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SmartWeb Mobilfunk Report Q2 2016 - deutsche Netzbetreiber setzen auf gespaltenen Mobilfunkmarkt

(PM) Stuttgart, 11.10.2016 - Sowohl im Postpaid- als auch im Prepaid-Segment konnten die deutschen Netzbetreiber deutlich an Kundenvertrgen zulegen. Whrend die Zahl der lukrativen Laufzeitvertrge im Q2 2016 um 503.000 auf den neuen Hchststand von 60,3 Mio. geklettert ist, wuchs der Bestand an Prepaid-Vertrgen um 337.000 auf 54,53 Mio. an.

Der neue SmartWeb Mobilfunk Report beschftigt sich allerdings nicht nur mit der aktuellen Kundenentwicklung, sondern wirft darber hinaus einen grundstzlichen Blick auf die Struktur des deutschen Mobilfunkmarkts. Im Fokus steht dabei die ungewhnlich scharfe Trennung zwischen "Premium"- und "Non-Premium"-Segment - und warum die Netzbetreiber diese durchaus begren.

Der aktuelle Mobilfunk Marktreport fr das 2. Quartal 2016 ist abrufbar unter www.smartweb.de/mobilfunk-report-deutschland-q2-2016

Klargestellt: Vodafone weist erstmals alle SIM-Karten aus

Im Ranking der kundenstrksten deutschen Netzbetreiber rangierte Vodafone bislang hinter o2 und der Telekom auf einem fast ein wenig abgeschlagenen dritten Platz. Dieses Bild will Vodafone aber nun geradercken: Um fr eine "bessere Vergleichbarkeit mit Wettbewerbern" zu sorgen, hat der Provider nmlich erstmals die Gesamtzahl der aktiven Vodafone SIM-Karten angegeben. Anders als die regulr ausgewiesene Mobilfunk-Kundenzahl schliet diese auch die im M2M-Bereich eingesetzten Karten sowie alle ber virtuelle Netzbetreiber angeschlossenen Kunden ein.

Demnach kommt Vodafone in Deutschland insgesamt auf 41,9 Mio. aktive SIM-Karten und setzt sich in dieser Hinsicht tatschlich vor der Deutschen Telekom auf den zweiten Platz. In Bezug auf die Mobilfunk-Serviceumstze wiederum kann die Deutsche Telekom die Marktfhrerschaft fr sich reklamieren. Ausgerechnet Telefnica bildet hier das klare Schlusslicht - worin sich die unterschiedliche Positionierung auf dem Markt und vor allem der voneinander abweichende Kundenmix der einzelnen Netzbetreiber widerspiegeln.

Marktsegmentierung hilft, Preiskmpfe einzudmmen

Im internationalen Vergleich ist der deutsche Mobilfunkmarkt sehr stark segmentiert - vor allem zwischen dem Premium- und dem Non-Premium-Segment verluft eine scharfe Trennlinie. Zwar werden beide Marktsegmente von allen drei Netzbetreibern bedient, gleichzeitig bemhen sich diese aber aktiv um die Aufrechterhaltung dieser Abgrenzung.

Manahmen wie die laufende Umstrukturierung des umfangreichen Telefnica-Markenportfolios, das Zurckfahren von Smartphone-Subventionen oder die weitgehende Beschrnkung des LTE-Zugangs auf Premium-Tarife helfen dabei, das Premium-Segment abzuschirmen. Die zunehmenden Preiskmpfe im kostengnstigeren Marktsegment werden so aus dem Premium-Bereich herausgehalten. Hier nmlich setzen die Provider derzeit geschlossen auf sogenannte Mehr-fr-Mehr-Strategien, die letztendlich fr ein stabiles Preisniveau und eine niedrigere Kundenfluktuation sorgen sollen.
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