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Rechtzeitige Unternehmensnachfolge-Planung und Nachfolgeregelung

Fehlende Nachfolgeregelungen gefährden aufgrund erschwerter Finanzierungsoptionen, verschärfter Steuerhürden und mangels geeigneter Nachfolger den gesunden Fortbestand traditionsreicher, deutscher Familienunternehmen.
(PM) Hamburg, 21.03.2014 - Allein in Deutschland sind laut des Instituts fr Mittelstandsforschung bis 2014 jhrlich rund 22.000 Unternehmen auf der Suche nach einem Nachfolger, zumeist weil sich der geschftsfhrende Hauptgesellschafter aus Altersgrnden zurckzieht. Nicht selten raubt die bergabe den Unternehmern den Schlaf, weil knapp 50 Prozent die Phase von durchschnittlich drei Jahren drastisch unterschtzen, und sich eine bergabe innerhalb von 12 Monaten wnschen.

Vor allem geschftsfhrende Gesellschafter, die den Aufbau des eigenen Unternehmens durch mehrere Generationen hindurch verfolgt und begleitet haben, scheuen sich oftmals davor, das Unternehmer an einen Mitarbeiter, einen Konkurrenten, oder gar einen Private-Equity-Investor zu veruern. Fast jeder zweite Unternehmer bevorzugt eine familieninterne Nachfolge, die aber aus verschiedensten Grnden nur bei jedem dritten Unternehmen zustande kommt.

„Aufgrund der Komplexitt einer Unternehmensnachfolge sollte dieses Thema unbedingt frhzeitig angegangen werden,“ erlutert Raoul Richau, Unternehmensberater und Grnder der Beratungsagentur Richau Consulting. „Unabhngig davon wie die Nachfolgeregelung aussehen soll, sie wird nur dann erfolgreich sein, wenn Sie rechtzeitig und detailliert geplant wird.“

Dabei werden viele Gesellschafter traditionsreicher, inhabergefhrter Familienunternehmen umdenken mssen, wenn dem eigenen Nachwuchs die Qualifikation, die Erfahrung oder schlichtweg das Interesse fehlt, um das Unternehmen fortzufhren. Das muss aber nicht zwangsweise die Veruerung des Unternehmens bedeuten.

Denkbar ist auch die Variante, lediglich das Management in die Hnde kompetenter Fremdgeschftsfhrer zu legen und die Gesellschaftsanteile weiter im Familienbesitz zu halten. Ein Mitspracherecht in Grundsatzfragen kann sich der Gesellschafter auch ber die Einrichtung geeigneter Aufsichtsgremien oder die Ausgestaltung der Gesellschaftsvertrge sichern.

Sofern Fremdgeschftsfhrer eingesetzt werden sollen, mssen fachliche und menschliche Anforderungsprofile definiert werden, Personalsuche, Verhandlungen und Einarbeitung erfolgen. Dabei kann eine lngerfristige, eindeutig geregelte Einbindung des Altgesellschafters sehr hilfreich sein, wovon beide Seiten profitieren: Dem Kufer kommt das Know-how des Verkufers zu Gute, und der kann sich schrittweise zurckziehen.
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Herr Raoul Richau
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20354 Hamburg
+49-40-18201561
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ZUM AUTOR
�BER RAOUL RICHAU

Der gebürtige Hamburger Raoul Richau, Jahrgang 1977, studierte Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaft und sammelte von 1999 bis 2007 Erfahrungen als freier Mitarbeiter in namhaften, internationalen Wirtschaftskanzleien, ...
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