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Pressemitteilung

Security-Umfrage: Malware-Gefahr durch Webseiten zu wenigen PC-Nutzern bewusst

Nur 20 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage von Norman halten Webseiten für die Hauptquelle von Malware, obwohl die Online-Angebote die E-Mails als Infektionsherd längst überholt haben.
(PM) Dsseldorf, 30.07.2013 - Eine Umfrage, die der norwegische Security-Spezialist Norman in Deutschland durchgefhrt hat, hat gezeigt, dass nahezu die Hlfte der 1.000 befragten Personen E-Mails fr die Hauptquelle von Schadsoftware halten. In Webseiten sehen lediglich 20 Prozent Befragten den hauptschlichen Infektionsherd. Dabei ist bei den unter Vierzigjhrigen das Bewusstsein fr Gefahren aus dem Web deutlicher ausgeprgt als bei den lteren. In der Altersgruppe ber 50 Jahren nennen lediglich 13 Prozent der Befragten Webseiten als wichtigste Quelle. Auch Frauen unterschtzen deren Infektionspotenzial. „Die Gefahr durch manipulierte Webseiten ist rasant gestiegen, sie haben sich zur Malware-Quelle Nummer eins entwickelt“, sagt Stefan Angerer, Geschftsfhrer der Norman Data Defense Systems GmbH. „Allerdings ist dies erst bei einem kleinen Teil der Nutzer angekommen.“ Auf dem dritten Platz der Infektionswege stehen von anderen geschickte Dateien, die von 17 Prozent der Befragten als Hauptquelle eingestuft werden.

Ihren Rechner schtzen 92 Prozent der Befragten mit Antivirensoftware. Dabei zeigen sich die Mnner mit 95 Prozent ausgesprochen sicherheitsbewusst, whrend die Frauen in Sachen Virenschutz noch Nachholbedarf haben: Lediglich 88 Prozent nutzen Sicherheitssoftware, zudem wissen 9 Prozent nicht, ob eine Schutzlsung auf ihrem Rechner luft. Die insgesamt gute Abdeckung durch Virenschutz, der Schadsoftware in E-Mails und Dokumenten sehr zuverlssig erkennt, veranlasst Cyberkriminelle jedoch, fr die Verbreitung von Malware auf Webseiten auszuweichen. ber manipulierte Werbebanner werden gezielt Schwachstellen ausgenutzt, beispielsweise in Java, Adobe-Produkten oder Browsern. Die Infektion findet als Drive-by-Download durch das ffnen der Webseite statt, ohne Mitwirkung der Nutzer durch Anklicken der Banner.

Seriositt ist keine Garantie fr Sicherheit

Da von den Manipulationen auch serise Web-Angebote in Deutschland wie Nachrichten-Portale betroffen sein knnen, versagt die Schutzstrategie, sich auf den Besuch bekannter und vertrauenswrdiger Websites zu beschrnken. Darin sehen 12 Prozent der Umfrage-Teilnehmer eine zustzliche Mglichkeit, Schadsoftware auf dem Rechner zu verhindern. Zudem ist das Vertrauen der Befragten in deutsche Webseiten ungebrochen: 98 Prozent halten deutsche Websites fr sicherer als auslndische, und 86 Prozent machen sich keine Gedanken um Schadsoftware, wenn sie Online-Zeitungen lesen. „Die Angriffswellen der vergangenen Monate haben gezeigt, dass die Seriositt einer Seite keine Garantie fr die Sicherheit ist“, erlutert Angerer. „Ganz im Gegenteil: Da die Portale von Tageszeitungen oder Nachrichtenmagazinen von sehr vielen Nutzern und hufig auch mehrmals am Tag besucht werden, bieten sie den Online-Kriminellen optimale Voraussetzungen, um Schadcode mglichst breit zu streuen.“ Zum Schutz vor Malware von Webseiten sollten die Software auf dem Rechner aktuell gehalten und die von den Herstellern angebotenen Patches und Sicherheits-Updates mglichst umgehend eingepflegt werden.
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