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Kunde im Ausland zahlt nicht- was tun?

In Zeiten offener Märkte haben immer mehr deutsche Unternehmer auch Kunden im Ausland. Doch was kann man tun, wenn der ausländische Kunde nicht zahlt? Jetzt sind Fachleute gefragt, denn: Andere Länder, andere Sitten.
(PM) Bremen, 30.06.2011 - Im Zuge der fortschreitenden Globalisierung und ffnung der Mrkte, nicht nur im Europischen Raum, werden immer mehr Geschfte im Ausland gettigt. Kunden vieler Nationen finden sich mittlerweile in deutschen Auftragsbchern fast jeder Branche. Was aber ist zu tun, wenn der auslndische Kunde pltzlich nicht zahlt und auch auf Mahnungen nicht reagiert? Sptestens wenn Unternehmer bekannte Mittel ausgeschpft haben, ist professionelle Hilfe gefragt. Wenn der sumige Zahler jedoch nicht in Deutschland sitzt, stoen manche Anwaltskanzleien, kleinere Inkassounternehmen oder auch einschlgige Online-Portale an ihre Grenzen. Die Geltendmachung von Forderungen im Ausland bildet bei der Bremer Inkasso GmbH dagegen inzwischen einen zentralen Bestandteil der Arbeit. Dort sind Unternehmen auch dann gut aufgehoben, wenn sie Kunden auerhalb der Landesgrenzen haben, die Rechnungen trotz Mahnungen nicht bezahlen. Schon frh hat man sich in der ber 25- jhrigen Firmengeschichte der Bremer Inkasso GmbH um Partnerschaften im In- aber gerade auch im Ausland bemht. So besteht laut Bernd Drumann, Geschftsfhrer des Unternehmens, heute ein umfangreiches Netzwerk von Partnern im gesamten Europischen Ausland und auch in bersee. Und gem seiner Aussage wissen die Mandanten das auch sehr zu schtzen, denn sie vertrauen dem Unternehmen mit seinen geschulten Mitarbeitern nicht nur ihre Forderungen gegen deutsche Kunden an.

Ein auslndischer Partner vor Ort verfgt nicht nur ber Sprachkenntnisse und seinerseits ber ein Netzwerk von Beziehungen und Ansprechpartnern, vielmehr kennt er die landesspezifischen rechtlichen Besonderheiten. Daher ist in den allermeisten Fllen davon abzuraten, in Deutschland ein gerichtliches Verfahren in die Wege zu leiten. „Viel zu oft ergeben sich spter etwa mit der Vollstreckung im Ausland oder mit der Anmeldung einer Forderung im Insolvenzverfahren Probleme, die man vermeidet, wenn man sich gleich einem Fachmann vor Ort anvertraut“, so Drumann. „Unser Partner kann sicherstellen, dass die im Land geltenden Gesetze beachtet werden. Ebenso wird er dafr Sorge tragen, dass eingeleitete Manahmen nicht zu unliebsamen berraschungen fhren, die den Mandanten am Ende teuer zu stehen kommen knnen“, Drumann weiter.

„Ein Fall ist dem Inkassounternehmer dabei besonders im Gedchtnis: Fr eine internationale Spedition war in Tschechien eine Forderung von rund 370.000 EUR zum Insolvenzverfahren anzumelden. In Deutschland stellt das soweit kein Problem dar. In Tschechien besteht jedoch gem. 178 des tschechischen Insolvenzgesetzes folgende Besonderheit: Wird die angemeldete Forderung zu weniger als 50 % festgestellt, kann das Insolvenzgericht dem Glubiger auferlegen, den nicht festgestellten Betrag an die Masse zu zahlen. Zudem wird die angemeldete Forderung nicht mehr bercksichtigt; auch nicht in der festgestellten Hhe. Durch ein solches Vorgehen seitens der Tschechischen Insolvenzgerichte sollen Glubiger sanktioniert werden, die berhhte Forderungen versuchen geltend zu machen. In dem geschilderten Fall hatte der Schuldner die Forderung in Hhe von rd. 223.000 EUR und damit um mehr als 50 % bestritten. Htte der Mandant nicht durch Dokumente den eindeutigen Beweis erbringen knnen, dass die angemeldete Forderungssumme in vollem Umfang berechtigt war, htte er unter Umstnden rd. 223.000 EUR an die Masse zahlen mssen. Vor einer Anmeldung einer Forderung zum Insolvenzverfahren in Tschechien ist daher besonders lckenlos zu prfen, ob diese Forderung im Bestreitensfalle bewiesen werden kann. Sonst kann - durch Verlust der eigenen Forderung und zustzliche Zahlung - eine Strafe in Hhe des angemeldeten Betrages drohen.“

Bei Forderungen an einen Kunden im Ausland, empfiehlt es sich daher, rechtzeitig Hilfe vom Fachmann einzuholen. Was hier bei uns Gang und Gbe und Recht und Gesetz sind, kann in anderen Kulturkreisen vllig anders aussehen und gehandhabt werden. „ber 25 Jahre Erfahrungen im Forderungseinzug und stndige Weiterbildung ermglichen uns eine erfolgreiche lnderbergreifende Arbeit. Einen Kulturschock dieser Art knnen wir unseren Mandanten daher ersparen“, ist sich Bernd Drumann daher sicher.
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Frau Eva-Kathrin Möller
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