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Bundesrechnungshof überprüfte Salzburger Abfallwirtschaftskonzept

(PM) , 19.12.2006 - Mit dem Abfallwirtschaftskonzept im Land Salzburg befasst sich ein Bericht des Rechnungshofes des Bundes, der heute gestern, von Landtagsprsident Johann Holztrattner den Landtags-Fraktionen bermittelt wurde. Der Rechnungshof berprfte im November 2005 die Gebarung des Landes Salzburg im Zusammenhang mit der Abfallentsorgung, berichtet das Branchenmagazin EUROPATICKER Umweltruf (www.europaticker.de). Der Prfungszeitraum umfasste die Jahre 2000 bis 2004. Vorbehandlung in Siggerwiesen und Zell am See praktikabel Die seit 1. Jnner 2004 geltenden Anforderungen der Deponieverordnung an die Qualitt abzulagernder Abflle erfordern eine Vorbehandlung des anfallenden Restmlls. Mit der Vorbehandlung des angefallenen Restmlls in den mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen in Bergheim/Siggerwiesen und Zell am See und der anschlieenden thermischen Behandlung in einem Reststoffverwertungs-Unternehmen in Lenzing (Obersterreich) wurde nach Ansicht des Rechnungshofes eine praktikable Lsung gefunden und wird aus Sicht des Klimaschutzes als vorteilhaft gesehen. Die auf der grten Salzburger Deponie in Siggerwiesen abgelagerte Abfallmenge hat sich nach Inkrafttreten der fr die Abfalldeponierung magebenden Regelungen der Deponieverordnung von 138.000 Tonnen (2003) auf 15.800 Tonnen (2004) stark reduziert. Nachsorgeverpflichtungen der berprften Deponien, die insbesondere bei Massenabfalldeponien aufgrund der lang anhaltenden Reaktionsfhigkeit der abgelagerten Stoffe finanziell bedeutend sind, waren nicht ausreichend besichert, moniert der Rechnungshof. Gemeinden sollen bei der Abfallsammlung strker kooperieren Das Land bemerkte dazu, dass die Hhe der Sicherstellung bei einer Deponie bereits entsprechend der vom Rechnungshof empfohlenen Vorgangsweise ermittelt worden ist. In einem anderen Fall sei eine Wertanpassung vorgesehen. Abfall gemeinsam sammeln spart Geld Abfallsammlungen auf Gemeindeebene stellen im Regelfall nicht die wirtschaftlich gnstigste Lsung dar, weshalb der Rechnungshof empfiehlt, wegen hherer Optimierungsmglichkeiten und eines greren Ausschreibungsvolumens Sammelsysteme fr grere Gebiete einzurichten. Die Gemeinden sollten abfallwirtschaftliche Aufgaben weitgehend an die Abfallverbnde delegieren. Um Kostenvorteile zu erzielen sollten die beiden Abfallbehandler Salzburger Abfallbeseitigung Gesellschaft mbH und ZEMKA (Zentrale Mllklrschlammverwertungsanlagen Gesellschaft mbH) verstrkt zusammenarbeiten, so der Rechnungshof.
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