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Nicht nur eine Frage des Geldes – ADAC-Test: Neu- oder Gebrauchtwagen?

(PM) , 05.04.2007 - Von Ansgar Lange Bonn/Mnchen – Neu oder gebraucht: Das ist eine Frage, die meist mit Blick in den Geldbeutel entschieden wird. ber 3,4 Millionen Menschen entschieden sich 2006 fr ein Neufahrzeug; mehr als 6,7 Millionen Deutsche „begngten“ sich allerdings mit einem Gebrauchtwagen. Trotz eines stndig wachsenden Angebots an preiswerten neuen Autos brumme die Secondhand-Branche mit einem jhrlichen Umsatzvolumen von geschtzten 60 Millionen Euro wie noch nie, schreibt die ADAC-Motorwelt www.adac.de. Auf den ersten Blick spricht der enorme Wertverlust eines Neuwagens fr den Kauf aus zweiter Hand: Schon nach einem Jahr ist jedes Auto im Schnitt 20 Prozent, nach vier Jahren sogar 50 Prozent weniger wert. Mit jedem Jahr werde der Wertverlust geringer, weshalb man mit vergleichbaren Gebrauchten bei den monatlichen Gesamtkosten meist auch gnstiger fahre. Welche Aspekte sprechen fr den Erwerb eines gebrauchten Pkw? „Frs gleiche Geld kann man ein, zwei Fahrzeugklassen hher einsteigen, als Versicherung reicht meist eine Teilkasko, die das Diebstahlrisiko abdeckt, und gerade bei Fahranfngern werden Beulen oder Schrammen etwas gelassener akzeptiert“, so ADAC-Motorwelt-Autor Thomas Kroher. Die Nachteile: Nicht immer sei die Technik bei der Sicherheit auf dem neuesten Stand (zum Beispiel ESP, Airbags) oder das Umweltverhalten (Schadstoffeinstufung, Partikelfilter). Auerdem steige das Reparaturrisiko bei einem hheren Fahrzeugalter. Dass ltere Fahrzeuge in der Regel reparaturanflliger sind, ist keine neue Erkenntnis. Auch ltere Menschen mssen hufiger zum Arzt als junge. Doch insbesondere durch die Debatte ber den CO2-Aussto kommt dem Umweltaspekt eine wichtige Bedeutung zu. Doch auch hier gibt es kein Patentrezept. „Im Rahmen seiner finanzieller Mglichkeiten muss jeder GFZ-Kufer fr sich prfen, wie die Schadstoffeinstufung seines Fahrzeuges zu seinem Mobilittsanspruch passt. Mglich ist es, dass man auf eine kleinere Fahrzeugklasse und ein neueres Fahrzeug mit besserer Schadstoffeinstufung umsteigt. Somit wird vor dem Hintergrund der schrferen Umweltgesetze die Schadstoffeinstufung ein verstrktes wirtschaftliches Kaufargument,“ sagt beispielsweise Bjrn Kiewetter, Gebrauchtwagenexperte des Beratungsunternehmens International Car Concept (ICC) www.icconcept.de in Hannover. Wer mehr Geld ausgeben will, muss sich diese Gedanken meist nicht machen. Denn die Neuen sind im Idealfall optisch und technisch auf dem letzten Stand, das Sicherheitsniveau ist hoch, und es droht in puncto Abgastechnik keine Abstrafung durch den Steuergesetzgeber. Das wichtigste Argument fr viele Neuwagenkufer, so Kroher, sei die Garantie des Herstellers. Allerdings lasse sich so manche Reparatur mit dem gesparten Geld beim Gebrauchtwagenkauf und meist niedrigeren Unterhaltskosten (nachlesbar unter www.adac.de/autokosten) locker bezahlen. ADAC-Motorwelt rt dazu, jeden Fall individuell zu prfen. So sollte auch bei den gnstigeren Neuwagen-Angeboten bedachtet werden, dass hier oft am Komfort und an der Sicherheit gespart wird. Trotz der Geiz-ist-geil-Welle in manchen Autohusern gilt nach wie vor: Qualitt hat ihren Preis.
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