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Lebensmittelverzehr in Deutschland Was die Deutschen essen

(PM) , 13.04.2007 - (fet) – Deutsche Haushalte gaben im Jahr 2003 durchschnittlich 272 Euro pro Monat fr Nahrungsmittel, Getrnke und Tabakwaren aus. Doch was essen wir wirklich und was ist es uns wert? Das Statistische Bundesamt klrt auf: Kartoffeln sind „out“, Gemse ist „in“. Whrend der durchschnittliche Bundesbrger vor 40 Jahren noch 19 Kilogramm Kartoffeln pro Jahr verzehrt hat, isst jeder Deutsche heute nur noch circa fnf Kilogramm der strkehaltigen Knollen pro Jahr. Im Gegensatz dazu investierte jeder hierzulande in den 60-iger Jahren sechs Prozent weniger in Obst und Gemse als wir es heute tun. Dabei geben die Deutschen mit 16,80 Euro rund fnf mal so viel Geld fr frisches Obst und Gemse als fr Konserven aus. Der Apfel ist offensichtlich das Lieblingsobst der Deutschen, denn es ist ihnen 4,10 Euro pro Monat wert. 60 Prozent der Deutschen geben an, dass sie gelegentlich auf Bioprodukte zurckgreifen. Doch so berauschend diese „gesunden“ Zahlen auch anmuten, so ernchternd erscheint der Fakt, dass der Durchschnittsdeutsche pro Monat vier Euro mehr fr alkoholische Getrnke ausgibt, als fr Obst und Gemse. Knapp 2,5 Liter Bier pro Woche, 5,8 Liter Schnaps pro Jahr und jeden achten Tag ein Glas Sekt gnnt sich jeder Bundesbrger aus statistischer Sicht. Glcklicherweise geben wir aber noch vier Euro mehr pro Monat fr alkoholfreie Getrnke aus als fr Alkohol. Im Mittel verraucht jeder Deutsche 18 Euro pro Monat. Acht Kilogramm Schokolade nascht jeder Bundesbrger durchschnittlich im Jahr. Die grten Investitionen im Nahrungsmittelsektor stecken die Deutschen in Fleisch und Wurstwaren (47 Euro pro Monat). Dabei ist jedoch die Menge an gekauftem Fleisch in den letzten 40 Jahren stark gesunken. Andere Lieferanten tierischen Eiweies wie Milch, Milchprodukte und Eier sind uns immerhin 32 Euro pro Monat und Nase wert. Die Gesamtausgaben fr Nahrungsmittel nehmen von Jahr zu Jahr zu, was zum Teil auf die stetig steigenden Kosten fr diese Produkte zurckzufhren ist. Doch trotz der angeblichen Sparmoral der Bundesbrger knnen sie kaum darauf verzichten, auer Haus zu essen. 85 Prozent der Westdeutschen und 77 Prozent der Ostdeutschen geben an, dass sie sich mindestens ein Mal pro Monat entgeltlich bekochen lassen. Zumindest verbringt der Durchschnittsdeutsche zwei Jahre und zwei Monate seines Lebens mit der eigenhndigen Zubereitung von Speisen. Redaktion: Doreen Nothmann Quellen: (1) Statistisches Bundesamt (2) Institut fr Demoskopie Allensbach (3) BZ: „Prost-Mahlzeit“ (4) GEO Wissen: „Zeit - Das ewige Rtsel“: „Abgerechnet. Was machen wir eigentlich all die Jahre“ (5) SZ: „Das Jahr der Mhre“ (6) NEON: „Der Durchschnittsdeutsche“
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