VOLLTEXTSUCHE
Pressearchiv
NeueNachricht
Pressemitteilung

Regierung Merkel macht den eigenen Aufschwung kaputt – Dabei stand Deutschland doch vor einem „neuen Wirtschaftswunder“

(PM) , 05.01.2007 - Von Ansgar Lange Bonn/Dsseldorf – Himmelhochjauchzend, zu Tode betrbt. So kennt man die Stimmungslage der Deutschen. Gestern war in der Wirtschaft noch alles schlecht, und heute schreibt die Bild-Zeitung www.bild.de schon ein „neues Wirtschaftswunder“ herbei. Das ist natrlich bertrieben. In der aktuellen Wirtschaftswoche (Wiwo) www.wiwo.de erlutert Malte Fischer, was die Deutschen von diesem Jahr konomisch zu erwarten haben. Aber zunchst noch mal Rckschau. 2006 zogen nicht nur die deutschen Exporte krftig an; auch bei den Preisen konnten die Deutschen dank der massiven Kostensenkungen in den vergangenen Jahren international mehr als nur mithalten. Das in letzter Zeit schon mit einer Mischung aus Hme und Verwunderung betrachtete wirtschaftliche Sorgenkind des Kontinents konnte im abgelaufenen Jahr als einziges Industrieland seinen Anteil am Welthandel ausbauen, fhrt Fischer aus. Der Titel „Exportweltmeister“ ist mehr als eine Floskel. Und das Land hat sowieso schon lngst mehr zu bieten. Denn mittlerweile htten „die Investitionen die Rolle des Konjunkturmotors von den Exporten bernommen“, betont Joachim Scheide, Konjunkturchef des Kieler Instituts fr Weltwirtschaft (IfW) www.ifw-kiel.de. Die Kostensenkungen und Restrukturierungen htten sich eben doch ausgezahlt. So schn es ist, dass die Unternehmen wieder in den Standort Deutschland investieren: Die ersten grauen Wlkchen erscheinen am Himmel. In den ersten Monaten dieses Jahres droht ein kleiner Schwcheanfall. Die saftige und von der Politik mutwillig verursachte Erhhung der Mehrwertsteuer wird den Kunden die Lust am Kaufen erst mal vermiesen. „Wegen des schwachen Konsums wird das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2007 schrumpfen“, argwhnt ein Experte der Commerzbank www.commerzbank.de. „Die Regierung Merkel macht ihren eigenen Aufschwung kaputt“, kritisiert Michael Mller, Geschftsfhrer der a&o-Gruppe www.ao-services.de und Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelstndische Wirtschaft www.bvmwonline.de. Per saldo entziehe die Regierung den Brgern 2007 rund 15 Milliarden Euro Kaufkraft, das entspricht einem Prozent des verfgbaren Einkommens, rechnet Fischer vor. Auerdem sind die ersten Erfolge am Arbeitsmarkt vor allem auf das Anwachsen prekrer Beschftigungsverhltnisse zurckzufhren. So beruht die Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Stellen in Deutschland zu 70 Prozent auf Zeitarbeitsverhltnissen und befristeten Jobs. Die Stabilitt des Aufschwungs ist demnach gefhrdet. „Wenn dann auch noch die US-Konjunktur eine harte Landung hinlegt“, so Mller, „dann war es das vorerst mit dem neuen deutschen Wirtschaftswunder“.
DRUCKEN| VERSENDEN | RSS-FEED |
SOCIAL WEB
PRESSEFACH
NeueNachricht
Ettighofferstr. 26a
53123 Bonn
zum Pressefach
Anzeige
PRESSEARCHIV
Anzeige
BUSINESS-SERVICES
© novo per motio KG