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Pressemitteilung

Die Rolle der Internetmedien bei der Beeinflussung der Gesellschaft

Das Internet: Fluch oder Segen. So genau kann das keiner sagen. Es ist jedoch gut, zumindest die Nutzungsbedingungen zu kennen.
(PM) St. Gallen, 12.05.2014 - Fr den Unternehmer Meier kam der Shitstorm aus dem Internet vllig unerwartet. Er habe Konkurrenten durch zu gnstige Preise und minderwertige Ware ausgebootet. Kunden meldeten sich auf anonymen Foren und klagten ber die schlechte Leistung. Und berhaupt: Kein Wunder, dass Meier seine Kinder mit dem „Dienst-Mercedes“ zur Schule brchte. Vermutlich noch als Geschftsreise „getarnt“. Eine ehemalige Mitarbeiterin berichtete, natrlich anonym, ebenfalls von merkwrdigen Vorkommnissen in der Firma. Auch seien schon „ffentliche Stellen“ an dem „Fall“. Schnell wurde deutlich: Eine Diffamierungskampagne war gestartet. Aber warum?

„Die Mglichkeiten des Internet sind sicher nicht mehr weg zu denken. Aber das Internet bietet auch deutliche Gefahren, wenn es gezielt gegen Unternehmen oder Personen genutzt wird“, sagt Michael Oehme, Consultant bei der CapitalPR AG in Sankt Gallen, Schweiz. Im Fall des Unternehmers Meier, so zeigte die sptere Rekonstruktion, war es ein Konkurrent, dessen leere Auftragsbcher zu der Vorgehensweise fhrten. „Es gibt nicht nur Dienstleister, die derartige Manahmen initiieren, es gibt zudem eine Vielzahl an Plattformen im Internet, die man fr derartige Manahmen nutzen kann. Die Grenzen zur Legalitt verschwimmen dabei“, erklrt Oehme.

Beispiel, die Nutzung von sogenannten Nachrichtendiensten: Diese prfen in der Regel nicht den Inhalt der Texte. Einmal verschickt, werden derartige Texte automatisiert von einer Vielzahl von Nutzern bernommen, die ihre eigenen Internetseiten durch regelmigen Trafik attraktiver machen wollen. Tipp des PR-Experten Oehme: „Zuerst die Quelle der Informationen ausfindig machen und den Text dort lschen lassen. Dann die Nutzer angehen, die den Text auf ihren Seiten haben.“ Die Nachrichtendienste seien zur Lschung meist ohne groe Komplikationen bereit, wenn die Inhalte erkennbar diffamierender Natur seien.

Beispiel, Eintrge auf Foren, die zwar anonym vorgenommen werden, deren Forenbetreiber aber durch Impressum „greifbar“ ist. „Auch hier ist es die beste Vorgehensweise, die Forenbetreiber mit einem Verweis auf ein jngstes BGH-Urteil direkt fr den Inhalt der anonymen Aussagen verantwortlich zu machen, in der Regel werden derartige Eintrge dann umgehend gelscht“, so Oehme. Deutlich schwieriger werde es jedoch, wenn es um auslndische Plattformen gehe oder der Betreiber der Seite berhaupt nicht zu ermitteln sei. Im Ausland herrschen nmlich oftmals andere Voraussetzungen zum Betreiben einer Internetseite, was ein Eingreifen meist erschwere.

Fr den Leser ergibt sich damit aber auch die Situation, dass er sehr genau abwgen sollte, welchen Wahrheitsgehalt eine Internetseite hat, deren Betreiber man nicht greifen kann, beispielsweise weil sie sich hinter einer auslndischen Adresse sprichwrtlich verstecken.

Weitere Informationen unter www.cpr-ag.ch
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Frau Christina Görgen
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CH - 9004 St. Gallen
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Die Schweizer CapitalPR AG versteht sich als Mittelstandsfinanzierungs und -beratungsgesellschaft. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt dabei in der Kapitalisierung und Positionierung von Unternehmen, die sich über den Kapitalmarkt refinanzieren ...
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