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Produktionsfirmen starten eine neue Optimierungsoffensive

FELTEN-Vergleichsstudie: Verbesserung der Fertigungsprozesse hat gegenüber den Vorjahren eine noch höhere strategische Bedeutung Unzureichendes Zusammenspiel von Produktions- und Business-Prozessen gehört zu den hauptsächlichen Problemen
(PM) Serrig, 24.06.2010 - Die deutschen Fertigungsunternehmen wollen die Effizienz und Qualitt ihrer Produktionsprozesse strker als bisher auf den Prfstand stellen, weil die Leistungsreserven noch nicht ausreichend ausgeschpft werden konnten. Nach einer Vergleichsstudie der FELTEN Group unter fast 400 Firmen bestehen Schwchen besonders in der Kostentransparenz, dem Flexibilittsgrad bei der Produktionssteuerung und der Integration von Produktionsprozessen mit den Geschftsprozessen. Hierauf richten die Unternehmen offenbar einen kritischeren Blick als in der Vergangenheit, weil von ihnen die Probleme in diesen Bereichen in den letzten Jahren geringer eingeschtzt wurden. Auch die ungenutzten Leistungspotenziale sind ihrer Ansicht nach hher als beispielsweise vor ein oder zwei Jahren.

So weist die seit 2007 jhrlich durchgefhrte Studie zur Effizienz in der Fertigungsindustrie aus, dass bei etwa drei Viertel der Betriebe weniger als 85 Prozent der Leistungsmglichkeiten ausgeschpft werden. Und lediglich 14 Prozent der befragten Unternehmen bewerten ihre Produktionsprozesse als nur noch geringfgig optimierbar. Genauso viele schtzen ihre bisher ungenutzten Verbesserungspotenziale jedoch auf ber 25 Prozent. Insgesamt sehen deutlich mehr Unternehmen als im Vorjahr signifikante Potenziale heimlich in ihren Produktionsprozessen schlummern.

Als Ursachen fr die ungenutzten Leistungsreserven geben die Firmen insbesondere eine unzureichende Integration der Fertigungs- und Geschftsprozesse an. 71 Prozent der Betriebe und damit 5 Prozent mehr als noch 2009 stellen dies als ein zentrales Problem fest. Auch die Flexibilitt der Fertigungssteuerung entspricht bei zwei Dritteln der Unternehmen nicht den Praxisanforderungen. Sie wird von 68 Prozent problematisiert, dies entspricht einem Zuwachs gegenber 2007 von fast einem Zehntel.

Eine weitere wesentliche Schwche besteht nach der FELTEN-Erhebung in zwei Dritteln der Flle in der geringen Kostentransparenz der Fertigungsprozesse. Auch dieses Thema wird in den letzten Jahren immer sensibler betrachtet, denn 2007 hatten es mit 55 Prozent der Befragten noch deutlich weniger als Problem benannt. Groen Handlungsbedarf sehen die Unternehmen weiterhin in Sachen Qualittsoptimierung (60 Prozent), auch wenn die Firmen mit zu hoher Fehlerquote gegenber dem Vorjahr etwas weniger geworden sind.

Als Konsequenz dieser Verhltnisse steht die Optimierung der Fertigungsprozesse fr 85 Prozent der Befragten ganz oben auf der Agenda. 46 Prozent messen ihr sogar eine „sehr hohe“ Prioritt in den aktuellen unternehmerischen Planungen bei, weitere 39 Prozent weisen den Optimierungsmanahmen eine „hohe“ strategische Bedeutung zu. Damit ist der Kreis der Produktionsbetriebe, die sich verstrkt um Verbesserungen bemhen wollen, gegenber 2008 sogar noch um 10 Prozent angewachsen. Nur jedes zwanzigste Fertigungsunternehmen sieht derzeit keine Erfordernisse, sich dem Optimierungsthema mit groer Aufmerksamkeit zu widmen.

„Das verstrkte Interesse an einer Effizienzsteigerung in der Produktion ist vermutlich nicht allein ein Reflex auf die jngsten Konjunkturbedingungen, auch wenn von ihnen ein wesentlicher Impuls ausgeht“, urteilt Werner Felten. Der Geschftsfhrer des gleichnamigen Softwarehauses sieht in dieser Entwicklung vielmehr noch einen ganz anderen Hintergrund: „Bisher war die Produktion aus Sicht des Business weitgehend eine Blackbox, weil sie sich noch zu wenig den modernen Methoden der Leistungs- und Kostensteuerung geffnet hat“, erklrt er. Indem Produktions- und Business-Prozesse weitgehend voneinander abgekoppelt seien, fehle es an gesicherten Verfahren beispielsweise zur przisen Kostenkalkulation von Produktionsauftrgen. „Die Produktionsverantwortlichen haben keinen Zugriff auf jederzeit aktuelle Daten der Finanzabteilung. Sie mssen mit einer relativ schlechten Informationsqualitt arbeiten, wodurch sie kaum in der Lage sind, eine wirtschaftliche Optimierung voran zu treiben.“

Als ein anderes strukturelles Problem von zentraler Bedeutung sieht Felten die noch ungenutzten Mglichkeiten der Leistungssteuerung auf Basis eines konsequenten Einsatzes Kennzahlen-basierter Verfahren. Notwendig sind seiner Ansicht nach Optimierungsmethoden in einem Regelkreis, bei dem Schwchen anhand definierter Parameter analysiert und anschlieend Verbesserungsmanahmen initiiert werden, deren Ergebnisse dann geprft werden und unzureichende Resultate weitere Aktionen zur Folge haben. „Eine solche Systematik in den Optimierungsverfahren fehlt noch weitgehend in der Praxis, zumal die dafr notwendigen Workflow-Systeme fr einen hochgradig automatisierten Ablauf noch nicht sehr verbreitet sind“, so Felten.
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