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Pressemitteilung

Chance für flexible Arbeitsform/ 13 Prozent der deutschen Arbeitgeber wollen einstellen

(PM) , 09.09.2008 - Frankfurt am Main, 9. September 2008. Die Unsicherheit auf den globalen Industrie- und Finanzmrkten und die steigenden Energie- und Rohstoffpreise wirken sich auf die Beschftigung in Deutschland aus. Laut der reprsentativen Arbeitsmarktumfrage von Manpower bleiben die Aussichten fr den deutschen Arbeitsmarkt dennoch mit einem Netto-Beschftigungsausblick von +8% weiterhin positiv. Auch wenn sich der Trend leicht eintrbt, wollen noch 13% der Personalentscheider bis Weihnachten Mitarbeiter einstellen, so die Prognose des Manpower Arbeitsmarktbarometers fr das 4. Quartal 2008.

Weiterhin hohe Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern

Thomas Reitz, Geschftsfhrer von Manpower Deutschland, analysiert die Daten: „Die erhobenen Zahlen deuten darauf hin, dass die Unternehmen die Entwicklung als eher unsicher einschtzen. Die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern besteht – unabhngig von der Konjunktur – nach wie vor.“ Nach den Erfahrungen von Reitz steige in solchen Situationen die Bereitschaft der Personalentscheider, flexible Arbeitsmodelle und Zeitarbeit zu nutzen.

Der Bedarf an Fachkrften, zum Beispiel Ingenieuren, wird nach berzeugung des Manpower-Geschftsfhrers hoch bleiben. Als einen Grund nennt er den demografischen Wandel: „Das Angebot an hoch qualifizierten Krften wird deshalb weiter sinken.“ Um das Problem zu lsen, fordert er eine Kooperation von Wirtschaft und Politik. „Zum Beispiel gibt es bei der Rekrutierung von hoch qualifizierten Bewerbern aus dem Ausland immer noch viele brokratische Hrden.“ Sein Unternehmen realisiert eine Vielzahl lokaler Initiativen, um gerade auch erfahrene, aktuell arbeitssuchende Fachkrfte wieder zu reaktivieren und fr den Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

13% der Personalentscheider wollen einstellen

Nach der reprsentativen Umfrage des Manpower Arbeitsmarktbarometers wollen 13% der befragten Unternehmen mehr Personal einstellen. Die Quote derjenigen Firmen, die ihre Mitarbeiterzahl reduzieren wollen, betrgt wie im Vorquartal nur 5%. Daraus ergibt sich der Netto-Beschftigungsausblick von +8%.

Ruhrgebiet knickt deutlich ein

Arbeitgeber in sechs von acht befragten Regionen Deutschlands gehen nach wie vor von Einstellungsaktivitten im 4. Quartal 2008 aus. Unternehmen in Mnchen sind mit +16% am optimistischsten. Dies entspricht einem Zuwachs von 1 Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr. Im Norden legt der Ausblick ebenfalls um 1 Punkt auf 12% zu. Im Sden bt der Wert 4 Prozentpunkte ein. In Frankfurt ergibt sich im Jahresvergleich ein Rckgang um 6 Prozentpunkte, in Berlin um deutliche 5 Punkte. Im Ruhrgebiet sinkt das Niveau deutlich um 22 Punkte auf -4%, im Osten um 12 Punkte auf -6%.

Produzierendes Gewerbe und Energiewirtschaft liegen vorne

Die besten Aussichten fr das 4. Quartal 2008 zeigen sich im produzierenden Gewerbe mit +19% sowie im Bereich Energie und Versorgung mit +16%. Die Branche, deren steigende Preise fast allen anderen zu schaffen machen, gewinnt im Vergleich zum vorangegangenen Quartal 18 Prozentpunkte und legt damit am krftigsten zu.

Insgesamt verschlechtert sich im Jahresvergleich der Ausblick in sieben der neun Branchen. In den Bereichen Bergbau/Rohstoffe sowie Verkehr und Kommunikation fllt der Wert um 10 Prozentpunkte ab. Die Branche Handel und Hotellerie verliert im Vergleich zum Vorjahr 9 Punkte, das Baugewerbe zeigt einen Rckgang von 8 Prozentpunkten. Im Bereich ffentliche Hand/Soziales sowie im Bereich Finanzen/Immobilien sinken die Werte gegenber dem 4. Quartal 2007 um 5 bzw. 3 Prozentpunkte.

Internationale Entwicklung

Global betrachtet ist die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen gedmpft. „Die Arbeitgeber wgen ab. Einerseits beabsichtigen sie erfreulicherweise keine Entlassungen im groen Stil, andererseits zeigen sie eine geringe Bereitschaft zu Neueinstellungen. Die Unternehmen werden sehr zurckhaltend sein“, prognostiziert Jeffrey A. Joerres, CEO Manpower Inc. Wichtigen Arbeitsmrkten wie in den USA, in Grobritannien und Spanien mache die schwchere Konjunktur zu schaffen.

Am optimistischsten zeigen fr das 4. Quartal 2008 zeigen sich die Arbeitgeber in Indien (+48%) und in Peru sowie Costa Rica (jeweils +29 %). In Europa liefern nach wie vor Rumnien (+21%) und Polen (+19%) die besten Ergebnisse. Am wenigsten optimistisch zeigen sich aus europischer Sicht erneut die Unternehmen in Spanien (-9%). Ihnen folgen Irland und Italien. Deutschland geht im Quartalsvergleich um 3 Prozentpunkte auf +8% zurck.

Zum Manpower Arbeitsmarktbarometer:
Das Manpower Arbeitsmarktbarometer ist unter dem Namen Manpower Employment Outlook Survey seit ber 45 Jahren ein international anerkannter Indikator zur Einschtzung der zuknftigen Arbeitsmarktentwicklung. Die vierteljhrlich durchgefhrte Studie misst reprsentativ die Erwartungshaltung von Arbeitgebern zur Beschftigungslage ihres eigenen Unternehmens in Bezug auf das nchstfolgende Quartal. Die Ergebnisse werden aufgeschlsselt nach Branchen und Regionen und finden weltweit Beachtung bei konomen, Arbeitsmarktexperten und Finanzanalysten.

Fr den Erfolg und die Bedeutung der Studie sind verschiedene Faktoren verantwortlich: Weltweit existiert keine in Gre, Fokus und Langlebigkeit vergleichbare Analyse. Das Manpower Arbeitsmarktbarometer ist die weltweit umfangreichste vierteljhrlich vorausblickende Studie in Bezug auf den Arbeitsmarkt. Die Zielgruppe wird nach ihrer Prognose fr das jeweils folgende Quartal befragt. Andere vergleichbare Studien leiten sich meist aus rckblickenden Daten ab. Seit 1962 baut die Studie auf einer einzigen Frage auf: „Wie schtzen Sie die Beschftigungslage an Ihrem Unternehmensstandort bis zum Ende der folgenden drei Monate im Vergleich zum jetzigen Quartal ein?“ Der Ergebnisvergleich ber einen lngeren Zeitraum lsst zahlreiche gesamtwirtschaftliche Rckschlsse zu.

Das Manpower Arbeitsmarktbarometer ist eine validierte Studie auf Basis international hchster Marktforschungsstandards und garantiert eine weltweit einheitliche Methodik und Richtigkeit der Daten. Die ber 55.000 Interviews in derzeit 33 Lndern und Regionen werden vom internen Forschungsteam von Manpower und der Infocorp. Research Ltd. durchgefhrt. Die Studie ist reprsentativ fr jedes Land und erlaubt verlssliche Detailanalysen, bezogen auf Lnder, Regionen und Branchen. Grundstzlich rekrutieren sich die Befragten nicht aus dem Kundenstamm von Manpower.

Fr Deutschland wird die Studie von der Marktforschungsgruppe der Right Management Consultants, einem eigenstndig agierenden Unternehmen von Manpower Inc., bei mehr als 1.000 Unternehmen bundesweit durchgefhrt.

Das Manpower Arbeitsmarktbarometer fr das 4. Quartal 2008 wird am 9. September 2008 verffentlicht. Zustzlich stehen die Ergebnisse dann unter www.manpower.de zum Download bereit. Informationen ber die internationalen Ergebnisse findet man unter www.manpower.com.

Pressekontakt:

WEFRA PR
Gesellschaft fr Public Relations mbH
Dr. Andreas Bachmann
Mitteldicker Weg 1
63263 Neu-Isenburg (Zeppelinheim)
Telefon: 069 695008 - 78
Fax: 069 695008 - 71
E-Mail: ab@wefra.de
Internet: www.wefra.de

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