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MBA-Studium und Kinder? Absolventinnen und Absolventen der Open University berichten

(PM) Kln, 26.08.2009 - Frauen in Fhrungspositionen groer Unternehmen sind noch immer eine Seltenheit. Nur jede 25. berufsttige Frau schafft es in eine Fhrungsposition. Bei den Mnnern dagegen arbeitet jeder zehnte in der obersten Fhrungsebene. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts fr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), bei der 16.000 Firmen in Deutschland befragt wurden.
Dabei erweist sich fr Frauen wie auch Mnner ein MBA durchaus als Karrieremotor. Dennoch schreiben sich im In- und Ausland bei den MBA-Programmen der Hochschulen erheblich weniger weibliche als mnnliche Studenten ein. Das zeigt ein Ranking des britischen Marktforschungsinstituts The Economist Intelligence Unit. Weltweit lag im vergangenen Jahr der Frauenanteil an den internationalen Business-Schools im Schnitt bei 29 Prozent. Auf eine Frauen-Quote von 36 Prozent bringt es die Open University Business School im betreuten Fernstudium.
Hier studierten im Studienjahr 2008/2009 knapp 2000 Frauen fr ihr MBA-Diplom gegenber 3500 mnnlichen Kommilitonen. „Einer der Grnde, weshalb weniger Frauen als Mnner einen MBA absolvieren, liegt in ihrer Karriere- und Lebensplanung“, sagt Tristan Sage, Studienberater der Open University Business School in Mnchen. Denn auch an der britischen Hochschule liegt das Durchschnittsalter aller MBA-Teilnehmer bei etwa 35 bis 38 Jahren. Das ist die Zeit, in der viele Frauen in ihrem Job eine gefestigte Position erreicht haben. Viele denken dann zwar ber einen Karrieresprung mit Hilfe einer Managementweiterbildung nach, wollen aber nicht ihren Job fr ein Vollzeitprogramm aufgeben. Andere haben bereits Familie mit Kindern oder denken ber die Familienplanung nach.
„Ein MBA-Studium im betreuten Fernunterricht ist als Frau und Mutter trotz Mehrfachbelastung aber gut mglich“, meint Diplom-Informatikerin und OU-Tutorin Petra Mendes aus Hamburg. Die heute als selbststndig ttige Musikkauffrau hat 1996 ihren MBA an der Open University angefangen und 1999 erfolgreich beendet. Sie ist Mutter von fnf Kindern der „Jahrgnge 1982 bis 1990". Das alles gehe aber nur mit einer akkuraten Zeitplanung und einer gehrigen Portion Selbstdisziplin. „Hinterher geworfen wird einem der MBA nicht", sagt Mendes. Aber das Studium sei zu schaffen - sogar mit Kindern und Beruf.
Die Vorteile beim MBA-Studium an der Open University liegen auf der Hand. „Es ist kein Umzug – gar ins Ausland - ntig, studiert wird von zu Hause aus, und man kann sich die Zeit fr das Lernen flexibel einteilen“, meint Georgia Shaw aus Mnchen. Die selbststndige Unternehmensberaterin bekam ihr erstes Kind ein halbes Jahr, nachdem sie mit dem MBA angefangen hatte. Das zweite Kind kam drei Wochen vor der finalen Prfung. Da die MBA-Inhalte modular aufgebaut sind, besteht bei der Open University die Mglichkeit, im Studium zu pausieren oder weniger Module zu belegen. Innerhalb von zehn Jahren muss das Studium aber beendet werden. Im Schnitt absolvieren an der britischen Hochschule die meisten Frauen und Mnner ihren MBA in gut 2 1/2 bis 3 Jahren. „Aber keiner zwingt einen, das Studium in dieser Zeitspanne zu absolvieren“, sagt Tristan Sage. Die Pflicht-Prsenzphasen belaufen sich im ganzen MBA-Studium auf drei bis vier „Residential Schools“ in England, die zwischen 3 und 4 Tagen dauern. An den rtlichen Tutorials, in denen die Lerneinheiten mit dem Dozenten und den anderen MBA-Studenten alle sechs bis acht Wochen diskutiert werden, nehmen fast alle Studierenden gerne teil. „Aber diese sind nicht verpflichtend“, sagt Sage. Ein flexibler Studienplan, wenige feste Prsenzzeiten und praxisorientiertes Lernen bieten grtmglichen Raum fr das Lernen.
Wenn es hart auf hart kommt, dann kommt der Prfer der Open University gar ins Haus. Nachdem die beiden OU-Studierenden Patricia Paic Erenstein (40), ERP-Software-Administratorin bei der Organisation fr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSCE) und ihr Mann Robert Erenstein geheiratet hatten, kndigte sich bald ein Baby an. Ein „kleines“ Problem war lediglich, dass die Geburt des freudig erwarteten Babys in die Prfungsendphase ihrer MBAs fallen sollte. Das lie sich schlecht ndern. Einen Tag vor der Geburt der Tochter Lorena schaffte Patricia Paic Erenstein erfolgreich ihre letzte MBA-Prfung. Der britische Examinator kam sogar ins Haus. Die schriftliche Prfung fand zu Hause im Wohnzimmer in Wien statt. Am nchsten Morgen war der Vater mit seiner Prfung dran. Danach ging es ins Krankenhaus, wo abends die Tochter das Licht der Welt erblickte. „Die Open University war sehr zuvorkommend und hilfsbereit. Ich glaube nicht, dass eine andere Universitt so viel Rcksicht auf uns und unser Baby genommen htte“, sagt der Niederlnder Robert Erenstein.

Open University Business School, Tristan Sage, Zeppelinstrae 73, 81669 Mnchen, Tel. 089/89 70 90 48, E-Mail: T.Sage@open.ac.uk oder www.open.ac.uk/germany
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