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Pressemitteilung

PCE Harburg: Weiteres Opfer der Schifffahrtskrise

Der geschlossene Schifffonds PCE MS Harburg musste kürzlich infolge seiner Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden. Den Investoren droht nun der Verlust ihres Einlagekapitals.
(PM) Mnchen, 01.05.2013 - Nach der aktuellen Leistungsbilanz der PCE MS Harburg wurde der Schifffonds 2007/08 mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 13,6 Mio. US-Dollar am Markt platziert. Dabei belief sich der Eigenkapitalanteil auf rund 8,3 Mio. US-Dollar. Die Darlehensverbindlichkeiten betrugen knapp 5,3 Mio. US-Dollar. Die wirtschaftliche Situation der MS Harburg entwickelte sich in den Folgejahren entgegen aller Erwartung nur wenig erfreulich. Laut dem Portal www.zweitmarkt.de erhielten die Anleger der PCE MS Harburg 2008 eine einzige Ausschttung. Den Hhepunkt der Krise stellte die bereits 2012 beschlossene, jedoch leider missglckte Kapitalerhhung dar, bei der die Anleger zustzliches Kapital zur Verfgung stellten, um den Fonds finanziell zu stabilisieren. Nach dem Bekanntwerden der Insolvenz mssen sich die Zeichner der MS Harburg sogar auf den kompletten Verlust ihres investierten Kapitals einstellen.

Falls die betroffenen Anleger von ihrer Bank bzw. ihrem Anlageberater nicht ordnungsgem ber die Risiken einer Schifffondsbeteiligung aufgeklrt wurden, stehen ihnen unter Umstnden Schadensersatzansprche zu. Diese knnen auch gegen die Initiatoren und den Vertrieb des Fonds gerichtet werden. Schadensersatzansprche ergeben sich in der Regel aus Prospekthaftung bzw. Falschberatung.

Zahlreiche derzeit notleidend gewordene Fondsbeteiligungen, wie auch die PCE Harburg wurden von Banken und Sparkassen vertrieben. Dabei wurde hufig nicht auf die bestehenden Risiken einer Schifffondsbeteiligung, wie z. B. das Totalverlustrisiko hingewiesen. Auch die Hhe der so genannten Weichkosten wurde in den Beratungsgesprchen oft gar nicht oder nicht ausreichend offen gelegt. Nach der stndigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bestehen in solchen Fllen gute Chancen, Schadensersatzansprche geltend zu machen.

Geschdigte Anleger sollten ihre Ansprche umgehend von einem auf Anlegerschutz spezialisierten Rechtsanwalt prfen lassen. Angesichts der drohenden Verjhrung ist schnelles Handeln geboten.
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ZUM AUTOR
�BER PROF. DR. THIELER - PROF. DR. BH - THIELER SEITZ RECHTSANWALTSGESELLSCHAFT MBH

Die Kanzlei ist seit Jahrzehnten im Schwerpunkt im Kapitalanlagerecht tätig. Betroffene Anleger erhalten kompetente Beratung in den verschiedenen Rechtsgebieten. Der Autor ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht und ...
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