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IP Bewertungs AG (IPB)
Pressemitteilung

Patentverwertungsfonds – Ideen von morgen schon heute umgesetzt

(PM) , 04.07.2008 - Oftmals fehlt privaten Erfindern, kleinen innovativen Unternehmen und Hochschulen das notwendige Kapital fr die Umsetzung ihrer Schutzrechte. Patentverwertungsfonds stellen die notwendige Brcke zwischen Patent- und Kapitalmarkt her und versorgen so den Technologietransfermarkt mit der notwendigen Liquiditt. Das Hamburger Unternehmen IP Bewertungs AG (IPB), das u. a. diese Fonds mit Patenten bestckt, untersttzt Patentinhaber so bei der Umsetzung ihrer Idee in marktfhige Produkte.

„Was ntzt etwa ein Spitzenplatz bei den Patenten, wenn ohnehin schon haufenweise Ideen brachliegen, weil es zu wenige Unternehmer gibt und oft auch Banken das unvermeidbare Innovationsrisiko scheuen“. Treffender als Lothar Spth es ausdrckte, kann die derzeitige Situation des deutschen Patentmarktes kaum beschrieben werden. Knapp 100.000 Patente liegen hierzulande ungenutzt in den Schubladen – jedes zweite davon ist eine umsetzungsreife Erfindung. Damit entgeht deutschen Unternehmen insgesamt ein Vermgenszuwachs von acht Milliarden Euro, wie das Institut der deutschen Wirtschaft in Kln ermittelte. Der Grund, dass so viele Schutzrechte ungenutzt in den Schubladen liegen bleiben, ist oftmals Zeit und Kapitalmangel.

Lsungen knnen hier spezialisierte Unternehmen bieten, die als Patentmakler, hnlich wie ihre Vertreter auf dem Immobilienmarkt rein provisionsabhngig arbeiten. Dadurch sind viele Unternehmen mittlerweile auch bereit, ihre Patente am Markt zur Lizenzierung anzubieten oder sich ber diese „Technologie-Scouts“ neue Technologien unverbindlich vorstellen zu lassen. Einen Baustein bilden hierbei sogenannte Patentverwertungsfonds, die sich ber den Kapitalmarkt finanzieren. Vor allem fr kleine und mittlere Unternehmen (KMU), private Erfinder und Hochschulen sind diese Fondskonstruktionen in vielerlei Hinsicht von Vorteil, da sie das notwendige Kapital und Know-how fr die Umsetzung von gewerblichen Schutzrechten in marktreife Produkte zur Verfgung stellen.

Seit 2006 bestckt die IP Bewertungs AG (IPB), eine fhrende Beratungsgesellschaft im Bereich Patentbewertung, -verwertung und -management, im Auftrag einer namhaften deutschen Grobank diese geschlossenen Patentverwertungsfonds. Dazu werden zunchst die Schutzrechte analysiert und bewertet, um so eine optimale Auswahl sicherzustellen. „Gerade kleinen und mittleren Unternehmen und Einzelerfindern fehlen hier oft die personellen Kapazitten und finanziellen Mglichkeiten, um solche Analysen selbst - neben dem Tagesgeschft - zu erstellen“, so Stephan Lipfert, Director IP Management bei der IPB. „Diese Problematik knnen Patentverwertungsfonds lsen, da sie in der Regel die genannte Identifizierung von verwertungsfhigen Portfolios bernehmen, ohne dass Kosten fr den Pateninhaber anfallen.“ Auch alle weiteren notwendigen Manahmen wie die Erstellung und Umsetzung einer Veredlungs- und Verwertungsstrategie sind kostenfrei – im Gegenteil: Oft knnen Weiterentwicklungsauftrge direkt an das patenthaltende Unternehmen bzw. die Hochschule vergeben werden. Das wiederum fhrt zu einer hheren Auslastung der F&E-Abteilung und oftmals zu zustzlichen Ertrgen bereits vor einer ertragreichen Auslizenzierung. Der Patentinhaber stellt fr die Zusammenarbeit mit einem Patentverwertungsfonds lediglich seine Unterlagen zur Verfgung und klrt gegebenenfalls technische Feinheiten mit den ihn betreuenden Analysten in einem Telefoninterview oder einem persnlichen Gesprch. Wenn die technische, konomische und juristische Bewertung positiv ausfllt, wird das Schutzrecht in den Patentverwertungsfonds aufgenommen. Der Patentinhaber erhlt dafr ein attraktives Up-Front-Payment. Im nchsten Schritt werden die Veredlungs- und Verwertungsmanahmen umgesetzt, um so die Werthaltigkeit der Patente und damit die Ertragskraft zu steigern. Hierzu zhlen u. a. die geographische bzw. territoriale Erweiterung des Patentschutzes, die inhaltliche Erweiterung, die Herstellung eines Prototyps z.B. zur Prsentation auf Messen, die Erstellung von Messreihen oder auch die Finanzierung von Vertriebsaktivitten wie beispielsweise Flyer, Broschren und Roadshows. Im Rahmen der Verwertung bernimmt der Fonds anschlieend die Suche nach potentiellen Interessenten der Technologie und die Verhandlung mit den mglichen Lizenznehmern.

Der ursprngliche Patentinhaber erhlt neben dem Up-Front-Payment zudem eine zweite variable Kaufpreiskomponente, die sich an der Hhe der erzielten Lizenzeinnahmen ausrichtet. Je nach Entwicklungsstand des jeweiligen Projektes kann die Beteiligung bis zu 80 Prozent betragen.

Bereits zwei Patentverwertungsfonds, die als ffentliche Beteiligungsangebote konzipiert waren, sind erfolgreich von den Hamburger Spezialisten bestckt. An der Akquisition und Auswahl hochwertiger Patente fr einen dritten Patentverwertungsfonds wird zurzeit gearbeitet. „Das Interesse des Kapitalmarkts an gewerblichen Schutzrechten ist sehr gro. So werden allein die von uns betreuten Patentverwertungsfonds in diesem Jahr ber 100 Mio. Euro in die Umsetzung patentierter Ideen in marktfhige Produkte investieren“, erklrt Lipfert. Die IPB reagiert auf diese Entwicklung und ist weiterhin an vermarktungsfhigen Patenten aus den unterschiedlichsten Bereichen beispielsweise Automobil, Maschinenbau, Chemie, Optik, Messtechnik, Medizin- oder Materialtechnik interessiert. Neben interessanten Patentprojekten sucht die IPB zur Erweiterung ihres Kooperationsnetzwerkes zudem laufend innovative Unternehmen, Existenzgrnder und Ingenieurbros, die wir sehr gerne projektspezifisch als Entwicklungspartner in unsere Forschungs- und Entwicklungsprojekte einbinden.

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