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Pressemitteilung

Über das Spielen mit Hunden

(PM) , 19.06.2008 - „Nicht fr die Schule, sondern fr das Leben lernen wir!“
Was kaum einer wei: Eigentlich lautet dieser Satz ursprnglich anders herum: „Nicht fr das Leben, sondern fr die Schule lernen wir.“ Der rmische Autor Seneca war wohl schon zu seiner Zeit der Auffassung, dass der Schulunterricht reformbedrftig ist und oftmals einfach an der Realitt vorbei geht...
Heutige Lateinlehrer haben dieses berhmte Zitat irgendwann einfach fr ihre Zwecke umgedreht. Da haben sie wohl einfach von der „Licentia poetica“ Gebrauch gemacht, also von der Freiheit der Dichter, obwohl sie selbst ja gar nicht Urheber dieses berhmten Seneca-Wortes sind. Aber wer tot ist, kann sich bekanntlich nicht mehr wehren. –
Fr Hunde - und damit im weiteren Sinne fr alle sozial lebenden Tiere – besitzt dieser eigentlich sinnentstellte Satz allerdings eine zutreffende Gltigkeit. Hunde lernen grundstzlich ausschlielich auf das Leben bezogen, Lernen zum Selbstzweck ist ihnen fremd.
Auf welche Weise lernen Hunde?
Frontalunterricht, Auswendiglernen, Prfungen und Noten sind typische Instrumente menschenerfundener Schul-Pdagogik und taugen nicht fr das praxisorientierte Lernen der Caniden. Sehen wir dagegen auf unsere Kinder und ihre Art, die Spiel-Regeln des Lebens einzuben, befinden wir uns auf etwa der selben Ebene, auf der auch Hunde lernen: Spielend erobern sie ihre Welt.
Woran erkennt man, dass Hunde spielen?
Typisch fr das Spielen von Hunden ist, dass Elemente aus verschiedenen Bereichen ihres Lebens in willkrlicher und variabler Folge aneinander geknpft werden. So kann beispielsweise eine wilde Verfolgungsjagd pltzlich mit Sequenzen aus dem Sexualverhalten oder Pflegeverhalten kombiniert werden, ohne dass ein fr Menschen erkennbarer „Sinn“ dahinter steckt. Wichtiges Merkmal des Spielens ist natrlich auch der fehlende Ernstbezug und vor allem das grundstzliche Ausbleiben einer Endhandlung. Andernfalls gbe es nach jedem Freispiel unter Hunden garantiert Tote...
Unter welchen Bedingungen spielen Hunde?
Nicht nur junge, auch viele erwachsene Hunde spielen gerne miteinander, aber auch mit dem Menschen oder allein.
Anders ihre wilden Verwandten: diese sind - einmal erwachsen - mit lebenswichtigen Aufgaben fast vollstndig ausgefllt: Der Nahrungsbeschaffung, der Fortpflanzung und dem Schutz und der Verteidigung von Rudel und Territorium.
Der Hund unserer heutigen Gesellschaft wird hingegen selten mit Aufgaben, die das berleben sichern, betraut. Allenfalls wird ihm noch die Aufgabe der Grundstcksbewachung bertragen, ansonsten erfllt er in der Regel die soziale Funktion eines „Familienmitgliedes“ und bekommt als solches automatisch seinen Anteil an der „Beute“, ohne dass er sich dafr anstrengen muss. Wie Kinder sich an den gedeckten Tisch setzen, so wird ihm regelmig der gefllte Napf vorgesetzt. Und wer nicht um sein berleben kmpfen muss, der hat Zeit und Lust zum Spielen.
Das ist auch der Grund dafr, dass Hunde auffllig gerne ausgerechnet direkt nach dem Fressen toben. Was dem Hundebesitzer im Hinblick auf eine drohende Magendrehung Anlass zur Besorgnis gibt und unbedingt unterbunden werden sollte, ist fr den Hund – und ganz besonders fr den jungen Hund- eine ganz natrliche Sache: er hat seinen Sttigungstrieb befriedigt und schon flieen neue Energien, die sich im Spiel Bahn brechen wollen.
Welche Bedeutung hat das Spielen fr die Hundeerziehung?
Die Erkenntnis, dass Spielen fr einen Hund nicht einfach nur eine Art „Zeitvertreib“ ist, sondern dem Einben sozial wichtiger Verhaltensmechanismen dient, knnen sich Hundebesitzer fr die Festigung der Bindung zum Hund zu Nutze machen.
Oberstes Gebot ist dabei: Spielzeug wird dem Hund prinzipiell nicht zur freien Verfgung berlassen, sondern nur zum Zweck des gemeinsamen Spiels hervorgeholt und anschlieend auch wieder weggerumt. So erhht sich automatisch die Aufmerksamkeit des Hundes gegenber dem Spielzeug, es wird sozusagen zum „Objekt seiner Begierde“.
Wenn es am schnsten ist, soll man aufhren
Abgesehen davon, dass sich die Attraktivitt des Spielzeugs auf diese Weise erhht, wird so auch der hohe Rang des Hundebesitzers wirkungsvoll unterstrichen: er hat die volle Verfgungsgewalt darber, wann und wie lange Spa angesagt ist. Dementsprechend beendet auch der Besitzer und nicht der Hund das Spiel, was natrlich voraussetzt, dass der Besitzer erkennt, wann der richtige Augenblick fr eine Beendigung des Spiels gekommen ist. Bei sehr spielfreudigen Hundrassen wie z.B. Border Collies kann eine Spielsequenz ungemein lange dauern, ohne dass der Hund die Lust daran verliert. Bei Hunden mit wenig ausgeprgtem Spieltrieb wie z.B. dem Eurasier kann schon nach 5 Minuten das Interesse nachlassen. Faustregel beim erfolgreichen Spiel mit Hunden: immer genau dann abbrechen, wenn das Spiel sich auf seinem Hhepunkt befindet! Oder anders gesagt: auf keinen Fall so lange spielen bis der Hund das Interesse verliert.
Fazit: das Herz eines Hundes lsst sich immer wieder „spielend“ erobern, wenn man die richtige Technik drauf hat!

„Acta est fabula, plaudite!“ - Aus ist das Spiel, applaudiert ! (Augustus)
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