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Pressemitteilung

Macrons Umgang mit Journalisten

Frankreichs neuer Präsident Macron erntet erste Kritik wegen seines Umgangs mit der Presse
(PM) St.Gallen, 29.05.2017 - Schottet sich der frisch gebackene franzsische Prsident Emmanuel Macron bereits jetzt von der Presse ab? Diese Frage stellt sich Kommunikationsexperte Michael Oehme diese Woche. Das ist eine sehr wichtige Frage vor allem im Hinblick auf die politische Zukunft Europas. „In den USA fhrt Donald Trump einen bereits sehr medienfeindlichen Kurs, der fr eine funktionierende Demokratie einfach kontraproduktiv ist“, betont Kommunikationsexperte Michael Oehme.

Derzeit sieht es in Frankreich leider so aus, dass Journalisten keinen freien Zugang mehr zum lyse-Palast haben und auf die Reisen des Prsidenten nur noch eine Handvoll selbst gewhlter Journalisten mitkommen drfen. Mit diesem Kurs – einem bedenklichen Umgang mit der Presse - gert Macron gleich zu Beginn seiner jungen Prsidentenkarriere ins Kritikfeuer. „Eigentlich gehrt es schon fast zur franzsischen Medientradition, brisante und natrlich auch ffentlich relevante Themen aus dem lyse-Palast in die Welt hinaus zu kommunizieren. Wenn Macron diese Mglichkeit nun derart einschrnkt, steht er Trump in kaum etwas nach“, befrchtet Michael Oehme. Der eine generell bedenkliche Entwicklung der Politik im Umgang mit der Presse befrchtet. Dabei wurde Macron doch als proeuropischer Liberaler gefeiert – wie passt das zusammen mit einem medienfeindlichen Kurs? Jedenfalls soll er Medienberichten zufolge die Mitglieder seines Kabinetts bereits zu "Vertraulichkeit, Disziplin, Solidaritt und Verantwortungsbewusstsein" aufgefordert haben. Demnach sollten sie nicht in jedes Mikrofon sprechen, das ihnen hingehalten wird. Doch abgesehen davon scheint Macron auch hrtere Geschtze aufzufahren:

„Journalisten durften zuvor grundstzlich den Innenhof des lyse-Palasts betreten, um von dort die Kabinettssitzungen verfolgen zu knnen. Dies wird ihnen nun verwehrt und das ist absurd“, so Michael Oehme weiter. Macrons Regierungssprecher Christophe Castaner betitelte die Manahmen als einen „neuen Umgang mit der Presse“. „Was das in Zukunft heit, wissen wir nicht. Aber man kann nur das beste hoffen fr Frankreich und fr Europa“, so Michael Oehme abschlieend. Unterdessen reagierten Medienvertreter entsprechend wtend auf Macrons verschrfte Regelungen und haben ihren Unmut in einem offenen Brief verkndet. Emmanuel Macron hatte whrend und vor Wahlkampf fter beklagt, von den Medien ungerecht behandelt zu werden.
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Michael Oehme, Dipl. Betriebswirt (FH) hat sich nach Führungsfunktionen im öffentlichen Dienst und bei einem Bertelsmann-Unternehmen 1996 als Werbe- und Kommunikationsberater (Spezialisierung Finanzsektor) selbständig gemacht. Er war ...
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