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Kunststoffindustrie: Sehr gutes erstes Halbjahr 2014

(PM) Bad Homburg, 23.07.2014 - Die positiven Impulse fr die gesamte deutschsprachige Kunststoffindustrie aus dem zweiten Halbjahr 2013 haben sich auch 2014 fortgesetzt. Die hohen Erwartungen der Unternehmen aus dem Januar wurden erfllt: Mehr als die Hlfte der Branchenunternehmen konnten sich ber eine Verbesserung des Geschftsgangs freuen.

Dies berichtet der Branchendienst „KI – Kunststoff Information“ als Ergebnis seiner aktuellen Umfrage zur Kunststoff-Konjunktur, an der sich 473 Unternehmen beteiligt haben. KI befragt seit 2001 im halbjhrlichen Rhythmus Fhrungskrfte der Kunststoffindustrie zu Geschftsverlauf und -erwartung, Investitionen und Beschftigung.

Whrend sich im ersten Halbjahr statt der erwarteten 54 Prozent sogar 57 Prozent der Unternehmen ber bessere Geschfte freuen konnten, verzeichneten 14 Prozent schlechtere Geschfte – dies bertraf die Erwartungen zum Jahresbeginn um sechs Prozentpunkte. Whrend bei der Geschftsentwicklung insgesamt Verpackungs-unternehmen sowie Konsumwarenhersteller leicht hinter dem Durchschnitt zurckblieben, meldeten die in den Medizinbereich liefernden Unternehmen ausnahmslos einen besseren Geschftsgang. Die Erwartungshaltung fr die zweite Jahreshlfte ist insgesamt deutlich gedmpfter: Ein Drittel der befragten Unternehmen rechnet noch mit Zuwchsen, 16 Prozent befrchten rcklufige Trends.

Bei der Investitions- und Beschftigungsplanung bleibt der Trend weiterhin positiv. Im ersten Halbjahr nahmen rund zwei Drittel der Unternehmen Investitions- und ca. 35 Prozent Personalaufstockungen vor. In den kommenden sechs Monaten wollen immer noch zwei Drittel der befragten Unternehmen verstrkt investieren. Rund 22 Prozent planen, den Personalbestand zu vergrern, nur 10 Prozent halten hier Einsparungen fr notwendig.

Das Thema der steigenden Stromkosten als Folge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschftigt die Kunststoffbranche weiterhin. Fast die Hlfte der befragten Unternehmen muss allein in diesem Jahr zustzliche Kosten von jeweils mehr als 50.000 EUR tragen. Besonders betroffen sind die energieintensive Erzeugung (rund 70 Prozent) sowie die produzierenden Zweigen Verarbeitung, Recycling und Anwendung. Die Ausgleichsregelung hilft der Branche insgesamt wenig. Rund die Hlfte der Unternehmen hat keinerlei Aussicht auf die Abfederung der Belastung, lediglich die energieintensiven Betriebe der Erzeugung sind von der Regelung betroffen. Die Kleinstbetriebe unter 20 Mitarbeitern haben nur sehr geringe Chancen auf einen Ausgleich.
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