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Pressemitteilung

Krim-Krise hat die Kapitalflucht aus Russland extrem beschleunigt

Viele Investoren ziehen sich aus Russland zurück – Image leidet enorm
(PM) St. Gallen, 04.04.2014 - Die Annexion der Krim wirkt sich fr Russland klar „geschftsschdigend“ aus. Immer mehr Investoren kehren dem Land finanziell den Rcken – allein im ersten Quartal rechnet Moskau mit mehr Kapitalabflssen als im gesamten Vorjahr. Damit erreicht die Kapitalflucht mit einer Gesamtsumme zwischen 65 Milliarden bis 70 Milliarden US-Dollar den hchsten Stand seit der Finanzkrise 2008.

„Bislang waren die Beziehungen gerade zwischen Deutschland und Russland historisch gut. So sind viele deutsche Unternehmen in Russland vertreten, treiben vor Ort gemeinsame Projekte mit russischen Firmen voran. Viele dieser gemeinsamen Aktivitten liegen nun auf Eis, neue Projekte werden verschoben“, erklrt Michael Oehme, Kommunikationsexperte beim Schweizer Unternehmen CapitalPR AG. Damit wirken sich die Folgen der Krim-Krise nicht nur fr Russland sondern auch fr Deutschland wirtschaftlich nachteilig aus. Firmen aus der Bundesrepublik sind bislang eine der grten Quellen fr Direktinvestitionen. Laut Bundesbankstatistiken haben deutsche Firmen gut 20 Milliarden Euro in Russland investiert.

Ursache fr die zunehmenden Kapitalabflsse ist dabei insbesondere die unsichere Lage in Russland. Seit der Krim-Krise befrchten Investoren verschrfte wirtschaftliche Sanktionen gegen das Land. Die Handelsbeziehungen zwischen Russland und Europa/Amerika haben sich abgekhlt. Die Staats- und Regierungschefs der sieben groen Industriestaaten versuchen zurzeit, den Druck auf den russischen Prsidenten Wladimir Putin zu erhhen: Den geplanten G-8-Gipfel in Sotschi sagten sie ihm ab. „In der internationalen Wahrnehmung ein Schlag ins Gesicht des russischen Machtfhrers und ein riesen Imageschaden fr das Land“, meint Oehme.

Doch wie viele Sanktionen kann die russische Wirtschaft verkraften? Eine Welle der Skepsis, die scheinbar nicht mehr aufzuhalten ist: Whrend die Ratingagentur Standard & Poor's die Bonittsnote Russlands unter Beobachtung gestellt hat, versucht die russische Zentralbank an ihrer Geldpolitik festzuhalten. Der Ausblick fr die S&P-Bewertung wurde von "stabil" auf "negativ" gesenkt. Gerade Russische konomen beteuern dabei, dass die Krim-Krise bisher keinen messbaren Einfluss auf die Wirtschaft Russlands habe. Fr den CapitalPR-Consulter Michael Oehme sollte es dabei nur einen und zwar gemeinsamen Weg geben: „Beide Seiten haben gezeigt, dass man mit den Sbeln rasseln kann. Puttin muss nun die Chance gegeben werden, die Grnde fr sein Handeln zu erklren und es muss eine gemeinsame Lsung her. Mit weiteren Drohungen wird man hier sicher nicht weiterkommen.“

Weitere Informationen unter www.cpr-ag.ch
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