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Pressemitteilung

Mit Tiefstapeln ins Karriere-Abseits

Umfrage zeigt: Bei Frauen hapert es am Selbst-Wert
(PM) Deutschland, 02.05.2013 - Junge Frauen sind sich ihres eigenen Wertes oft nicht bewusst. Das zeigt die aktuelle Umfrage "Student Survey 2013", die von der AoN - AGENTUR ohne NAMEN GmbH, Veranstalterin der women&work, unter 400 Studierenden bundesweit bereits zum zweiten Mal durchgefhrt wurde. Danach bestimmen nur 39 Prozent der befragten Frauen ihren Wert als Arbeitskraft aus ihrem "Nutzen fr das Unternehmen" (Mnner 66 Prozent). Und sie hinterlegen ihre Leistung nicht mit einem monetren Wert. Das wird bereits bei der Bewertung des Einstiegsgehaltes deutlich und zieht sich durch die Bewertung der eigenen Arbeitsleistung im Rahmen einer Vollzeitstelle nach fnf bzw. zehn Jahren durch.

Auf die Frage, welches monatliche Bruttogehalt die Studierenden fr die erste Vollzeitstelle als angemessen betrachten, entschieden sich 23 Prozent der Frauen und nur 7 Prozent der Mnner fr die Spanne von EUR 1.000,- bis EUR 2.000,-,. Demgegenber betrachten 28 Prozent der Mnner die Gehaltsspanne von EUR 4.000 bis EUR 6.000,- als angemessen. Bei den Frauen sind es dagegen nur 7 Prozent.

"Die Ergebnisse unserer Umfrage unterstreichen deutlich die Tendenz des weiblichen Understatements", sagt Melanie Vogel, Initiatorin der Umfrage und Veranstalterin der women&work. "Tiefstapeln fhrt ins Abseits, denn fehlt das Bewusstsein fr den eigenen Nutzen als Arbeitskraft, hat das Auswirkungen auf die Karriere. Wer sich selbst nichts zutraut, dem wird auch nichts zugetraut."

Haben Frauen ihren Nutzen (fr den Arbeitgeber) nicht definiert oder erkennen sie nicht die Notwendigkeit einer eigenen Nutzen-Definition, haben sie nicht nur beim Einstiegsgehalt Nachteile, sondern bei jeder weiteren Gehaltsverhandlung auch, ist sich Vogel sicher.

"Tatsachen verknden, statt Tiefstapeln heit nicht unbedingt Damplaudern und erhht die Chance fr ein besseres Gehalt," sagt Claudia Kimich, Verhandlungsexpertin aus Mnchen und Autorin des Buchs "Um Geld verhandeln". "Viele Frauen wollen um jeden Preis vermeiden, als Dampfplauderer gesehen zu werden und sehen viele ihrer Leistungen ausserdem als selbstverstndlich und nicht erwhnenswert. Kimichs Aufruf lautet: "Frauen, verkndet Tatsachen. Zeigt Euch und Eure Leistungen, bernehmt Verantwortung dafr und werdet sichtbar.“

Bei dieser Form der Sichtbarkeit geht es nicht um die Dampfplauderei – viel heie Luft und wenig Greifbares dahinter – sondern, darum, dass Frauen ihren persnlichen Anteil an Projekterfolgen, Unternehmensgewinnen oder Neukundenwerbung klar prsentieren und nach auen verkaufen. „Marketing in eigener Sache ist karriereentscheidend. Das 'Fleiige-Bienchen-Syndrom' allein fhrt langfristig nicht zum Erfolg“, wei Vogel.

Und die Gehaltsexpertin Kimich rt: „Beobachten Sie Ihre mnnlichen Kollegen, wann sie was prsentieren, bei welchen Projekten sie laut hier schreien oder Ihnen bereitwillig den Vortritt lassen. Letzteres sind meist die Projekte mit wenig Auenwirkung, dafr aber umso mehr fleiige Bienchen-Arbeit.“

ber Melanie Vogel

Melanie Vogel ist Geschftsfhrerin der AoN – AGENTUR ohne NAMEN GmbH. Als Initiatorin der women&work, Deutschlands grtem Messe-Kongress fr Frauen, wurde die AoN 2012 mit dem Innovationspreis „Land der Ideen“ ausgezeichnet. Unter der Schirmherrschaft von Bundesarbeitsministerin von der Leyen ging die women&work am 5. Mai in die zweite Runde. 85 Top-Unternehmen, mehr als 40 Karriereberater, Netzwerke und Initiativen sowie ein hochkartig besetztes Kongress-Programm lockten 6.000 Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet nach Bonn. Die nchste women&work (www.womenandwork.de) findet am 18. Mai 2013 in Bonn statt.

ber Claudia Kimich

Claudia Kimich ist freie Trainerin und systemischer Coach fr Vertrieb, Preisverhandlung, Kundenorientierung, Prsentation und Konfliktmanagement. Im Einzelcoaching hilft sie bei Eigenmarketing, Selbstmanagement, Zielfindung und Neuorientierung sowie Gehalts-, Honorar- und Preisverhandlungen. Ihr Erfolgsrezept liegt in ihrer professionellen und authentischen Art, gewrzt mit Kreativitt und klar strukturierter, geradliniger Vorgehensweise. Bei ihr wird keine Minute verschwendet – die Diplom Informatikerin kommt sofort auf den Punkt. Ihr Buch "Um Geld verhandeln" ist im September 2010 beim Beck Verlag erschienen. Wer Claudia Kimich live erleben mchte, hat dazu am 8. Juni 2903 auf der women&work die Mglichkeit (www.kimich.de)
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53173 Bonn
+49-163-8452210
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�BER WOMEN&WORK

Auf der women&work treffen karriereorientierte Frauen das Who-is-Who der deutschen Unternehmen. Vorterminierte Vier-Augen-Gespräche, spannende Kontakte am Messestand und ein umfangreiches Kongress-Programm helfen den Besucherinnen beim persönlichen Networking und bei der erfolgreichen Karriereplanung.
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