter.“

Auch Dieter Kronzucker besttigt Wolf dies in einem Interview: Der N24-Moderator hlt „sehr viel davon, einem gewissen Kodex zu folgen, wenn es um Einladungen, Geschenke und Vergnstigungen von Politikern oder Journalisten geht.“

Die Ergebnisse der Umfrage, die Goldmedia Custom Research im Auftrag des Dictyonomie-Instituts der DeutschlandGroup durchgefhrt hat, knnen hier eingesehen werden: www.dictyonomie.de/Networking-Studie-2012/page43/Studie.html

Fr weitere Informationen zur Studie:
www.dictyonomie.de/Umfrage-Ergebnisse/Studie.html
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Frau M.A. Andrea Rieckmann
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Früher war Netzwerk-Arbeit eine Kunst, die nur mächtige Händler, Adlige und der Klerus pflegten. Heute gehört "networking" zum Alltag in jeder Grundschule. Doch zwischen Facebook und Freimaurern gibt es einen ...
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