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Multikanalvertrieb: ganz klar! Aber wie? – Neue Studie erschienen

Ein abgestimmter Vertrieb über verschiedene Verkaufskanäle wird immer wichtiger. Die Präferenzen von Konsumenten im Multikanalvertrieb hat das Forschungsinstitut ibi research nun in einer aktuellen Endkundenbefragung ermittelt.
(PM) Regensburg, 17.04.2012 - Sowohl die lokalen Einzelhndler als auch die reinen Online-Hndler stehen vor der Herausforderung, sich den Gegebenheiten eines sich verndernden Marktes erfolgreich anzupassen. Der aufeinander abgestimmte Multikanalvertrieb stellt eine dieser Entwicklungen dar, die es aktuell zu verzeichnen gilt. Damit gemeint ist das Angebot von verschiedenen Verkaufskanlen wie das lokale Ladengeschft, der Online-Shop, der Katalog oder mobile Vertriebswege.

Das Ziel der aktuellen Studie „Multikanalvertrieb: ganz klar! Aber wie?“ ist es, Trends und Tendenzen im Multikanalvertrieb aus Kundensicht aufzuzeigen. Neben den allgemeinen Prferenzen im Multikanalvertrieb wurden spezifische Auswertungen zu den Teilbereichen Mobile Commerce und soziale Netzwerke im Umfeld des Multikanalvertriebs, mit dem Fokus auf Facebook, vorgenommen, da auch diese beiden Themen im koordinierten Zusammenspiel der Vertriebskanle immer wichtiger werden.

Ausgewhlte Ergebnisse

82 % der Kunden greifen auf das Internet zurck, wenn sie sich ber ein Produkt informieren mchten. Nur bei wenigen Produkten, wie z. B. Hautcremes, stellt das Internet nicht den wichtigsten Informationskanal dar. Auf den weiteren Pltzen folgen der Fachhandel und die Befragung von Freunden und Bekannten.

Bei mehr als drei Viertel der Befragten erfolgt die Informationssuche zu einem Produkt im Internet ber Suchmaschinen, dicht gefolgt vom direkten Aufruf eines Online-Shops mittels Eingabe der Webadresse. Nicht zu unterschtzen ist aber auch der direkte Informationskanal in Form von Hersteller- / Produzenten-Websites.

Bei hochpreisigen Produkten ist der Katalog fr Konsumenten weiterhin ein wichtiger Informationskanal. So will sich jeder Fnfte bei Schuhen und Ruckscken ber Kataloge informieren. Bei Uhren liegt dieser Wert sogar bei knapp 30%. Dabei mgen Konsumenten vor allem die einfache Handhabung und bersichtlichkeit des Katalogs. Die Leser schtzen insbesondere auch eine ansprechende grafische Aufbereitung mit „vielen Bildern“, die z.B. dazu einldt, auf dem Sofa gemtlich durch den Katalog zu blttern.

Knapp die Hlfte der Befragten lsst sich durch die Anreize „Selbstabholung vor Ort“ und Gutscheine berzeugen, einen weiteren Kanal zu besuchen. Dabei wnschen sich die Konsumenten in erster Linie gleichen Service und identische Preise in allen genutzten Kanlen. „Fr Kunden, die hingegen eine direkte Lieferung der bestellten Produkte an die Haustr bevorzugen, haben die Zustellmodalitten entscheidenden Einfluss auf die Wahl eines Online-Hndlers“, erlutert Michael Lck, Leiter Online Vertrieb bei der Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH. So geben 57 Prozent der Kunden an, dass die Hhe der Versandkosten fr sie das wichtigste Kriterium bei der Shop-Auswahl ist – lediglich der Preis des Produkts ist fr Kunden (78 Prozent) relevanter. Mehr als ein Drittel der Befragten erachtet zudem die Lieferzeit als ausschlaggebend.

Vermehrt nutzen Online-Hndler auch die Mglichkeiten von sozialen Netzwerken zur Interaktion mit Interessenten und Kunden. „ber 70 Prozent der Befragten nutzen soziale Netzwerke, jedoch nur ein kleiner Teil will sich in diesen Netzwerken ber Produkte informieren“, so Dr. Georg Wittmann, der bei ibi research fr das Projekt "E-Commerce-Leitfaden" mitverantwortlich ist.

Die Beziehungsaufnahme mit dem Unternehmen erfolgt dabei in der Regel ber den Klick des „Gefllt mir“-Buttons auf der Fanseite eines Online-Hndlers auf einer Social Media Plattform. Aus den Ergebnissen der Befragung geht hervor, dass Kunden damit in erster Linie ihre Sympathie fr den Hndler zum Ausdruck bringen mchten (82 %). Knapp die Hlfte der Befragten mchte auerdem ber Angebote informiert werden.
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