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Schwabenmetropole setzt auf Technikkompetenz – Uni Stuttgart startet mit IP-Telefonie in ein neues Zeitalter

(PM) , 11.04.2006 - Stuttgart - „In China kennt man Stuttgart nicht. Aber man kennt Mercedes und Porsche", sagt Stuttgarts Oberbrgermeister Wolfgang Schuster und weist damit den Weg zu einer Neupositionierung der Werbung fr die gesamte Region. „Stdte unter einer Million Einwohner finden auf dem Globus gar nicht mehr statt", erlutert er. „Stuttgart - der Motor Deutschlands", heit daher die gemeinsame neue Strategie von Stadt und Region, die vor allem auf die Faktoren Automobil- und Hochtechnologie setzt. Die Schwabenmetropole soll als Kompetenzzentrum der Mobilitt- und Technik positioniert werden. Neben den Global Playern der Autoindustrie und den Forschungs- und Entwicklungszentren von Bosch kann man schlielich auf Hoch- und Fachschulen, die Fraunhofer-Gesellschaft, das Max-Planck-Institut und das Institut fr Luft- und Raumfahrttechnik verweisen. Schon dieses regionale Netzwerk sei weltweit einmalig. „Wir wollen das Konzept mit der Region vorantreiben", sagt der OB. Motor bedeute Antrieb und Vorreiterfunktion in allen Bereichen. Dazu gehrt auch die Ausrichtung von Behrden und Institutionen auf das digitale Zeitalter. So hat etwa die Stadt Laichlingen den Landespreis im Wettbewerb Internet-Dorf 2006 www.internetdorf.de erhalten fr ihr herausragendes Service- und Informationsangebot im Internet. Das berichten die Kommunalpolitischen Bltter www.kopo.de. berzeugt habe die Jury das Gesamtangebot der Stadt Laichlingen sowie die zielgruppenorientierten Informationen des Portals. Doch auch in der Landeshauptstadt hat man die Zeichen der Zeit lngst erkannt. Bestes Beispiel ist die Universitt in Stuttgart www.uni-stuttgart.de, die in dieser Woche ihre neue, IP-basierte Telefonanlage in Betrieb nimmt und damit in ein neues Telefonzeitalter startet. Das bisher separate Telefonnetz entfllt. „Die besondere Herausforderung bei der Realisierung des Projekts lag in der Heterogenitt: knapp 150 Institute in 130 Gebuden an den verschiedenen Uni-Standorten galt es auszursten, unterschiedliche Anforderungen der Nutzer zu bercksichtigen", berichtet Projektleiter Walter Wehinger vom Rechenzentrum der Universitt, die damit ber die grte IP-Telefonanlage an einer deutschen Hochschule verfgt. Insgesamt seien etwa 10 000 Telefone angeschlossen, davon annhernd 6 000 IP-Telefone. Durch die Zusammenlegung von Sprach- und Datennetz lieen sich alle Kommunikationswege wie Telefon, Voicemail, e-mail und Fax in einer einheitlichen und benutzerfreundlichen Form zusammenfhren, so Wehinger. Auerdem werde sich die Investition von 3,3 Millionen Euro in jedem Fall auszahlen, weil Wartungs- und Betriebskosten gesenkt wrden. Helmut Reisinger, Geschftsfhrer des IT-Dienstleisters NextiraOne www.nextiraone.de, dessen Unternehmen die Anlage fr die Hochschule eingerichtet hat, stellt die Bedeutung der Internet-Telefonie heraus: „Die Verschmelzung von Daten und Sprache ber das Internet Protokoll wird die Kommunikationswelt von Unternehmen, ffentlichen Institutionen und Privatkunden nachhaltiger verndern als der Siegeszug der Faxgerte oder DVD-Rekorder.“ Die Konvergenz von Sprache und Daten ermgliche die Verwendung eines einzigen Netzwerks fr alle nur denkbaren Medienformate. Das Stuttgarter Unternehmen rechnet damit, dass schon kurzfristig der Punkt erreicht sein wird, wo die IP-Telefonie die klassische Telefonie berholen knnte. Zwar gebe es bereits verschiedene Endgerte des digitalen Zeitalters, virtuelle Assistenten, die Anrufe weiterleiten, SMS oder Instant Messages, PC und PDA. Die IP-Kommunikation jedoch sei der Garant fr Zusammenfhrung der verschiedenen Kommunikationsformen und ermgliche die bertragung von Sprache und Daten im selben Netz. Fr die Stuttgarter Hochschule sieht er eine Erleichterung der Arbeitsablufe. „Das Medium fr die Sprache ist das IP-Netz der Universitt. Die Endgerte werden einfach an eine normale IP-Dose angeschlossen und die Sprache wird dann verschickt." Damit technisch auch alles einwandfrei laufe, werden die Sprachpakete gegenber Datenpaketen bevorzugt behandelt. Denn bei einem Datenpaket, beispielsweise einer E-Mail, sei es nicht weiter tragisch, wenn sich eine minimale Zeitverzgerung ergibt. Die Sprachpakete mssen allerdings sofort versendet werden, um ein Nachhallen oder Stocken des Gesprches zu vermeiden. Mit der neuen Anlage werde gewhrleistet, dass alle Kommunikationswege auf einem Apparat enden. „Dann ist es mglich, dass Faxe, Anrufbeantworter, SMS und E-Mail in einer einheitlichen und benutzerfreundlichen Form dargestellt werden knnen. ber das IP-Telefon sind die Unimitarbeiter jederzeit ber wichtige Nachrichten auf dem Laufenden", erlutert Projektleiter Wehinger. Bei Rckfragen nic.pr network integrated communication Kurfrstenstrae 40 53115 Bonn Fon: 0228-620 4382 Fax: 0228-620 4475 info@nic-pr.de www.nic-pr.de
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