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Pressemitteilung

Osteoporosepatienten: Schmerzfrei mit 4 ml Zement

(PM) , 24.09.2008 - Rasche Linderung durch Verfahren der Vertebroplastie

Mnchen, 22. September 2008. Experten schtzen die Zahl Osteoporosekranker in Deutschland auf knapp 8 Millionen* – vor allem Frauen ber 50 sind von dem gefhrlichen Knochenabbau betroffen. Osteoporosepatienten sind erheblich in ihren Bewegungen eingeschrnkt und mssen oft starke Schmerzen ertragen. Im schlimmsten Fall kommt es zu Wirbelbrchen. Komplizierte Operationen – hufig die letzte Mglichkeit einer Verbesserung des Krankheitsbildes – knnen nun bei vielen Betroffenen mit der Vertebroplastie vermieden werden: Radiologen bringen dabei mit einer Nadel eine kleine Menge medizinischen Zements in die porsen Wirbelkrper ein und stabilisieren diese von innen. Das von Dr. Tobias Jakobs geleitete rzteteam am Institut fr Klinische Radiologie des Klinikums der Universitt Mnchen hat sich auf die Vertebroplastie spezialisiert.

„Mithilfe von Computertomographen (CT) schtzen wir rzte zunchst das genaue Ausma der Krankheit in einem Wirbelkrper ein und planen den Eingriff. Dann stabilisieren wir mit wenigen Millilitern Zement – im Schnitt sind es drei bis vier – den beschdigten Wirbel. Damit kein Zement in umliegendes Gewebe gelangt, berwachen wir dessen Ausbreitung am Bildschirm unseres CT-Gertes“, erlutert Dr. Tobias Jakobs vom Institut fr Klinische Radiologie des Klinikums der Universitt Mnchen den Ablauf der Vertebroplastie. Der Zement hrtet nach wenigen Minuten aus und ist belastbarer als der Knochen selbst. „Die meisten unserer Patienten schildern eine deutliche Schmerzlinderung – hufig schon direkt nach der Behandlung. Sie gewinnen ein groes Stck Lebensqualitt zurck“, ergnzt Dr. Jakobs.

Die Vertebroplastie ist eine beraus schonende Methode. Der minimal-invasive Eingriff dauert im Hchstfall 60 Minuten und findet unter lokaler Betubung statt. Nach wenigen Stunden Ruhezeit ist der Patient wieder auf den Beinen und kann nach ein bis zwei Tagen die Klinik verlassen. In einzelnen Fllen kann die Behandlung sogar ambulant durchgefhrt werden. „Die Radiologie macht es mglich: Wo frher aufwendig operiert werden musste, reicht heute ein kleiner Nadelstich. Denn wir Radiologen knnen mithilfe Bild gebender Verfahren whrend einer Behandlung live ins Innere unserer Patienten schauen“, betont der Leiter des Instituts fr Klinische Radiologie Prof. Dr. Maximilian Reiser die Mglichkeiten der neuen so genannten „Schlssellochmedizin“.

* Versorgungsstudie BoneEVA einer gesetzlichen Krankenkasse und des Zentralinstituts fr Kassenrztliche Versorgung (2000 bis 2003)

Pressekontakt:

Fr weitere Informationen und Fotomaterial stehen wir Ihnen gern zur Verfgung und vermitteln Ihnen ein Interview mit Dr. Tobias Jakobs oder Prof. Dr. Maximilian Reiser.

Katrin Lewandowski
ipse Communication
Tel. 030 288846-14
Mail k.lewandowski@ipse.de
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