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Pressemitteilung

Stellungnahme der DSAG: Weitere Schritte zu Enterprise Support vereinbart

(PM) , 06.11.2008 - Walldorf, 6. November 2008 – Nach Gesprchen auf Vorstandsebene zwischen DSAG und SAP und einem Treffen des SAP Executive Usergroup Network (SUGEN) wurden weitere Schritte zum Thema Enterprise Support eingeleitet. Ziel ist, Qualittsrichtlinien fr Enterprise Support zu erarbeiten, an denen SAP ihr Angebot ausrichten soll. Trotz des Dialogs und vereinbarter weiterer Schritte bestrken die Rckmeldungen von Anwenderunternehmen im deutschsprachigen Raum die DSAG darin, an der Forderung eines optionalen Modells festzuhalten.

Ein Treffen zwischen den SAP-Vorstandssprechern Prof. Dr. Henning Kagermann und Lo Apotheker sowie den DSAG-Vorstnden Prof. Dr. Karl Liebstckel und Andreas Oczko hat Bewegung in die Diskussion um das neue SAP-Support-Modell gebracht. „Wir haben nochmals die Position der SAP-Anwender sowie deren gegenwrtige Unzufriedenheit ber Enterprise Support und der damit verbundenen Preiserhhung dargelegt“, berichtet der DSAG-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Karl Liebstckel ber das Gesprch. „Wir haben den Eindruck gewonnen, dass die Anforderungen und die Kritik der Anwender bei SAP angekommen sind. Entgegen anders lautender Meldungen von Anfang der Woche rechnen wir fest mit Vernderungen. Es liegen konkrete Vorschlge seitens der SAP auf dem Tisch, die derzeit diskutiert und kurzfristig gemeinsam bearbeitet werden sollen. Diese beinhalten z. B. eine verbindliche Stckliste des Enterprise Support sowie die Einfhrung von Qualittskriterien.“ Die DSAG begrt, dass weitere Aktivitten seitens SAP zum Nutzen der Kunden und SAP-Anwender in Angriff genommen werden (siehe dazu Pressemitteilung der SAP vom 6.11.2008). Diese werden vom SAP Usergroup Executive Network (SUGEN), dem die DSAG als Sprachrohr der Kunden im deutschsprachigen Raum angehrt, knftig gesteuert. Trotz der knftigen gemeinsamen Schritte hat die DSAG den Verantwortlichen der SAP in den Gesprchen nahe gelegt, dass ein optionales Modell die Bedrfnisse der Kunden Stand heute am ehesten trifft und hlt an dieser Forderung weiter fest.

Schulterschluss internationaler Anwendergruppen
Im Rahmen eines SUGEN-Treffens vergangene Woche in Palo Alto haben sich Anwendervereinigungen aus der ganzen Welt und SAP ebenfalls auf Ansatzpunkte fr eine strkere funktionale Ausrichtung des Modells an den Bedrfnissen der Anwender verstndigt (siehe dazu Pressemitteilung der SUGEN vom 6.11.2008). Zu diesem Zweck wurde eine Taskforce innerhalb des SUGEN-Netzwerks eingerichtet. Dazu Matthias Herzog, besonderer Vertreter des DSAG-Vorstands und stellvertretender Vorsitzender bei SUGEN, der die Taskforce leitet: „Wir haben vereinbart, messbare Qualittskriterien fr das neue Support-Modell zu erarbeiten. Diese Kriterien dienen als Messlatte fr den Rollout des neuen Support-Modells. So soll sichergestellt werden, dass der angekndigte Mehrwert von Enterprise Support die stufenweise Preiserhhung rechtfertigt.“

Manahmen der DSAG
Flankierend zu der Taskforce und dem Gesprch auf Vorstandsebene hat die DSAG weitere Manahmen eingeleitet. So gibt die Anwendergruppe ihren Mitgliedern auf der Webseite u. a. Informationen (FAQs) ber die derzeitige Ausgestaltung sowie mglichen Auswirkungen von Enterprise Support an die Hand. „Die Resonanz unserer Mitglieder in den vergangenen Tagen hat gezeigt, dass eine groe Verunsicherung ber die weitere Vorgehensweise herrscht", erklrt der stellvertretende DSAG-Vorstandsvorsitzende Andreas Oczko, der zugleich fr das Ressort Operations/Service & Support zustndig ist. Als eine weitere Manahme hat die DSAG im Auftrag ihrer Mitglieder eine juristische Vorprfung der neuen Support-Vertrge veranlasst. Weiterhin begleitet die DSAG vier ihrer Mitgliedsunternehmen, die sich als Pilotkunden fr Enterprise Support zur Verfgung gestellt haben.

Anlass des Gesprchs zwischen DSAG und SAP war die Ankndigung von SAP, das Service- und Supportmodell ab dem Jahr 2009 verpflichtend auch auf die Bestandskunden auszuweiten. Dies hatte Kritik der DSAG und weiterer internationaler SAP-Anwendergruppen hervorgerufen. Der Mehrwert des neuen Modells sei nicht erkennbar, so die Meinung vieler Mitglieder. Zumal sich die Wartungsgebhren von derzeit 17 in den kommenden vier Jahren stufenweise auf 22 Prozent noch erhhten. In den Augen vieler Mitglieder sei dies nicht kunden- und bedarfsgerecht.

ber die DSAG
Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. in Walldorf versteht sich als eine unabhngige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, sterreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, bedarfsgerechte SAP-Lsungen zu schaffen. Die 1997 als eingetragener Verein gegrndete DSAG zhlt heute ber 2.000 Mitgliedsunternehmen und hat sich als eine der grten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert.

ber SUGEN
Ziel des SAP Usergroup Executive Network (SUGEN) ist es weltweit bergreifende Themen wie internationale Produktentwicklung und Service and Support abzustimmen und konsolidiertes Feedback aus der weltweiten Kundenbasis an SAP zu bermitteln. In dem Netzwerk sind zurzeit zwlf Anwendervereinigungen weltweit organisiert. Neben der DSAG zhlen zu den Mitgliedern in Europa die Anwendervereinigungen aus den Niederlanden, Frankreich, England und Irland, Schweden, Spanien. Auerdem im Verbund sind die amerikanische, japanische, australische, brasilianische, mexikanische und nordafrikanische Usergroup.

Ansprechpartner fr die Presse
DSAG
Angelika Jung
Deutschsprachige SAP Anwendergruppe (DSAG) e. V.
Altrottstrae 34a
69190 Walldorf
Telefon: +49 / 6227 / 358 0 969
Fax: +49 / 6227 / 358 0 959
E-Mail: presse@dsag.de
Internet: www.dsag.de

PR-Agentur
Michael Treffeisen
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