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Pressemitteilung

Neue Ausgabe: Der Rote Baron

(PM) , 14.06.2008 - Der neue Filme "Der rote Baron" hat wieder die Aufmerksamkeit auf Manfred von Richthofen gezogen. Parallel zum Film ist eine gebundene Ausgabe des Buches "Der Rote Baron" erschienen, die um mehr als 100 Seiten im Vergleich zur Paperback-Ausgabe erweitert ist.

Manfred Albrecht Freiherr von Richthofen wurde am 2. Mai 1892 in Breslau als zweites von vier Kindern geboren. Seine Eltern waren der Kavallerieoffizier Albrecht Freiherr von Richthofen (1859-1920) und dessen Frau Kunigunde, geb. von Schickfus und Neudorff (1868-1962). Er war ein Nachfahre des berhmten preuischen Feldmarschalls Leopold von Anhalt-Dessau. Manfreds Geschwister waren die Brder Lothar (1894-1922), und Bolko (1903–1971) sowie seine Schwester Elisabeth genannt Ilse (1890–1963).

Im Alter von neun Jahren zog er mit seiner Familie nach Schweidnitz. Der Junge interessierte sich sehr fr die Jagd und das Reiten.

Bolko von Richthofen berichtet ber Manfreds Kindheit: "Seine Mutter rhmte an ihm, da sie sich stets voll und ganz auf ihn verlassen konnte. ngstlichkeit und jegliche Wehleidigkeit waren ihm bei seiner krftigen und gesunden Natur vllig fremd. Mit acht Jahren erkletterte er die hchsten Apfelbume des Gutes, nicht wie blich am Stamm entlang, sondern die ueren Zweige greifend. Schon als kleiner Junge konnte er Purzelbume schlagen, ohne dabei die Hnde zu gebrauchen. Seine Mutter lie ihren Shnen volle Bewegungsfreiheit, weil sie der Ansicht war, da sie dadurch am besten spteren Gefahren gewachsen sein wrden.Als Manfred sich einmal bei einer Sturzhocke ohne Hilfestellung eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte und lange Zeit mit einem willenlosen Bein ans Haus gefesselt war, trstete er seine bedrckte Mutter: Wenn ich nicht mehr auf den Beinen laufen kann, so werde ich eben auf den Hnden gehen! Worauf er mit seinem selten geschickten Krper - als wre es die natrlichste Sache von der Welt - vor ihren Augen auf den Hnden durchs Zimmer lief."

Nach dem Besuch der Kadettenanstalt Wahlstatt trat er 1911 in das 1. westpreuische Ulanen-Regiment Kaiser Alexander III. von Russland ein.

Zum Beginn des Ersten Weltkrieges war von Richthofen als Patrouillenfhrer an der Ost-und Westfront eingesetzt. Um dem nach dem Erstarren der Fronten einsetzenden Grabenkrieg zu entkommen, ersuchte er 1915 um Versetzung zur Fliegertruppe. Anfangs diente er als Beobachter in der Brieftauben-Abteilung-Ostende, der ersten deutschen Bomberformation. Spter lie er sich zum Flugzeugfhrer ausbilden. Im September 1916 kam er schlielich zur Jagdstaffel (Jasta) 2, die unter dem Kommando von Oswald Boelcke stand. Seinen ersten Abschuss erzielte er am 17. September 1916 ber Cambrai.

Von Richthofen war ein geschickter Taktiker, der die von seinem Lehrer Boelcke aufgestellten Grundstze (Dicta Boelcke) genau beachtete und vor einem Kampf meist alle Vorteile auf seine Seite brachte. Am 23. November 1916 traf die Jasta 2 ber Le Sars auf die Staffel des bekannten britischen Fliegers Lanoe Hawker. Im Verlauf des Kampfes entwickelte sich ein Kurvenkampf zwischen Richthofen, der einen Albatros D.II-Doppeldecker flog, und Hawker in seinem Airco D.H.2. Der Westwind trieb die Gegner ber deutsches Gebiet, weshalb Hawker schlielich den Kampf abzubrechen und auf alliiertes Gebiet zurckzukehren versuchte. Von Richthofens Albatros war das schnellere Flugzeug, deshalb konnte er den im Zickzack fliehenden Gegner abschieen, wobei Hawker ums Leben kam.

Nach seinem 18. Luftsieg erhielt von Richthofen den Orden Pour le Mrite, die hchste preuische Tapferkeitsauszeichnung.

Im Januar 1917 wurde von Richthofen die Fhrung der Jagdstaffel 11 bertragen. Diese Staffel wurde bald als „Fliegender Zirkus“ bekannt, da die Mnner ihre Flugzeuge bunt anstrichen, wobei Richthofen die Farbe Rot bevorzugte.

Nach dem Tode von Max Immelmann am 18. Juni 1916 und Oswald Boelcke am 28. Oktober 1916 war Manfred von Richthofen der mit Abstand erfolgreichste deutsche Jagdflieger. Es ist umstritten, ob die Briten dem Flieger, dem der Abschu oder die Gefangennahme Richthofens gelang, das Victoria-Kreuz, Befrderung, ein eigenes Flugzeug als Geschenk, 5000 Pfund Sterling und einen besonderen Preis der Flugzeugfabrik, deren Flugzeug er benutzte, als Belohnung zusicherten. Es gilt weiters als unklar, ob der deutschen oder englischen Propagandaabteilung die Erfindung eines „Anti-Richthofen-Geschwaders“ zuzuschreiben ist, welches nie existiert hat.

In den Monaten, als Richthofen die Jasta 11 anfhrte, entwickelte sie sich zu einer Eliteeinheit. Er selbst schoss ber 20 britische Flugzeuge ab, und auch seine Mnner erzielten sehr hohe Abschusszahlen. Diese Staffel hatte groen Anteil daran, dass die Briten den April 1917 als „Blutigen April“ (bloody april) bezeichnen. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Piloten des Royal Flying Corps und des Royal Naval Air Service war von 295 Stunden auf 92 Stunden gefallen.

Im Juni 1917 wurde das Jagdgeschwader 1 aus den Jagdstaffeln 4, 6, 10 und 11 aufgestellt. Alle vier Staffeln operierten unter dem Kommando Manfred von Richthofens. Im Juli 1917 wurde er whrend eines Luftkampfes schwer am Kopf verwundet und musste, kurzzeitig erblindet, notlanden. Von dieser Verwundung sollte er sich nicht mehr erholen.

Am 21. April 1918 hob der Rote Baron mit einem Fokker-Dr.I-Dreidecker und neun anderen Fliegern vom Flugplatz Cappy ab. An diesem Tag verwickelte sich die Gruppe in einen Luftkampf mit den Sopwith Camels der No. 209 Squadron RAF, angefhrt von dem Kanadier Arthur Roy Brown. Als sich der junge Leutnant Wilfrid May vom Kampfgeschehen entfernte, jagte von Richthofen ihm nach. Brown sah, dass May in Schwierigkeiten war, setzte sich hinter von Richthofen und schoss aus groer Entfernung einige Feuerste, die wahrscheinlich fehl gingen. Whrend von Richthofen May ber die englischen Linien verfolgte, wurde er von drei australischen MG-Schtzen beschossen. Von einer Kugel tdlich getroffen, strzte von Richthofen nahe der australischen Stellung aus niedriger Hhe ab.

Die tdliche Kugel war von rechts in den Oberkrper eingedrungen. Sie hatte Lunge, Leber und Herz verletzt, bis sie schlielich verdreht auf der linken Seite ausgetreten war, wo sie in von Richthofens Fliegerweste stecken blieb. Obwohl lange Zeit Brown als Sieger ber Richthofen galt, ist es aufgrund der Ballistik wahrscheinlich, dass die Kugel von einem der MG-Schtzen abgefeuert wurde. Zwei Software-Entwickler fr Flugsimulatoren, ein Ballistik-Fachmann, ein Gerichtsmediziner, ein Laser-Experte, ein Scharfschtze und ein Historiker konnten nach vielfachen Untersuchungen und Nachinszenierungen darlegen, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit der australische MG-Schtze Sergeant Cedric Popkin war,[1] der Manfred von Richthofen abschoss. Neuere Forschungen von amerikanischen Neuropsychologen lassen vermuten, dass Richthofen aufgrund der am 6. Juli 1917 erlittenen Kopfverletzung ein posttraumatisches Syndrom erlitten hat. Gegen rztlichen Rat war er schon nach 40 Krankheitstagen wieder im Einsatz. Die Schdigung des vorderen Hirnlappens bewirkte ein „fixierendes Verhalten“, welches dazu gefhrt haben knnte, dass der „Jger“ nicht von seiner „Beute“ lassen konnte, obwohl diese schon tief hinter die eigene Front geflohen war.

Das Buch "Manfred von Richthofen: Der rote Baron" enthlt eine Filmographie, eine Biographie sowie Richthofens Autobiogaphie. Die gebundene Ausgabe enthlt unter anderem auch das militrische Testament des Fliegerasses. So entsteht eine rundes Bild von dem Flieger.

Manfred von Richthofen: Der Rote Baron, ISBN: 383702637X EAN: 9783837026375 Libri: 1718738 gebundene Ausgabe - 328 Seiten, Preis: 44,95 EURO Filmographie-Biographie-Autobiographie. www.libri.de/shop/action/productDetails/7442582/manfred_von_richthofen_der_rote_baron_383702637X.html

Manfred von Richthofen: Der rote Baron, ISBN: 3837019306 EAN: 9783837019308 Libri: 1658751 April 2008 - kartoniert - 220 Seiten Preis: 29,95 EURO Filmographie - Biographie - Autobiographie. Paperback.

www.libri.de/shop/action/productDetails/7347277/manfred_von_richthofen_der_rote_baron_3837019306.html

Manfred von Richthofen: The red baron, Movie-Biography-Autobiography

Printed: 195 pages, 6" x 9", perfect binding, black and white interior ink

Lulu.com, 2008

www.lulu.com/content/2384797

Marc Mueller

Journalisten knnen kostenfrei ein Rezensionsexemplar des oben vorgestellten Buches anfordern.

www.bod.de/index.php?id=272

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