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Alfred Ritter GmbH & Co. KG
Pressemitteilung

Ritter Sport steigt selbst in nachhaltigen Kakaoanbau ein

Familienunternehmen erwirbt 2.000 Hektar Land im Osten von Nicaragua. „El Cacao“, liefert künftig ökologisch und sozial nachhaltigen Kakao für Ritter Sport. Eine neue Dimension im Nachhaltigkeitsengagement des mittelständischen Schokoladeproduzenten.
(PM) Waldenbuch, 15.04.2013 - Die Alfred Ritter GmbH & Co. KG verstrkt ihr Nachhaltigkeitsengagement im mittelamerikanischen Nicaragua. Im Osten des Landes, hat das mittelstndische Familienunternehmen rund 2.000 Hektar Land erworben und steigt selbst in den nachhaltigen Anbau von Kakao ein. Ritter Sport investiert damit in ein ebenso klares wie ambitioniertes Ziel: kologisch und sozial nachhaltig angebauten Kakao fr die 2,5 Millionen Tafeln Schokolade, die das Unternehmen tglich im schwbischen Waldenbuch produziert.

Mit rund 1.300 Hektar Anbauflche eines der grten zusammenhngenden Kakaoanbaugebiete der Welt, soll „El Cacao“ langfristig circa 30 Prozent des Bedarfs an Kakaomasse fr die bunten Ritter Sport Quadrate decken. Insgesamt investiert das Unternehmen jhrlich rund 5 Millionen Euro, in „El Cacao“ und weitere Projekte zum Anbau nachhaltigen Kakaos. Das entspricht rund 10 Prozent des Wertes des Kakaobezugsvolumens fr Ritter Sport Tafelschokolade.

Der eigene Kakaoanbau von Ritter Sport folgt Standards, die jederzeit eine Zertifizierung nach UTZ Certified oder Rainforest Alliance ermglichen. Eine solche Zertifizierung kann jedoch erst erfolgen, wenn die Plantage buchstblich Frchte trgt.

Ritter Sport geht ungewhnliche Wege

„Der Ankauf von Land und der Einstieg in den nachhaltigen Anbau von Kakao ist fr uns als vergleichsweise kleines mittelstndisches Unternehmen der effektivste Weg, maximalen Einfluss auf die kologischen und sozialen Bedingungen im Kakaoanbau zu nehmen“, erklrt Alfred T. Ritter, Inhaber und Vorsitzender der Geschftsfhrung von Ritter Sport. „Eine permanente Kontrolle der Anbau- und Arbeitsbedingungen der zumeist kleinbuerlichen Strukturen weltweit ist fr uns weder finanziell noch personell mglich. Faire Arbeitsbedingungen und der Schutz der Umwelt gehren aber zu den zentralen Werten unserer 100-jhrigen Unternehmensphilosophie“, fgt Alfred T. Ritter hinzu.

Weiterentwicklung eines jahrzehntelangen Engagements

„El Cacao“ ist fr Ritter Sport die logische Konsequenz eines fast 25jhrigen Engagements in Nicaragua. Bereits seit 1990 untersttzt Ritter Sport nicaraguanische Kleinbauern beim nachhaltigen Anbau von Kakao. Weiterbildungsmanahmen und faire Abnahmepreise sichern die Lebens-grundlage vieler Kleinbauern, agroforstwirtschaftliche Anbaumethoden schtzen Natur und Umwelt.

Integrierte Landwirtschaft: Plantage mit Modellcharakter

Bei dem nun erworbenen Land handelt es sich um ehemals als Weideflchen genutztes Brachland. Rund 1.300 Hektar von „El Cacao“ werden zur Zeit nach den Gesichtspunkten der agroforstwirtschaftlichen Landwirtschaft aufgeforstet. Der Einsatz verschiedener standortgerechter Nutzpflanzen wie zum Beispiel Bananen als Schattenspender fr junge Kakaopflanzen verhindert Erosion, Austrocknung und Nhrstoffverlust. Die Bewirtschaftung folgt den Prinzipien der integrierten Landwirtschaft, zu denen z. B. Energieeffizienz, die Vermeidung klimarelevanter Emissionen, nachhaltige Bodenfruchtbarkeit und Biodiversitt zhlen. Letzterer trgt auch der Erhalt vorhandener Waldbestnde und Feuchtgebiete sowie die Einrichtung von Tierbrcken Rechnung, die rund 700 Hektar ausmachen.

Faire und sichere Arbeitsbedingungen

Neben kologischen Aspekten sind vor allem soziale Fragen im Kakaoanbau der zentrale Beweggrund fr Ritter Sport, hier selbst aktiv zu werden. Aktuell sind 63 Mitarbeiter auf der Plantage ttig, die vor allem aus der Umgebung stammen. Langfristig rechnet das Unternehmen mit weit mehr Beschftigten. In enger Zusammenarbeit mit den rtlichen Gesundheitstrgern wird an einer rztlichen Versorgung der Mitarbeiter vor Ort gearbeitet. Hohe Sicherheitsstandards, die weit ber die geltenden Vorschriften hinausgehen, dienen dem Schutz der Arbeiter. Dazu erarbeiten externe Berater kontinuierlich Empfehlungen zum Beispiel fr den Einsatz von Schutzkleidung. „Das alles macht uns in Nicaragua schon zu einem attraktiven Arbeitgeber“, erklrt Manfred Gnkel. Der Sohn eines deutschen Vaters und einer nicaraguanischen Mutter, der in Deutschland Agrarwissenschaften studiert hat und seit 15 Jahren wieder in seinem Heimatland lebt, ist seit Anfang 2012 Geschftsfhrer von Ritter Sport Nicaragua. „Fr uns ist darber hinaus aber vor allem ein fairer Lohn wichtig.“ Deshalb zahlt Ritter Sport seinen Mitarbeitern in Nicaragua zum gesetzlichen Mindestlohn einen Aufschlag von fast 30 Prozent. Auerdem umfasst das Vergtungssystem nicht-monetre Leistungen wie zum Beispiel die rztliche Versorgung oder Weiterbildungsangebote mit der Mglichkeit bis zu 20 Tage pro Jahr dafr freigestellt zu werden.
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�BER RITTER SPORT 100 JAHRE VERANTWORTUNG

1912 gegründet, feierte das Familienunternehmen im vergangenen Jahr 100-jähriges Jubiläum. Seit jeher zählen Verantwortung für Mensch und Umwelt zu den Grundsätzen des Unternehmens, das heute von Alfred T. Ritter in ...
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