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Pressemitteilung

Erfolgreiche Therapie bei Schuppenflechte ! Universitätsdozent Dr. John G. Ionescu von der Spezialklinik Neukirchen präsentiert integratives Behandlungsprogramm gegen Psoriasis (Schuppenflechte)

(PM) , 29.03.2007 - Durch ein integratives Therapie-Programm sind mehr als 80 Prozent der Psoriasis-Patienten langfristig beschwerdefrei, betont heute Universittsdozent John G. Ionescu von der Spezialklinik Neukirchen (www.spezialklinik-neukirchen.de), der beim fachrztlichen Beratungsportal Qualimedic.de die Online-Sprechstunde Umwelterkrankungen leitet. Die Schuppenflechte ist eine entzndliche Hauterkrankung mit Rtung, Schuppung und Blschenbildung. Sie geht mit einem stark beschleunigten Wachstum der oberen Hautschicht einher und Mediziner teilen sie in verschiedene klinische Phnotypen ein: Psoriasis vulgaris, Psoriasis pustulosa, Psoriasis arthropathica und psoriatische Erythrodermie. Zu den klassischen Therapieverfahren bei Schuppenflechte seit Jahren: 1. Die Bestrahlungstherapie: UV-Behandlung unter stationren oder ambulatorischen Bedingungen, oft kombiniert mit Chemotherapeutika wie Psoralen (PUVA-Therapie). 2. Klima-Therapie in hohen Gebirgen oder am Meer kombiniert die positive Wirkung der Sonne (UV-Bestrahlung) mit der Mineralstoff-Einwirkung des Meerwassers. Auf dieser natrlichen Therapieform basieren auch klinische oder ambulatorische Anstze mit UV-Strahlen und Sole-Therapie, die in Kliniken und Kurorten angeboten werden. 3. Lokale symptomatische Behandlung mit verschiedenen Salben, Cremes und Emulsionen, meistens basierend auf Kortison-, Retinoid-, Salicylsure-, Cignolin- und Teerformulierungen und 4. Innere Behandlung schwerster Psoriasisformen mit Vitamin-A-Derivaten oder mit Zytostatika oder anderen Immunsuppressiva (Biologicals). Wie schon lange bekannt ist, haben die oben erwhnten Therapieformen leider drei Gemeinsamkeiten: 1. Keines dieser Verfahren bercksichtigt wichtige Provokationsfaktoren psoriatischer Erscheinungen. 2. Alle diese Verfahren richten sich lediglich auf die psoriatischen Symptome (Entzndung und hohe Vermehrungsrate der Epidermalzellen, verbunden mit Schuppung), daher ist die beschwerdefreie Zeit begrenzt und die Rezidive kommen nach wiederholter Behandlung immer schneller wieder. 3. Alle diese Verfahren haben verschiedene Nebenwirkungen, die bei langfristiger Anwendung fr den Patienten leichter oder gravierender sein knnen, von Hemmung der zellulren Immunreaktion mit steigender Infektanflligkeit ber Hautatrophie, deme, Haarverlust und innere Organschden bis hin zu Hautkrebs. Univ. Doz. Dr. John G. Ionescu hat mit seinem Team an der Spezialklinik Neukirchen im Bayerischen Wald neue Therapieanstze entwickelt und wissenschaftlich berprft. Seit 1986 werden hier die verschiedenen klinischen Formen der Psoriasis anhand eines integrativen, komplexen Therapiemodells behandelt. Die rzte und Wissenschaftler der Klinik waren vorher mehrere Jahre mit der Problematik der verursachenden Faktoren psoriatischer Erscheinungen beschftigt. Dabei geht das Neukirchener Psoriasis-Modell weit ber die klassischen Verfahren mit Anwendung von Vitamin D3-Derivaten zur Lokalbehandlung psoriatischer Effloreszenzen, Fumarsureprparaten fr den inneren und uerlichen Gebrauch, mehrfach ungesttigte Fettsuren aus Nachtkerzen- und Fischl und verschiedene ditetische Empfehlungen, die ebenfalls eine Linderung der Beschwerden bringen sollen, hinaus. Die heute zur Verfgung stehenden Daten aus der Fachliteratur zeigen eindeutig, dass in 50 bis 65 Prozent der Psoriasis-Flle (Typ 1) eine genetische Disposition vorliegt, die Mediziner mit den genetischen Blutmarker-Systemen (Antigene der Lewis-Blutgruppen, der HLA- und MHC-Systeme) feststellen knnen. Interessant ist aber die Tatsache, dass sowohl in diesen Fllen, als auch bei einer Vielzahl von Patienten, bei denen weder eine familire Veranlagung noch genetische Merkmale erkennbar waren (Psoriasis Typ 2), die Krankheit erst relativ spt (meist im 2. Lebensjahrzehnt oder spter) zum Ausbruch kam, erlutert Dr. Ionescu. Das zeigt, dass hier neben der erwhnten genetischen Disposition zustzliche Provokationsfaktoren eintreten mssen, um eine latente, genetisch verankerte Psoriasis in eine klinisch definierte, sichtbare Erkrankung umzuwandeln. Nach den zur Verfgung stehenden Daten gelten als wichtige somatische Auslser psoriatischer Schbe: • Hautreize chemischer oder physikalischer Natur / Verletzungen (Kbner-Phnomen), • negative Klimaeinflsse (nasskalte Witterung, Sonnenbrand), • rezidivierende bakterielle, virale oder mykotische Infektionen der Haut, der Schleimhute und des Darmes, • Abweichungen in der zellulren Immunfunktion durch klonal expandierte T-Zell-Subpopulationen, die durch bestimmte Antigene aktiviert wurden, • die langfristige Einnahme verschiedener Medikamente wie Anti-Malaria-Mittel, -Blocker, Lithium, Penizilline, Sulfonamide, Cimetidin, Interferon, u. a., • der Konsum von Alkohol und bestimmten Nahrungsmitteln bzw. Zusatzstoffen, die durch pseudoallergische Reaktionen den Reizzustand der Haut deutlich steigern, • Schadstoffe wie Nikotin, Pestizide, Dngemittel, Holzschutzmittel, Lsungsmittel, Kosmetikbestandteile oder Schwermetalle aus Dentallegierungen, Schmuck, Konservendosen, die als potentielle Aktivatoren der T-Zellen gelten, • Abweichungen im Purin-, Eiwei- und Fettstoffwechsel, meist durch eine falsche Ernhrungsweise, • eine mangelnde antitoxische Funktion der Leber und des Blutes (eigene Untersuchungen zeigen erniedrigte MAO-, DAO- und GST-Werte) sowie • die erhhte Produktion von Neuropeptiden aus Nerven- und Hautzellen mit Einfluss auf die epidermale Hyperproliferation und T-Zellen-Funktion, • neurohormonelle Strungen, verbunden mit signifikanten Katecholamin-Abweichungen und Blockaden der -Rezeptoren. Neuere Ergebnisse aus dem Labor der Spezialklinik zeigen in diesem Zusammenhang signifikant erhhte Noradrenalinwerte im Plasma, welche auf eine chronisch vernderte Reaktionslage in der neurohormonellen Regulation beim Psoriatiker hinweisen. ber Abweichungen in der Hypophysen-Funktion, verbunden mit signifikant erhhten STH-Werten sowie ber die negativen Stresseinflsse auf die zellulre Immunfunktion wurde ebenfalls in der Literatur berichtet, • die Hemmung des Energiestoffwechsels, verbunden mit niedrigen Werten energiereicher Stoffe (ATP) und zyklischer Nukleotide (cAMP) in den Hautzellen und Leukozyten und • die negative Wirkung verschiedener psychogener Faktoren wie z. B. Konfliktsituationen, Prfungsangst, Verlust des Arbeitsplatzes, Unflle, Operationen, Scheidung, Tod von Angehrigen u. a. konnte ebenfalls bei ber 40 % der Psoriatiker statistisch dokumentiert werden. Aufgrund der multifaktoriellen Determinierung psoriatischer Schbe kann nur eine individuelle Integrativtherapie, die die Provokationsfaktoren bercksichtigt, langfristig Erfolg haben, macht Universittsdozent Ionescu deutlich. Ziel dieser Therapie ist es, die manifeste Psoriasis in eine erscheinungsfreie Form umzuwandeln und diesen Zustand langfristig zu stabilisieren. Da die genetische Prdisposition der Psoriatiker nicht zu beeinflussen ist und jeder Patient seine eigene Krankheit hat, wird versucht, in erster Linie mglichst genau die individuellen Provokationsfaktoren exogener und endogener Natur herauszufinden und diese gezielt auszuschalten. In der Spezialklinik Neukirchen wird dies zuerst im Rahmen eines umfassenden Diagnoseprogramms anhand klinischer und spezieller biochemischer, mikrobiologischer, immunologischer und umweltmedizinischer Untersuchungen gewhrleistet. Die nachfolgenden individuellen Therapiemanahmen orientieren sich strikt an den im Diagnoseprogramm gewonnenen Ergebnissen und beinhalten vor allem: 1. Innere Behandlungskomponente: • Sanierung mikrobieller Herde, die die Haut, die Schleimhute, die Luftwege, Harnwege, den Darm oder den Genitalbereich befallen haben. • Wiederherstellung einer gesunden Darmflora und Darmfunktion, z. B. anhand von milchsureproduzierenden Bakterien (beispielsweise Kanne Brottrunk) und gesundheitsfrderlichen E.-coli-Stmmen. • Identifizierung und Ausleitung relevanter Schadstoffe wie Pestizide, Holzschutzmittel, Schwermetalle aus Dentallegierungen (u. a.). • Aktivierung der Phase I und II - Detoxmechanismen der Leber und des Blutes (Alkohol/Aldehyddehydrogenasen, Phenoloxydasen, Mono- und Diaminoxydasen, Glutathion-S-Transferasen und andere). Hier kommen biologische Leberschutzstoffe, ausgewhlte Nahrungsmittel und B-Vitamine mit Co-Enzym-Funktion sowie die drastische Reduzierung von Nikotin und Alkohol zum Einsatz. • Eliminierung erhhter Konzentrationen von krankheitsfrdernden Stoffen im Blut (Endotoxine, biogene Amine und zirkulierende Immunkomplexe) durch Ausschluss-Dit, Enzymgaben und Darmsanierung. • Abbau erhhter Harnsure- und Fettwerte im Blut anhand ditetischer und phytotherapeutischer Manahmen. • Aktivierung der humoralen und zellulren Abwehrfunktion mittels Immunglobulingaben, Autovakzine und biologisch-pflanzlicher Prparate wie Echinacea, Thuja, Baptisia. • Ersatz fehlender Vitamine, Spurenelemente, ungesttigter Fettsuren (Omega-3,6 und 9) und energetisch wirksamer Stoffe (Fumarsure, ATP). Die Verordnung solcher Mittel hat ebenfalls individuellen Charakter und orientiert sich strikt an den Untersuchungsergebnissen (ATP-Werte, Fettsurenprofil in Erythrozytenmembranen, Vitaminstatus, etc.). 2. Ditetische Manahmen: Erfahrungsgem mssen die meisten Psoriatiker auf die Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel verzichten, die allergische oder pseudoallergische Reaktionen auslsen knnen oder eine ungnstige Wirkung auf den intermediren Stoffwechsel entfalten. Hier kommen nach Ionescu Nahrungsmittel in Frage • mit steigender Wirkung auf die Harnsure- und Blutfettwerte, • mit ungnstiger Wirkung fr die Unterhaltung bakterieller oder mykotischer Herde, • mit reizender Wirkung auf das Nerven- und Gefsystem (biogene Amine, Kaffee, Konservierungsstoffe, Farbstoffe sowie bestimmte vasoaktive Gewrze wie Pfeffer, Paprika, Curry, Chili) sowie Nahrungsmittel, • die mit IgE-Antikrpern allergische Reaktionen hervorrufen oder ohne Immunglobulinbeteiligung zu der Entstehung pseudoallergischer Reaktionen beitragen (verschiedene Nahrungsmittelbestandteile und/oder Zusatzstoffe) 3. Lokale, uerliche Behandlung: Wird in der Regel mit keratolytischen, wachstums- und entzndungshemmenden oder antimikrobiellen Prparaten (Harnstoff, Milchsure, Teer, Dithranol, Zink, ATP, Antimykotika) durchgefhrt, welche regelmig unter nassen oder trockenen Umschlgen – je nach Hautzustand und den Ergebnissen der mikrobiologischen Untersuchungen – zur Anwendung kommen. Die erzielte herdsanierende, antiinflammatorische und hautaufbauende Wirkung wird durch medizinische Bder (Teer, Milchsure, lbder) untersttzt. In der Nachbehandlungsphase werden in der Regel vitaminhaltige sowie energie- und feuchtigkeitsspendende Prparate angewandt. 4. Psychologische Betreuung: Die konsequente, individuelle psychologische Betreuung der Patienten wird in Neukirchen durch einen sehr engen Kontakt zu den behandelnden rzten und Psychologen sowie durch zustzliche Entspannungstherapien wie Autogenes Training, Yoga und Bio-Feedback gewhrleistet. Hinzu kommen auch regelmige Einzel- und Gruppengesprche zur Erluterung der Therapieprinzipien und verhaltenstherapeutische Einweisungen (z. B. Selbstsicherheit-Training) fr die Nachbehandlungsphase. Aufgrund der langfristigen Beschwerdefreiheit nach der 1-monatigen stationren Behandlung bernehmen alle Krankenkassen Deutschlands die Therapiekosten in der Spezialklinik Neukirchen. In der Online-Sprechstunde „Umwelterkrankungen/Umweltmedizin“ auf www.qualimedic.de beantwortet Universittsdozent Dr. John G. Ionescu kostenlos Fragen von Patienten. Die Qualimedic.com AG betreibt das fachrztliche Beratungsportal Qualimedic.de. Qualimedic.com AG, Sven-David Mller-Nothmann (Pressesprecher, Leiter Presse- und ffentlichkeitsarbeit, Brckenstrae 1 bis 3, 50667 Kln, 0221-2705212, mueller@qualimedic.de. Die Qualimedic.com AG ist eine nicht brsennotierte Aktiengesellschaft mit Sitz in Kln. Sie betreibt seit vielen Jahren erfolgreich fachrztliche Beratungsportale. Dazu gehrt auch www.qualimedic.de, das in ber 60 Online-Sprechstunden kostenlose Beratung durch mehr als 60 Fachrzte anbietet.
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