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Mit Gedanken Geld sparen – Aus dem betrieblichen Vorschlagwesen wurde das Ideenmanagement

(PM) , 30.03.2007 - Von Ansgar Lange Bonn/Frankfurt am Main – Viele Unternehmen leben vom Gehirnschmalz ihrer Mitarbeiter. Dass zeigt sich in der tglichen Arbeit, aber auch dann, wenn eine auergewhnliche Idee gefragt ist, die Geld wert ist. Das Deutsche Institut fr Betriebswirtschaft (dib) www.dib.de in Frankfurt untersucht jedes Jahr, wie es um das betriebliche Vorschlagwesen oder – so ein schnerer und aktuellerer Begriff – Ideenmanagement in Deutschland bestellt ist. „Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation in Deutschland hat das Ideenmanagement in Wirtschaft und Verwaltung weiter an Bedeutung gewonnen. Die Beschftigten in den 306 befragten Betrieben sparten im vergangenen Jahr ber 1,59 Milliarden Euro“, so das Ergebnis der jngsten dib-Studie ber das Ideenmanagement in Deutschland. Knapp 1,3 Millionen eingereichte Verbesserungsvorschlge zhlt das Institut fr das Jahr 2005. „Deutschland ist ein Land der Ideen. Weniger Mitarbeiter als im Jahr 2004 haben knapp 70.000 Ideen mehr eingereicht und ber 410 Millionen Euro mehr an rechenbarem Nutzen erzielt", sagte Wolfgang Werner, Geschftsfhrer des dib, bei der Prsentation der Resultate in Frankfurt. Die Realisierungsquote bei den Vorschlgen liege bei 63 Prozent, betonte Werner. Die Qualitt jedes einzelnen Verbesserungsvorschlags habe sich deutlich verbessert. Jeder Mitarbeiter habe seiner Firma im Schnitt 686 Euro (Vorjahr 462 Euro) an Einsparungen beschert. „Fr die Beschftigten hat sich ihr Einfallsreichtum ebenfalls gelohnt“, so die Studie. Sie htten rund 159 Millionen Euro an Prmien ausbezahlt bekommen. „Die Kreativitt der Mitarbeiter wird um so hher sein, je dezentraler das Ideenmanagement in einem Unternehmen realisiert wird“, sagt Marc Emde von der Klner Personalberatung Kirch Consult www.kirchconsult.de. „Der frhere Begriff betriebliches Vorschlagswesen hatte ja so eine beamtenhafte Anmutung. Es berrascht mich brigens nicht, dass nach einem Zeitungsbericht in ffentlichen Einrichtungen, Verkehrsbetrieben und Krankenhusern die Mitarbeiterbeteiligung nicht so stark ausgeprgt ist. In der Industrie gibt es dieses Instrumentatrium auch schon lnger, nmlich seit ber 120 Jahren. Wettbewerbsdruck und flache Hierarchien begnstigen den Wettbewerb der Ideen. Nicht nur Grounternehmen, auch kleine und mittlere Betriebe knnen von den Verbesserungsvorschlgen der Mitarbeiter profitieren.“
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