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Management by Delegation im Personalwesen

Management by Delegation prägte bis in die 80er Jahre den Führungsstil in deutschen Unternehmen. Zielsetzung dieses Führungsmodells ist es, dem Mitarbeiter die Handlungs- und dem Vorgesetzten die Führungsverantwortung zu zuschreiben.
(PM) Ulm, 05.07.2010 - Management by Delegation entspricht in etwa dem Harzburger Modell, welches nach dem Stammsitz der Akademie der Fhrungskrfte der Wirtschaft in Bad Harzburg benannt und 1962 als geschlossenes Managementsystems erstmals vorgestellt wurde. Die Kritikpunkte am Harzburger Modell bestanden und bestehen nach wie vor in dem erheblichen Regelungsumfang und der damit verbundenen Starrheit.

Heutzutage ist, durch den stetig steigenden Bekanntheitsgrad sowie Einsatz von Lean Management und Teilautonomer Arbeitsgruppen, Management by Delegation wieder vermehrt in Unternehmen bereichsbergreifend anzutreffen.

Zwingend erforderlich ist dabei, dass fr jeden Mitarbeiter ein fest umrissener Aufgaben-, Kompetenz- und Handlungsbereich in den Stellenbeschreibungen definiert wird.
Darber hinaus setzt jegliche Form der Delegation natrlich voraus, dass der Delegierende willens und fhig dazu ist, Aufgaben aus dem eigenen Verantwortungsbereich berhaupt an einen Mitarbeiter bertragen zu knnen. Die Fhrungskraft sollte zudem ber das ntige Fachwissen verfgen, um dem Mitarbeiter die Aufgabe umfassend erklren zu knnen.
Auf der anderen Seite ist es entscheidend, die geeigneten Mitarbeiter zur bernahme der delegierten Aufgaben zu finden beziehungsweise diese entsprechend zu qualifizieren. So kann der Mitarbeiter die ihm bertragene Aufgabe nur optimal lsen, wenn er die Sachzusammenhnge erkennt und ber die ntige Kompetenz verfgt.

Neben der Voraussetzung, dass die bertragenen Aufgaben den Fhigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter entsprechen sollten, gilt es in Bezug der zu delegierenden Aufgaben noch einige weitere Punkte zu beachten. So ist beispielsweise wiederkehrenden Aufgaben der Vorzug vor Einzelaufgaben zu geben. Auerdem ist es ratsam lediglich ganzheitliche Aufgaben an den Mitarbeiter zu delegieren, da es im Falle von isolierten Teilaufgaben zu Abstimmungs- und Koordinationsproblemen untereinander kommen knnte.

Zweifelsohne bringt Management by Delegation zahlreiche Vorteile, aber auch einige Nachteile, die es im optimalen Fall zu vermeiden gilt. Zu den Vorteilen zhlen zu Beispiel die Steigerung der Mitarbeitermotivation, die Auflsung von starren Strukturen, die Entlastung des Managements, die Verbesserung des Betriebsklimas sowie Beschleunigung und Effizienzsteigerung bei den Prozessen. Nachteilig hingegen wirkt sich die die Mglichkeit einer unfairen Delegation, eine Fehleinschtzung der zu delegierenden Aufgaben hinsichtlich der Mitarbeiterqualifikationen oder auch der Missbrauch als Machtinstrument durch subjektive Manipulation des Delegierenden aus.

Viele Unternehmen setzen insbesondere im Personalwesen auf Management by Delegation, um die dortigen Fhrungskrfte von Routinettigkeiten zu entlasten und dadurch Ressourcen fr strategische Aufgaben zugunsten der Unternehmensentwicklung freizusetzen. Mit Hilfe der freigesetzten Ressourcen knnen Themen wie die strategische Personalbedarfsplanung oder auch die strategische Personalentwicklung von Seiten der Fhrungskrfte verstrkt angegangen werden.

In keinem anderen Unternehmensbereich besteht die Mglichkeit, Aufgaben an so viele wenn nicht sogar an alle Mitarbeiter direkt, unter Zuhilfenahme einer geeigneten Softwarelsung, zu delegieren, wie im Personalwesen. Oftmals wird in diesem Fall auch von ESS – einem Employee Self Service – gesprochen.
So bietet sich beispielsweise mit dem Einsatz einer geeigneten Personalmanagement Software die Aktualisierung der eigenen, persnlichen Daten durch den jeweiligen Mitarbeiter selbst ebenso an, wie die direkte Schulungs- und Urlaubsbeantragung durch die Mitarbeiter.
Anschlieende Rckkehrbewertungen und Umsetzungsbewertungen von besuchten Schulungen knnen sowohl an die Mitarbeiter als auch an die jeweiligen Vorgesetzten delegiert werden, wodurch eine Beschleunigung der administrativen Prozesse im Personalwesen erzielt wird.

Der webbasierte Personalmanager von BITE – das innovative Personalinformationssystem – ermglicht den Employee Self Service im Unternehmen. Die granulare Rechte- und Rollenkonfiguration ermglicht einen Zugriff aller Mitarbeiter im Sinne eines Employee Self Service, um die eigenen Daten zu ndern. Darber hinaus ist der BITE Personalmanager mit einer Erinnerungsfunktion versehen, welche beispielsweise auslaufende Qualifikationen und Zertifikate sowie fllige Bewertungen oder Unterweisungen zeitnah aufzeigt. Auch knnen mit dem Personalmanager von BITE Schulungsbewertungen oder sogar Mitarbeiterleistungsbeurteilungen direkt an die dafr zustndigen Mitarbeiter zur Durchfhrung delegiert werden.
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