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Pressemitteilung

Schiffsfonds werden endlich abgewrackt

Die Auslagerung von Schiffsfonds in eine Bad Bank verzögert ein großes Sterben der Fonds – zum Nachteil der Anleger
(PM) Kiel, 31.07.2012 - Lloyd Fonds will eine Vielzahl seiner Schiffe an eine Bad Bank abgeben. Dahinter verbirgt sich eine Art Auffanggesellschaft, mit der das Hamburger Emissionshaus von geschlossenen Fonds ihre notleidenden Schiffsfinanzierungen abwickeln mchte. Rechtsanwalt Helge Petersen begrt diese „spte Einsicht“, warnt jedoch vor Nachteilen fr die Privatanleger.

200 geschdigte Anleger betreut alleine der Rechtsanwalt Helge Petersen zu diesem Thema. Diese Anlageart bedeutet fr den Anleger hufig, dass er Kommanditist, das heit Mitgesellschafter des Unternehmens wird. Oftmals sind sich die Anleger darber oder ber die daraus resultierenden Konsequenzen gar nicht bewusst. „Ein ausgeschiedener Anleger wird fr fnf Jahre um seine Anlagesumme bangen mssen, denn solange befindet er sich in der sogenannten Nachhaftung als ausgeschiedener Gesellschafter“, so Rechtsanwalt Helge Petersen. Die Anlageart verfgt auch ber keine Einlagensicherung, das heit, soweit der Fonds nicht gegen den Ausfall versichert wurde, droht dem Anleger im Falle der Pleite des Fonds ebenfalls der Totalverlust seines Anteils. Der Anleger stellt meist das Risikokapital, whrend die finanzierende Bank sich zu 100 Prozent abgesichert hat. Das erklrt, warum der Anleger nur am Risiko, nicht aber an der Substanz beteiligt ist. „Gerade vor diesem Hintergrund sollten Anleger ihren Fonds rechtzeitig von Experten prfen lassen“, empfiehlt Rechtsanwalt Helge Petersen.

Schiffsfonds wurden von Banken in der Vergangenheit massiv, gerade auch lteren, unbedarften Anlegern, empfohlen. Die dabei gemachten Sicherheits- und Renditeversprechungen stellten sich nicht nur als falsch heraus, sie lenkten auch von den eigentlichen Hauptproblemen der geschlossenen Schiffsfonds ab: Schiffsfonds funktionieren nur in den seltensten Fllen. Auch ohne die Krise htten die Anleger ihr Geld zu groen Teilen verloren und das begrndet die Haftung der Verkufer der Banken. Inzwischen haben viele groe Banken das „sinkende Schiff“ verlassen, whrend die Anleger weiter bangen mssen. Zuvor hatten die Banken noch systematisch tausende von Anlegern in die schadhafte Produktklasse geleitet.

„Die Auslagerung derartiger Fonds in eine Bad Bank verzgert das groe Sterben der Fonds eigentlich nur, es sollte daher schnell gehandelt werden und man sollte einen Rckabwicklungsanspruch der Fonds gegenber der Bank prfen lassen.“ Denn die Ansprche verjhren schnell. „Die Rechnung konnte von Anfang an auch ohne Krise nicht aufgehen und deswegen wird unsere Kanzlei viele Ansprche durchsetzen und einen verlustfreien Ausstieg ermglichen. Derzeit bereiten wir eine weitere Klagewelle in dieser Sache vor. In der Vergangenheit konnten eine Vielzahl von „faulen“ Schiffsfonds rckabwickelt werden.

Weitere Informationen unter www.anlage-weg.de
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Die Fachanwaltskanzlei Helge Petersen & Collegen, Kiel wurde 2007 gegründet und ist seit Beginn auf Fälle im Bank- und Kapitalmarktrecht- spezialisiert. Der Fachanwalt Helge Petersen verfügt über umfangreiche Erfahrungen auf ...
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